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Missionale App

16 Sep

screen568x568 (1)Kürzlich kam Mike Breen mit der 3DM-App an den Start. Seit er vor ein paar Jahren nach USA gezogen ist, produziert Mike ziemlich viel Material. Er gibt haufenweise Workshops, begleitet Gemeinden und verfeinert seine Ideen weiter. Ich schätze an Mike die Einfachheit seiner Präsentation – Lifeshapes sind einfache Formen, um Jüngerschaft zu vermitteln. Aber es steckt viel mehr hinter den Formen. Und das beste davon ist in dieser App abgebildet. Seine Ideen kommen klar und prägnant rüber – fast wie im Buch. Nett ist die Möglichkeit, Kleingruppentreffen mit anderen zu halten. Die App ist auf die wöchentlichen Treffen ausgerichtet und protokolliert so Kairos-Momente und wichtige Entwicklung. Ein schönes Tool, um missionales Leben zu unterstützen.

die Evolution des PCs

4 Feb

Abends flacke ich mich ganz gerne mit meinem iPad auf die Couch und hänge ab. Das Fernsehprogramm wurde die letzten Jahre immer weniger meine Sache, dafür habe ich ein paar gute Dokus gefunden. Dank Youtube hat man heute Zugriff auf eine ganze Reihe von tollen Programmen – und immer schön dann, wenn der Kopf frei ist und die Laune juckt.

The Triumph of the Nerds ist eine dreiteilige Serie über die Evolution des Computers. Vom Alstair über Microsoft und Apple ist es eine schöne Beschreibung über die Freaks, die unsere Zeit entstehen ließen. Es ist krass, dass vor 40 Jahren noch gar nichts von dem Zeug da war und wie diese jungen Kids unsere Welt entstehen ließen. Und krass sind natürlich auch die Brillen und Styles, die in dieser Doku zu sehen sind. Neben der historischen Sicht ist es schön zu sehen, was passiert wenn jugendliche Energie auf Vision und Möglichkeiten treffen. Das Resultat kann gut und gerne eine neue Welt sein, in der man mit einem iPad auf der Couch landet und ein paar nette Dokus genießen kann.

Teil 2

Teil 3

 

Mike Frost über den Mut Jesu

14 Mai

Schönes Video von Travis Reed mit Mike Frost über den Mut von Jesus und was es für uns heißt. Schauen!

Warum Christen auf Facebook sein sollten

3 Mai

Ni Ka, San Dra, Mi Chael – die Liste von Facebook-Verunnamungen ist lange. Und nervig. Ich habe vor einer Weile alle Facebook-Phobiker rausgeschmissen. Irgendwie ging es mir auf den Senkel. Einige Freunde aus Südafrika und USA fragen sich, was das Problem der Deutschen ist. Frag ich mich auch. Hier ist mein Statement, warum vor allem Christen da anders sein sollten:

Big Brother – ZDF predigt fast jede Woche über die Datengefahr bei Facebook & Co. Die sammeln persönliche Daten und nutzen sie – so die Logik. Und wenn sie sie nutzen, werden wir ausgenutzt. Wir werden gläsern und – das schlimmstes alles Szenarios – personalisierte Werbung wird geschalten. Ich muss gestehen, ich habe bisher jede personalisierte Reklame überlebt. So schlimm war es nicht. Was kann denn sonst noch passieren? Mir hat bisher noch kein Datenphobiker ein wirklich gefährliches Szenario aufzeigen können. Und außerdem sind FB& Co im Rechtsstaat unterwegs und Gesetzen unterworfen.  Das ist was Stablies.

Transparenz ist unser Freund – ich bin voll für Privatsphäre. An Facebook & Co schätze ich die Freiwilligkeit. Wer nicht will, kann raus. Jede bestimmt selber, was rein geht. Gut, Facebook hat ab und zu eine schattige Art, mit neuen Einstellungen umzugehen. Aber als Christen sollten wir Transparenz gut heißen. Sünde lebt im Verborgenen. Das „Licht“ – wie die Bibel es nennt – ist etwas Erstrebenswertes. Es ist natürlich jedem selbst überlassen, was er preisgibt.  Darauf basiert auch das wichtigste Gut in sozialen Netzwerken – Vertrauen. In dem Moment wo Google oder FB mein Vertrauen missbraucht, bin ich raus. Und viele andere auch. Sie MÜSSEN Vertrauen schützen. Das ist die Währung dieser digitalen Welt.

