Go the limits of your longing

23 Mai

Gotothelimitsofyourlonging

Der Schlüssel für gesunde Organisationen

17 Mai

Letzten Sommer bekam ich in der Türkei das Kotzen. Nicht wegen Schlechtedöner. Vielmehr war ich mit Murat, Johannes und Conny unterwegs und wir haben Gemeinden besucht. Pastoren genauer gesagt. Wir wollten zuhören und sie kennen lernen. Da war aber ein richtiger Schocker drin, der noch immer den Aggro in mir aufsteigen lässt.

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Die Gemeinden in der Türkei sind klein und schwach. Die meisten Gemeinden werden von Amerikanern oder Koreanern geleitet. Fast keine von Türken selbst. Und die Ausländer haben große Häuser, leben in Strandnähe und treffen sich zur Besprechung im Starbucks. Sie haben dann fast alle Geschichten erzählt, dass die Türken ein bisschen unzuverlässig seinen und wenn sie merken, dass man kein Geld bekommt in der Gemeinde, dann wollen sie auch keine Christen mehr sein.

Du – ich frag mich warum! Und dann gäbe es Manche, die waren richtig gut – die wurden dann Pastoren und von der Gemeinde bezahlt. Und manche wurden sogar für ein Scholarship gesponsort und nach Amerika verschifft. Als die dann drei Jahre in Pasadena ihren inneren Theologen gepflegt haben, merkten sie, dass Gott sie nach Amerika beruft. Schwubdiwub, waren die Besten der möglichen Leiter weg.

Das ganze Geld floss, weil die Türkei nun mal da liegt, wo früher Paulus seine Kreis zog. Tarsus, Ephesus, die 7 Sendschreiben. Wenn man viel in der Bibel liest, dann bekommt man schon Lust, mal die Türkei wieder zu christianisieren. Und so fließt der Dollar aus den Ländern mit vielen Mega-Churches. Keine einzige von den Gemeinden, mit denen wir zu tun hatten, hat richtig reportet, wie sie das Geld ausgeben. Bei fast allen war der Pastor der Heimatgemeinde ein Mal da, und dann nie wieder. (Und sie fanden alle, seine Krise wie in Syrien ist ein guter Anlass, nochmal einen Rundbrief nach Hause zu schicken und um Geld zu fragen; auch wenn die meisten kein konkretes Projekt hatten und mit ihren 15 Leuten auch wahrscheinlich nicht viel machen würden).

Du verstehst meinen Aggro.

Turns out – das Problem ist nicht neu. Früher nannte man das Problem „Reischristen“. Und zwar in Indien, so vor ungefähr 200 Jahren. Damals, als das britische Empire die Mission für sich entdeckte und den indischen Kontinent zu Jesus bringen wollte. Gleiches Spiel – gebildete Ausländer mit tiefen Taschen verursachen großen Appetite bei den Einheimischen. Das brachte auch das komische Dynamik ins Spiel – von Christen um des Geldes wegen bis zu Abwanderung der besten Leute ins verregnete Königreich auf der Insel.

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Damals hat der Missiologe Henry Venn (nicht der vom Diagramm; sondern der mit der Offenbarung-Frisur) ein Prinzip benannt, das dem entgegen wirken soll. Three-Self Principle. Darin meint er, dass jede lokale Gemeinde eigentlich drei Dinge machen muss, um gesund und robust zu sein. 1) self-financing. Keine oder wenig Kohle von außen. Durch den Zehnten kann jede Gemeinde in jedem Kontext überleben. Ob in Manhatten oder Timbuktu. (by the way – die Entwicklungshilfe kann auch ein Lied davon singen, dass Geld oft Probleme nicht lösen kann.) 2) self-governing. Jede Truppe braucht vor Ort eine Art, Entscheidungen abzusegnen und Korrekturen vorzunehmen. Älteste oder Aufsichtsräte. Wenn jemand von außen die Fäden zieht, ist das immer gefährlich, dass man einer anderen Agenda folgt oder zu weit weg ist vom geschehen.

