4-Hour Chef – eine kurze Zusammenfassung

29 Jun

Über Weihnachten habe ich mir mal ein Kochbuch gegönnt. Wenn man in 4 Stunden sich einen Stern zurechtkochen kann, bin ich dabei. Also war ich unterm Christbaum gelesen und habe Tim Ferriss zugeschaut, wie man in 4 Stunden ein Chef wird.

Da waren echt ganz nette Dinge drin. Kochen aufteilen in Vorbereitung und Zubereitung. Geiler Typ. Dann ne ganze Menge Gadgets und Hilfen. Habe ich mir einige gekauft. Und die Idee, dass man Dinge langsam lernen muss, um jeden Schritt einzeln zu meistern.

Aber hinter der Koch-Kulisse versteckte sich der eigentliche Kicker – wie man jedes Skill lernt. “eins nach dem anderen,” so die These von Ferriss. Hier ist meine Visual Summary davon. Er mal alles in seine Einzelelemente runterbrechen. Beim Kochen wäre das zum Beispiel Messer-Skills (schneiden), etc.

Dann kommt die Selektion – welche sind die 20%, die den Unterschied machen. Und dann auf die Fokussieren. Beim Amerikanisch wäre das das breitgetretene R und das “th”.

Dann kommt die Reihenfolge – wie geht man es an. Braucht es eine Reihenfolge, um die Sachen richtig zu lernen etc.

Und schließlich die Stakes – ob es um was geht. Hier ist ein witziger Tipp von Ferriss – reverse Rewards. Gib deinem Ziel 100 EUR und wenn du daneben liegst, dann gehen die 100 EUR an deine Anti-Charity. Vielleicht die Republikaner. Oder FC Bayern München. Alles, was du auf jeden Fall vermeiden willst.

Tim Ferriss 4 hour chef

Um das ganze leicht zu verdauen, schlägt Ferriss vor, dass man sich einen 1-Pager schreibt. Da ist ein Regelblatt, auf das alle ideen draufgepackt werden. Die Dinge müssen einfach sein. 1 Seite ist da perfekt. Die weiteren Ideen (wie Regelmäßigkeiten einbauen und leichtes Erinnern) sind auch wertvoll. Letztlich hat er noch den Tipp, von den Bestern und Erfahrensten zu lernen. Also, in einem Feld nach einem absoluten Experten zu schauen und wie ein Reporter nach den Unterschieden zu suchen, die tolle Leistung von durchschnittlicher Unterscheiden. Das sind die Knackpunkte, die man dann meistern kann.

In der Summe, ein geschmackvoller Ausflug ins Kochland. Ich habe viel gelernt dabei – vor allem, wie man neue Felder lernt.

Gute Nachricht gut vermitteln

19 Jun

Die klassische Evangeliums-Anmache geht mir schon seit ner Weile gegen den Strich. Weiß auch nicht, aber das “du hast ein Problem” Statement wirkt weder nett noch wie gute Nachricht. Natürlich gibt es Probleme, und viele sind in mir, wie auch in den Menschen, die ich treffe. Dennoch wirkt es auf mich wie ein Power-Play – eine Taktikschritt, um die Oberhand zu gewinnen. Und ich bin mittlerweile allergisch gegen Power-Plays. Vielleicht nur mein Problem, aber ich dachte, ich denke mal drüber nach.

Vor ein paar Jahren hat Dave Schmelzer schon mal einen Gedanken in mein Hirn gepflanzt. Affirmation Evangelism, nannte er das. Seine Logik war so – die Welt ist stressig und hat was an sich, nach unten zu ziehen. Sein Bibel-Link war Johannes 10,10-11. Der Teufel macht fertig. Jesus macht glücklich. Und da in der Welt der Teufel das sagen hat, ist es kein Wunder, dass Leute jeden Tag eine Last spüren. Die Gute Nachricht ist allein schon, Leute aufzubauen und zu bestätigen.