Pessimismus ist in meiner Bibel keine Frucht des Geistes. Wenn ich mit Christen rede, und wenn ich mit Nichtchristen rede – dann merke ich kaum Unterschied in Bezug auf soziale Netzwerke. Schade eigentlich. Wir sind genauso misstrauisch, genauso pessimistisch, genauso anti wie alle anderen, die ZDF schauen. Im Philipper heißt es, dass wir scheinen sollen wie Sterne in der dunklen Nacht durch unseren offene und frohe Haltung. (xXx) und wir haben Grund dazu. Gott regiert. Und zwar absolut.  „Aber,“ sagt da der eine oder andere Vorsichtige, „gehen wir nicht schweren Zeiten entgegen? Verfolgung. Unterdrückung. Und gar dem Tod. Sagt das nicht die Bibel?“

Das Zeichen des Biests – OK, ich bin kein Endzeitspezialist. Es hilft auch nicht, dass die meisten Ansagen zur Endzeit im schwierigsten Buch der Bibel stehen – der Offenbarung. Ich stehe mit Ehrfurcht vor diesem Buch und es sagt mir, wie viel ich nicht weiß. Dort ist die Rede vom „Zeichen des Biests“. Viele reden von einem Chip unter der Hand. Und die den Chip haben, gehören dann zur falschen Seite. Also, aufpassen! Denn die digitale Evolution führt zum Chip – und dann stehst du plötzlich im Abseits.

Ich finde das eine komische Argumentation. Die ganze Bibel spricht von einem Gott, der liebt, der Beziehung will und der Menschen anhand von Jesus betrachtet. Er vergibt 100%. Außer den Chip?! Das finde ich komisch. 1.150 Seiten lang geht es um Treue, Herzensreinheit und Bekenntnis. Und dann auf Seite 1.151 ist der Chip die Weggabelung für die Ewigkeit? I don’t know.

Vielleicht stört mich das am meisten. Dass viele bei ihrem Misstrauen einen superkleinen Gott bezeugen. Dass sie ein vorsichtiges Christentum leben. Dass sie passiv an die Welt rangehen. Oder dass sie ganz ohne Gottbezug an diese Entscheidungen rangehen. Dabei war schon immer das Gut der Christen, dass sie aufrichtig gelebt haben. Wann immer sie sich entzogen haben, wurde es irgendwie strange. Und zum Zeigen gehört der Name.

Vertrauen und Freiwilligkeit sind die Basis für soziale Netzwerke. Und so bleibt es natürlich jedem überlassen – inklusive aller Jesus-Nachfolger – wie man digital unterwegs ist. Der Rechtstatt, die Gesetze und Menschenwürde sind eine stabile Basis. Transparenz ist der Freund von uns Kindern des Lichts – und Hoffnung sollte unser Kennzeichen sein.

Wortkunststücke

29 Feb

Harry Baker performt ein paar interessante Wortkunststücke. Poetry Slams sind ja gerade sowieso in. Ich bin fasziniert von der Kunst, Worte so fließen zu lassen, dass damit neue Farben und Bilder entstehen. Hier sind zwei Videos, die mich zum Staunen gebracht haben.

Diskyples

Feeding the Thousands

via Jonny  Baker

Online-Christen-Kunst-Mag

2 Feb

 

Freunde teilen. Motoki hat mir nen Link geschickt von einem neuen Online-Magazin. The Christian Designer – ist zunächst mal nur im Internet verfügbar, dafür aber kostenlos und schön. In der ersten Ausgabe wird Makoto Fujimara portraitiert – ein japanisch-amerikanischer Künstler, der immer mal wieder für Aufsehen erregt. Eine schöne Ergänzung in der christlichen Kunstwelt. Bin gespannt auf die nächsten Ausgaben.

Warum wir mehr Kunst brauchen

26 Jul

Hier ist ein schöner Clip mit Ian Morgan Cron. Sein superempfehlenswertes Buch gibt es jetzt überigends auf deutsch. Heißt „Ich und Franziskus“, lässt sich leichter lesen Eiscreme im Sommer und wers verpasst ist selber Schuld. Das destablisiert nämlich auch.

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