Und 3) self-propagating. Sie müssen selbst das Evangelium verkünden. Das ist ja irgendwie klar, betont aber nochmal, dass man sich nicht von Billy Grahams, Alpha Kursen und Traktaten von irgendwo abhängig macht. Sondern man muss selbst seinen Kontext lesen und in die eigene Kultur sprechen. Irgendwie steckt da auch ein 4. Prinzip drin, das manche beim nähren Nachdenken noch dazu gefügt haben (wie zum Beispiel Vincent Donovan). Das ist 4.) self-theologizing. Seine eigene Theologie formulieren. Das hört sich zunächst etwas crazy und gefährlich an. Ist die Theologie denn nicht schon genug formuliert? Naja, halb. Zum einen muss man immer Kontextualisierung machen – also verstehen, wie die Nachricht gute Nachricht für den eigenen Kontext ist (siehe Punkt 3). Zum anderen stellt auch jede Kultur andere Fragen.

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In der Türkei haben sie erzählt, dass kürzlich Joyce Meyer in Istanbul war. Und da sind viele hin. Und dann haben die sich das angehört und die Pastoren und ihre Frau fanden Joyce Meyer ganz schlüssig und hilfreich. Aber ihre ich-bin-reich-habe-trotzdem-problem-aber-jesus-hilft-mir Botschaft war an der ersten Abzweigung für die meisten schon schräg. Türken sind nämlich nicht reich. Die meisten jedenfalls. Und  ein Joyce-Meyer Evangelium der Selbstfindung in Jesus ist irgendwie gar nicht die Medizin wenn die ISIS im Nachbargarten sitzt, Erdogan eine Moschee nach der anderen aus dem Boden sprießt und auf den Straßen fast nur Männer rumlaufen. Nicht nur anderer Kontext, sondern andere Fragen.  Und so muss jede Gemeinde auch für sich durchdenken, welche Antworten ein lebendiger Glaube auf dies Fragen hat. Klar kann man sich mit anderen zusammen tun und auch Theologen die Hauptarbeit machen lassen. Aber es müssen Theologen aus dem eigenen Kontext sein, und nicht welche aus Colorado Springs.

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Interessant werden diese drei Prinzipien wenn sie mal richtig getestet werden. Da stellt sich raus, dass die Chinesische Kirche genau darauf abfährt. Das Three-Self-Patritotic Movement (TSPM) ist genau im Kern auf diese Selbst-Prinzipien aufgebaut. Und in China geht es ab. Christentum ist dort Trend. Man sagt, es gibt aktuell 80-100 Millionen Christen. Das sind fast 10% der Bevölkerung. Und das in einem Land, wo Meinungsfreiheit in Frage steht und Kommunismus als Feind der Religion regiert. Powerful stuff, dieses Selbst-Prinzip. Es scheint, dass Gott jeder Kultur und jeder Gemeinde genug Möglichkeiten gegeben hat, mit ihren eigenen Herausforderungen umzugehen.

Wie sieht die Zukunft aus – Surprised by Hope Napkin Zusammenfassung

10 Mai

Die Zukunft ist so eine Sache – da wird viel spekuliert und wenig gewusst. Die Botschaft der Bibel ist immer auf die Zukunft gemüntzt. Glaube, Hoffnung – das sind alles Blicke ins Morgen. Und wie sieht das aus?

NT Wright spricht in seinem Mega-Seller “Surprised by Hope” über die Zukunft. Was die Kultur denkt, und was die Bibel vorschlägt. In ein paar knackigen Bildern baue ich auf Teil 1 auf, und zeichen die Bilder aus NT Wrights Buch. (frühere Posts sind: Simply Good News; und How God became King)

Teamsport im Weitwinkel

1 Mai

Drei Tage können sich anfühlen wie Wochen. Vom 24-26 April war das so im Freien Musikzentrum in Stuttgart-Feuerbach. Im ersten Stock des Altbaus sammelten sich Leute aus dem Spark-Netzwerk und vom Stadthafen Kollektiv in Stuttgart im geteilten Parkplatz mit einem Obi Superstore und einem Brauhaus. Es war unser zweites Treffen, nach dem Kickoff dem letztjährigen Kickoff in Karlsruhe, und hat uns nochmal weiter geführt.  Das Weitwinkel-Land lag vor und uns wir sahen darin:

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Der größte Pluspunkt von Weitwinkel war sicher wieder Connections. Es waren einfach unglaublich tolle Leute da. Alle haben sind an Projekten dran, die ihre Nachbarschaft und ihre Stadt bereichern und verschönern wollen. Leute  trafen sich und waren sofort auf einer Wellenlänge. Es sind Verbindungen entstanden, die sicher über die nächsten Monate und Jahre vertieft werden.