OK, das reicht noch nicht. Aber ein guter Anfang. Und es fühlt sich ein bisschen wie wirklich gute Nachricht an. Wenn ich weiter darüber nachdenke, dann ist es eigentlich die Gottes-Ebenbildlichkeit, die dort zum Ausdruck kommt. Es ist ein Statement von Würde und Zuspruch, von Hoffnung und Herkunft.

Hier ist noch ein kleines Video von Caesar Kalinowski (der heißt echt so), wo er das in anderen Worten ausspricht. Sicher nicht die ganze Miete. Aber ein netter Ansatz, um gute Nachricht auch gut zu vermitteln.

Die Anti-Führung Falle

13 Jun

Kürzlich redete ich in der Bergheimer Straße für 10 Minuten über Führung und wurde von meinem Freund Christoph danach zurechtpräsentiert.  „Wir machen alles ganz anders als Marlin,“ war seine kecke Ansage. „Alles, was Marlin gesagt hat läuft bei uns nicht. Wir haben mehr einen organischen Ansatz“. Aha, dachte ich mir – das ist doch mal schön. Anders ist gut und das will ich mal hören.

Seit ein paar Jahren organisiere ich in Heidelberg ein Programm für Leute in ihren 30ern. Es heißt „Next Generation“ und ich will den Jungs und Mädels beibringen wie man leitet. In der richtigen Welt. Ich finde es wichtig, dass es in den 20ern jemand gibt, der an dich glaubt. Und ich glaube an die Clique. Und da ich nicht nur vorne stehen und meinen Glauben an sie beschwören kann, sag ich ab und zu was.

Meine Führungsidee kommt weitestgehend von Fredmund Malik. Der schreibt und lehrt in St.Gallen an einem Institut, das er selbst gegründet hat. Sein Buch „Führen, Leisten, Leben“ ist ein Standardwerk in vielen deutschen Firmen. Es ist ein schreckliches Buch. Geschrieben wie Lothar Matthäus redet – full of himself und sehr ausschweifend. Ich kenne niemand, der sich so oft selbst zitiert wie Malik. Und da das Buch nicht mit Stil punktet, muss es wohl gute Inhalte haben.

Eine gute Idee sind die „5 Werkzeuge wirksamer Führung“. Ich mag diesen pragmatischen Macher-Ansatz von Malik. Was muss man denn eigentlich TUN, um zu führen. 5 Dinge, sagt er.

Es fängt damit an, für Ziele zu sorgen. Wer leitet muss für seine Organisation oder Team einen Fokus herstellen. Nicht unbedingt alles vorgeben. Vielleicht sind es demokratische, chaotische oder sonstwelche Prozesse. Aber eine Führungskraft darf nicht entspannt sein, wenn es keine Ziele gibt. Er muss für wenige, große Ziele sorgen (sozusagen der Gegensatz zu viele und unsortierte Ziele).

Dann muss ein Leiter organisieren. Jedes Team hat Ressourcen wie Geld, Zeit, Erfahrung, Expertise, IT usw. Das alles muss miteinander zusammenspielen, damit Bewegung entsteht. Dabei nennt Malik drei wichtige Hinweise: organisieren muss man aufs Ziel hin, also den Kunden. Dass der beständig im Mittelpunkt steht. Die Organisation muss effektiv sein, und auch ausführbar. Da steckt viel Schmalz hinter diesen Aussagen, und Führungsaufgabe ist das allemal.

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Als drittes muss ein Leiter entscheiden. Ohne Ja/Nein läuft nichts, vor allem nichts zusammen. Wichtig ist dabei, dass das genaue Problem erkannt und benannt wird. Das ist in der realen Welt nicht immer ganz leicht. Zur guten Entscheidung gehört ein Verständnis und Abschätzung der Risiken – was kann schief laufen. Wenn entschieden wird, muss man direkt die Maßnahmen einplanen und überprüfen, ob das Gewünschte auch eintritt.

Apropos Eintritt – kontrollieren ist der nächste Kern für Führung. Machen wir die richtigen Dinge? Machen wir sie auch richtig? Entspricht es den Anforderungen? Das sind Fragen, die fast alle jungen Leute unterschätzen. Es ist leicht von der Garage von Steve Jobs zu träumen. Aber damit ein Phone in aller Welt funktioniert ist eine Wahnsinnsleistung. Man muss Dinge auch umsetzen.

Kürzlich habe ich einen Firmengründer getroffen, der die Geschichte seiner Company erzählte. „Man sagt, dass man 1.000 Mal probieren muss, bis was funktioniert,“ so fing er den Vortrag an, „das stimmt nicht. Es sind mindestens 10.000 Mal. Wenn jemand unter euch ist, der eine Firma gründen will – ich würde es nicht empfehlen“. OK, ein bisschen düster. Er hat auch gelacht dabei. Punkt steht aber, oder? Dinge müssen umgesetzt werden und gute Qualität haben.

Letztlich muss man als Leiter Menschen fördern. Sie wachsen an Aufgaben, in denen sie sich ausprobieren können. Sie wachsen mit guten Chefs. Sie wachsen an guten Stellen, die so beschrieben sind, dass sie Luft nach oben haben. Man denke nur, was Louis van Gaal damals gemacht hat als er Schweini ins zentrale Mittelfeld gezogen hat.

Anyway, das sind die 5 Malik-Dinger. War mir nochmal wichtig, meine 10 Minuten Präsentation darzulegen.

Und Christoph? Der redete mit seiner Frau für 35 Minuten. Die Präse war herzlich, echt und etwas chaotisch. Ähm, organisch, natürlich. Am Schluss sollten unsere Leute Feedback geben zu seinem Projekt. Gut fanden es die meisten. Aber auch irgendwie schwer zu erkennen, was es genau ist und wie man mitmachen kann.

Ich glaube, oft ist das ganze Anti-Leiter Ding ne Mischung aus Abneigung gegen klare Ansagen und eine brise Faulheit. Führung ist eine Disziplin, genauso wie Statik oder Tanzen. Klar, kann jeder Spacko tanzen. Im eigenen Wohnzimmer ist das gut, in der Disse auch. Wenn man aber was von Wert schaffen will, braucht es ein meistern der Grundformen. Wenn ich in Sozialprojekte oder Kirchen schaue, dann fehlen da oft die Basics. Und das merkt man. Da passiert dann immer noch viel Gutes. Aber es wäre sicherlich noch mehr drin gewesen. Wie eben bei Schweini, der dann 2014 in Rio tougher unterwegs war als Rocky Balboa und am Ende den Pokal in den Himmel heben durfte.

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Links fürs lange Wochenende

6 Jun

Ein paar freie Tage laden ein, ein bisschen die www-Welt zu beschnuppern. Hier sind ein paar meiner Links, über die ich in den lelzten Tagen gestolpert bin.

Sharehaus – ein Projekt in Kreuzberg, das zum Entdecken und Teilen einlädt. Morgends Co-Working, abends Nachbarschaftscafe. Ab und zu Nachhilfe, dann Müttercafe; öfter mal ein Longtable, wo jeder mitbringt und nimmt. Mit der einfachen Idee gestartet: wie sieht Himmel auf Erden aus? Die Ansätze von Social Upcycling sind beeindruckend – jeden Menschen den grossen Wert und das Potential wiederentdecken lassen, das er schon von Anfang hatte.

Komplementär – Micha und Dorle (u.a. Motoki und Froh) haben sich zu einer Agentur organisert und bieten Installationen, Designs und Beratung für alles Wertvolle an. Sie waren beim letzten Weitwinkel und beeindrucken mich durch ihre herzliche, ehrliche Art und hohen Design-Standards.

Motoki fotografiert – und zwar gut. Das hat er jetzt als Hintergrund für eine neue Serie von Gebets-Impulsen gemacht. Sehr schön und frisch. Da sollte noch mehr kommen in der Zukunft, und schon mal ein Wahnsinnsstart. We love to pray.

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NT Wright online Kurs – mein Lieblingsprofessor hat einen Kurs mit sich filmen lassen. Der Brief an die Galater ist seit 3-4 Wochen online und lädt ein, Theologie von einem der besten Gelehrten unsrer Zeit zu lernen. Das Format ist ansprechend und es kommt wirklich was rüber. Es sind auch viele Videos von NTW auf Youtube und Vimeo. Demnach kann man sich schon vieles davon so reinziehen. Der Kurs bietet eine systematisches Durchdenken, und das ist es allemal wert.