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Der Raum im FMZ war kahl und leer als wir ankamen. Mary, Mark und Ruth haben daraus eine kreative Begegnungsstätte gezaubert. Teppiche quer durch den Saal, Stühle in Grüppchen, Kaffeestation. Alles vom Feinsten. Wir hatten Wortkunst am Start, Chris Hieronimus stellte bewegende Bilder aus, Motoki spielte Filme vor, Dominik Bär und Band verjackjohnsonte uns den Abend. Fein, fein.

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Die Gottzeiten waren nicht minder kreativ. Von einer Kurzstory über Durst und leeren Bechern mit unseren Wünschen beschrieben, zu Flüstergebetstelefonen und Abendmahl zum Geben und Nehmen  – das war Inspiration pur und Bewegung fürs Herzen. Wir beteten an und beteten miteinander.

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Und wie immer hörten wir Pecha Kuchas über Projekte in Deutschland. Vom kleinen fränkischen Städtchen mit einem offenen Haus und freiem Zugang zum Kühlschrank, zu Kirche in Aktion im Rhein-Main Gebiet, dem Stadthafen Kollektiv in Stuttgart und der Spark-Story. Der größte Schatz waren die gelebten Träume, die so unterschiedlich sind und doch von der gleichen Wir-machen-was-Haltung sprechen.

Alan Hirsch war unser Hauptsprecher. Er war leider etwas mit Erkältung gelähmt und seine Stimme hielt gerade so. Er sprach über die „Permanent Revolution“ und wie wir als Christen im Teamsport spielen müssen. Aus Epheser 4 sprach er über die 5 Gaben für jede Gruppe und wie alle Fähigkeiten in jeder Gruppe da sind. Es war kein ganz neues Thema, aber ich habe das noch nie so ausgewogen und praktisch erlebt. Und wer über das Innovationsdefizit hinweggeschaut hat, konnte sofort damit was machen. Eddy, Motoki und ich haben dann noch ein paar Gedanken geteilt.

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Ich denke, das Event war ein weiterer Meilenstein für Spark. Nach dem Windschatten und den laufenden Projekten, sind wir immer mehr miteinander unterwegs. Und genau das miteinander war unser Takeaway vom diesem Jahr. Funken sind übergesprungen – und davon wollen wir mehr!

Kairos Event in Lörrach – meine Sicht

27 Apr

Ende April wurde ich für ein paar Tage ins beschauliche Lörrach eingeladen. Von den Hängen sieht man in die Schweiz und den Roche-Turm in Basel. Eurochurch hatte geladen und wollte an einem Roundtable über die Zukunft der Kirche in Europa reden. 60 Leute sind gefolgt und in einem ehemaligen Gewächshaus (#fcglörrach) lernten wir uns kennen und stellten uns Fragen.

Eurochurch – watn dat? Ich bin über Martin Robinson (#weitwinkel#01) auf die Truppe gestoßen. Turns out: er ist der Leiter der Gruppe, die es seit den 80ern oder so gibt. Anfänglich haben die Church Growth für Europa gemacht. Ab den 90ern dann mehr organisch und missionales Zeug. DAWN Europa war ne Weile am Ruder – jetzt mischen Robinson wie auch Alan Hirsch da mit. Soweit, was ich weiß.

Letztes Jahr funkte Martin mich dann an, ob ich an einem Gespräch teilhaben will. „Wir haben den Westen nie erreicht,“ so seine Ansage. „Europa ist wie ein Stein im Wasser. Die Kirche hat die Ecken rundgespült, aber das innere ist trocken.“ Steile Ansage. Und dann kommt er mit Lesslie Newbigin um die Ecke – dem Grandmaster der Missiologie in Europa. Newbigin kam in den 80ern nach über 50 Jahren Missionar von Indien zurück nach Europa und war erschrocken, welche kulturellen Missverständnisse zwischen Kirche und Gesellschaft verstehen. Martin arbeitete kurz danach mit ihm und sie haben „Gospel & Culture“ Arbeitsgruppen gemacht. „We failed,“ sagt er. „Wir haben die richtigen Fragen gestellt, sind aber nicht zu einem guten Ergebnis gekommen.“ Krasse Selbstreflektion und Eingeständnis, wo wir stehen. „Wir sollten es probieren. Wir brauchen junge, innovative Leute. Kommst du?”