Zum Schluss noch zwei öffentliche Statements zu Jesus. Der britische Premier Cameron sprach über die Rolle von Glauben für die englische Gesellschaft. Und Bono redete über die Wirklichkeit der Auferstehung. Das passiert in deutschen Landen halt nicht so, dass Personen des öffentlichen Lebens mal klar sagen, wo sie stehen.

Go the limits of your longing

23 Mai

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Der Schlüssel für gesunde Organisationen

17 Mai

Letzten Sommer bekam ich in der Türkei das Kotzen. Nicht wegen Schlechtedöner. Vielmehr war ich mit Murat, Johannes und Conny unterwegs und wir haben Gemeinden besucht. Pastoren genauer gesagt. Wir wollten zuhören und sie kennen lernen. Da war aber ein richtiger Schocker drin, der noch immer den Aggro in mir aufsteigen lässt.

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Die Gemeinden in der Türkei sind klein und schwach. Die meisten Gemeinden werden von Amerikanern oder Koreanern geleitet. Fast keine von Türken selbst. Und die Ausländer haben große Häuser, leben in Strandnähe und treffen sich zur Besprechung im Starbucks. Sie haben dann fast alle Geschichten erzählt, dass die Türken ein bisschen unzuverlässig seinen und wenn sie merken, dass man kein Geld bekommt in der Gemeinde, dann wollen sie auch keine Christen mehr sein.

Du – ich frag mich warum! Und dann gäbe es Manche, die waren richtig gut – die wurden dann Pastoren und von der Gemeinde bezahlt. Und manche wurden sogar für ein Scholarship gesponsort und nach Amerika verschifft. Als die dann drei Jahre in Pasadena ihren inneren Theologen gepflegt haben, merkten sie, dass Gott sie nach Amerika beruft. Schwubdiwub, waren die Besten der möglichen Leiter weg.

Das ganze Geld floss, weil die Türkei nun mal da liegt, wo früher Paulus seine Kreis zog. Tarsus, Ephesus, die 7 Sendschreiben. Wenn man viel in der Bibel liest, dann bekommt man schon Lust, mal die Türkei wieder zu christianisieren. Und so fließt der Dollar aus den Ländern mit vielen Mega-Churches. Keine einzige von den Gemeinden, mit denen wir zu tun hatten, hat richtig reportet, wie sie das Geld ausgeben. Bei fast allen war der Pastor der Heimatgemeinde ein Mal da, und dann nie wieder. (Und sie fanden alle, seine Krise wie in Syrien ist ein guter Anlass, nochmal einen Rundbrief nach Hause zu schicken und um Geld zu fragen; auch wenn die meisten kein konkretes Projekt hatten und mit ihren 15 Leuten auch wahrscheinlich nicht viel machen würden).

Du verstehst meinen Aggro.

Turns out – das Problem ist nicht neu. Früher nannte man das Problem „Reischristen“. Und zwar in Indien, so vor ungefähr 200 Jahren. Damals, als das britische Empire die Mission für sich entdeckte und den indischen Kontinent zu Jesus bringen wollte. Gleiches Spiel – gebildete Ausländer mit tiefen Taschen verursachen großen Appetite bei den Einheimischen. Das brachte auch das komische Dynamik ins Spiel – von Christen um des Geldes wegen bis zu Abwanderung der besten Leute ins verregnete Königreich auf der Insel.

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Damals hat der Missiologe Henry Venn (nicht der vom Diagramm; sondern der mit der Offenbarung-Frisur) ein Prinzip benannt, das dem entgegen wirken soll. Three-Self Principle. Darin meint er, dass jede lokale Gemeinde eigentlich drei Dinge machen muss, um gesund und robust zu sein. 1) self-financing. Keine oder wenig Kohle von außen. Durch den Zehnten kann jede Gemeinde in jedem Kontext überleben. Ob in Manhatten oder Timbuktu. (by the way – die Entwicklungshilfe kann auch ein Lied davon singen, dass Geld oft Probleme nicht lösen kann.) 2) self-governing. Jede Truppe braucht vor Ort eine Art, Entscheidungen abzusegnen und Korrekturen vorzunehmen. Älteste oder Aufsichtsräte. Wenn jemand von außen die Fäden zieht, ist das immer gefährlich, dass man einer anderen Agenda folgt oder zu weit weg ist vom geschehen.

Und 3) self-propagating. Sie müssen selbst das Evangelium verkünden. Das ist ja irgendwie klar, betont aber nochmal, dass man sich nicht von Billy Grahams, Alpha Kursen und Traktaten von irgendwo abhängig macht. Sondern man muss selbst seinen Kontext lesen und in die eigene Kultur sprechen. Irgendwie steckt da auch ein 4. Prinzip drin, das manche beim nähren Nachdenken noch dazu gefügt haben (wie zum Beispiel Vincent Donovan). Das ist 4.) self-theologizing. Seine eigene Theologie formulieren. Das hört sich zunächst etwas crazy und gefährlich an. Ist die Theologie denn nicht schon genug formuliert? Naja, halb. Zum einen muss man immer Kontextualisierung machen – also verstehen, wie die Nachricht gute Nachricht für den eigenen Kontext ist (siehe Punkt 3). Zum anderen stellt auch jede Kultur andere Fragen.

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In der Türkei haben sie erzählt, dass kürzlich Joyce Meyer in Istanbul war. Und da sind viele hin. Und dann haben die sich das angehört und die Pastoren und ihre Frau fanden Joyce Meyer ganz schlüssig und hilfreich. Aber ihre ich-bin-reich-habe-trotzdem-problem-aber-jesus-hilft-mir Botschaft war an der ersten Abzweigung für die meisten schon schräg. Türken sind nämlich nicht reich. Die meisten jedenfalls. Und  ein Joyce-Meyer Evangelium der Selbstfindung in Jesus ist irgendwie gar nicht die Medizin wenn die ISIS im Nachbargarten sitzt, Erdogan eine Moschee nach der anderen aus dem Boden sprießt und auf den Straßen fast nur Männer rumlaufen. Nicht nur anderer Kontext, sondern andere Fragen.  Und so muss jede Gemeinde auch für sich durchdenken, welche Antworten ein lebendiger Glaube auf dies Fragen hat. Klar kann man sich mit anderen zusammen tun und auch Theologen die Hauptarbeit machen lassen. Aber es müssen Theologen aus dem eigenen Kontext sein, und nicht welche aus Colorado Springs.

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Interessant werden diese drei Prinzipien wenn sie mal richtig getestet werden. Da stellt sich raus, dass die Chinesische Kirche genau darauf abfährt. Das Three-Self-Patritotic Movement (TSPM) ist genau im Kern auf diese Selbst-Prinzipien aufgebaut. Und in China geht es ab. Christentum ist dort Trend. Man sagt, es gibt aktuell 80-100 Millionen Christen. Das sind fast 10% der Bevölkerung. Und das in einem Land, wo Meinungsfreiheit in Frage steht und Kommunismus als Feind der Religion regiert. Powerful stuff, dieses Selbst-Prinzip. Es scheint, dass Gott jeder Kultur und jeder Gemeinde genug Möglichkeiten gegeben hat, mit ihren eigenen Herausforderungen umzugehen.

Wie sieht die Zukunft aus – Surprised by Hope Napkin Zusammenfassung

10 Mai

Die Zukunft ist so eine Sache – da wird viel spekuliert und wenig gewusst. Die Botschaft der Bibel ist immer auf die Zukunft gemüntzt. Glaube, Hoffnung – das sind alles Blicke ins Morgen. Und wie sieht das aus?

NT Wright spricht in seinem Mega-Seller “Surprised by Hope” über die Zukunft. Was die Kultur denkt, und was die Bibel vorschlägt. In ein paar knackigen Bildern baue ich auf Teil 1 auf, und zeichen die Bilder aus NT Wrights Buch. (frühere Posts sind: Simply Good News; und How God became King)

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