Ich fand mich vom Alter und der Mentalität in der Unterzahl. Die meisten waren etablierte Mitarbeiter von Werken, und kaum jemand war wirklich auf Gemeindegründung aus, geschweige denn eine Gemeinde zu leiten. Dennoch war es eine illustre Gruppe aus aller Herrn Länder – England, USA, Neuseeland, Norwegen, Belgien, Schweiz, Äthopien. Nicht alle diese Länder sind in Europa, genau gemerkt. Genau das ist aber ein Kennzeichen von uns, dass wir immer multi-kultiger werden.

Martin Robinson eröffnete das Treffen und sagte im Prinzip nichts Neues – für mich jedenfalls (#weitwinkel#01). Dann kam Alan Hirsch und sprach über die Krise im Westen. Auch seine Leier wurde schon mal gespielt, aber es kam mit neuer Frische und klarer Ansage. „Hillsong, Willow Creek und Saddleback erreichen max 15% unserer Gesellschaft,“ so Alan. „Ich bin dankbar dafür, aber was ist mit den anderen 85%? Und was mich an diesem attraktionalen Modell stört ist, dass es eigentlich extraktional ist – es nimmer Leute raus aus ihrem Umfeld, anstatt sie reinzuschicken.“ Das war sein Challenge an uns. Ein guter – und der, der mich zu missional treibt (#spark).

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Ein Augenöffner war für mich die Frage nach dem Evangelium. Alan brachte das und meinte: „Die Reduzierung des Evangeliums auf Rechtfertigung macht die Sache kompliziert.“ Damit sprach er das Standardverständnis an, das beim Wort „Evangelium“ benutzt wird. Die Logik ist so: Menschen sind sündig, Jesus stirbt für uns, wir nehmen sein Opfer an (#übergabegebet) und alles ist geritzt. Oh, ja, weitersagen, bitte!

Er ging etwas darauf ein: „Luther war ein augustinischer Mönche. In seiner Zeit und mit seiner Gesinnung hatten sie eine hohe Sicht von Gott und eine geringe Sicht vom Menschen. Luther erlebte Anfechtungen – starke Schuldgefühle über seine Distanz zu Gott und Gottes Missfallen. Schau dir die alte Kirchen an. Da ist Christus ganz oben. Dann gibt es viele Ebenen von Engeln. Dann die Heiligen. Dann die Kirche. Und ganz unten ist der Mensch. Das war das Weltbild. Daher war die Frage, wie man mit Gott in Verbindung tritt sehr relevant. Es braucht nicht viel, um zu sehen, wie unsere Zeit heute anders ist. Niedrige Sicht von Gott, hohe Sicht vom Menschen. Ganz anders.“

Fair point – das fiel mir auch schon auf. Vor allem die Botschaft von NT Wright geht in die Richtung: wir haben das Evangelium verkürzt. Wir lesen es zu individuell. Alan gab uns eine witzige Geschichte: „Ich habe mal mit einem Afrikaner geredet. Der hatte Jesus in sein Herz eingeladen. Aber sein Leben war ausufernd. Er hatte viele Frauen und obwohl er Jesus liebte, lebte er weiter so. Als wir darüber redeten, fragte er mich: ‚Ich habe Jesus in mein Herz eingeladen; aber wie kriege ich ihn in meinen Penis?‘ Und das ist der Punkt: wir haben ein Evangelium verkündet, das nur ums Herz geht und nicht um die Verkörperung. Es gibt von einer persönlichen Botschaft zu einer privaten über. Jemand nannte das das ‚verinnerlichte westliche Moralgefühl von Augustinus her kommend‘.“ Und weil das so verbreitet ist, ist es schwer, es gut und klar zu vermitteln. „Wir können Menschen nicht das lehren, was sie schon zu wissen denken“ – so Epikurius. Unsere Botschaft hat keine überraschende Wirkung mehr, nicht mehr wirklich News und Leute sind wie geimpft gegen die eigentliche Jesus-Botschaft.

Dietrich Schindler kam dann noch eine hat eine Verkaufsshow über seinen My-Life-Workshop gehalten. In der Summe war das antörnend, dass ich meinen Weglaufimpuls mehrfach unterdrücken musste. In seinem 6-Wochen-Kurs will er Glaubensinhalte vermitteln. Es baut auf der Lebensgeschichte der Menschen auf und will zeigen, wo sie Gott gesehen haben und wo sie ihn brauchen. Ein brillianter Punkt in dem Ansatz blieb mir hängen – wenn der Alphakurs den Glauben erklären will geht er von einem Interesse an der Bibel und Jesus aus. MyLife baut auf den Narzissmus der Menschen, dass sie vor allem an ihrer eigenen Geschichte interessiert sind. Connection people’s story to the larger story – das ist ein interessanter Aspekt.

Zum Schluss kam für mich noch ein Wort aus Jesaja 43,18-19 das mich ziemlich getroffen. „Gedenkt nicht an das Frühere und achtet nicht auf das Vorige! 19 Denn siehe, ich will ein Neues schaffen, jetzt wächst es auf, erkennt ihr’s denn nicht? Ich mache einen Weg in der Wüste und Wasserströme in der Einöde.“ – Gott ist am Neugestalten interessiert. Er fordert aktiv auf, sich vom alten abzuwenden. Und er macht was an Orten, wo man es vorher nicht gedacht hätte. Ist das nur meine Persönlichkeit, die auf so was scharf ist? Oder hört sich das an wie der Funke für was Neues? Für mich war das neben den tollen Begegnungen und den Alan-Inputs der eigentliche Kairos-Moment an diesen Tagen.

Beste Anbetungsalben aller Zeiten

18 Apr

Gestern Abend sass ich mit ein paar Freunden nach unserem Angrillen für die Saison und wir haben über Worship geredet. Viel hat sich in den letzten Jahren geändert. Irgendwann kamen wir auf die besten Alben zu sprechen, die wir je gehört haben. Hier sind meine Top 5 aller Zeiten:

1) Cutting Edge 3 (the red tape) – in den 90ern. Das war die reine Offenbarung. Damals noch auf Kassette hatte ich diese Musik aus Englang mitgenommen. Little did I know, dass die mal so durchstarten würden. Did you feel the mountains? – Yes, I did. Best of all times – in meiner Meinung.

2) Light the fire again (Touching the Father’s Heart 18) – auch die 90er. Brian Doerksen war gerade am Durchbrechen. Ich hatte die Songs irgendwo auf einer Konferenz gehört. Die CD habe ich hunderte Mal gehört. Das war super prägend damals.

3) Come, now is the time – Anfang der 2000er. Auch das war eine Offenbarung. Frischer Sound, noch besser produziert als die anderen und auch irgendwie live. Die Songs waren alle richtig stark drauf, die Stimmung perfekt.

4) Journeys of life – ein Album mit lauter Spontansongs. Wer kommt denn auf so was? Kevin Prosch, natürlich. Er hat auf Konferenzen einfach seine musikalischen Ausflüge mitgeschnitten, und daraus ein Album gemacht. Abgefahren irgendwie, auf jeden Fall unerreicht.

5) Live and in the can – “taking it wherever it goes”. Wieder Delirious. Jetzt live. Unglaubliche Atmo. Unglaubliches Songwriting. Das war top.

So, alles irgendwie schon ein paar Jährchen her. Dennoch, ich steh dazu. Die 90er waren speziell. Da sind Dinge passiert, die man heute vor lauter Lichtshow und Productionvalue nicht mehr sieht.

Wie ist es bei dir – welche wären deine Top 5?

9 Bilder erklären Surprised by Hope – Nakin Zusammenfassung

6 Apr

Ostern feiern war herrlich gestern. Morgens um 6 Uhr auf der Neckarwiese ein paar Lieder gesungen (oder versucht, zu singen) und mit Anderen sich zurufen: “Der Herr ist auferstanden”. Ich muss gestehen: für nix anderes würde ich an einem Feiertag um 5.15 Uhr aufstehen. Es ist der größte Tag der Geschichte. Und mein Leben ist wegen diesem Tag ein Anderes!

2008 kam NT Wrights Buch “Surprised by Hope” raus. Es war ein Mega-Beststeller. Darin stellt er die Frage, wie das Leben nach dem Tod aussieht. Und ist wieder mal der Meinung, dass die meisten Christen Vieles falsch verstehen. Zum Beispiel die Hoffnung. Und mit seiner breiten theologischen Ausbildung und einer guten Dosis Philosophie geht er den Dingen auf den Grund. Was passiert nach dem Tod? Was hat es mit Hölle auf sich? Wie sollen wir daher leben?

Dieses Mal waren es zu viele Bildchen für ein Video. Also habe ich 3 aus dem Buch gemacht. Hier ist der erste Teil. Ganz nach dem Stil von Simply Good News oder How God became King. Viel Spass und Klarheit damit!

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