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Unsere Erfahrung mit Missional

10 Aug

Im Juli waren wir 7 Leiter der Vineyard Heidelberg in der Nähe von Kaiserslautern und haben unsere Erfahrungen über die missionalen Gemeinschaften in der Vineyard geredet. Wir sehen sie als wesentlich an, um unsere langfristige Vision zu realisieren. Ein Kingdom-Movement entsteht nur durch hohe Beteiligung der Menschen, durch breite Kreativität und durch Multiplikation in der Stadt. Wir sehen hier keine Alternativen zu missionalen Gemeinschaften.

Erfahrungen

Seit 5 Jahren sind wir dran und haben noch nicht die erhofften Ergebnisse erlebt. Obwohl einige dort ihren primären Zugangspunkt zur Gemeinde haben (und nicht mehr im Gottesdienst sind), es gute Gemeinschaft gibt und auch ein paar Leute dazu kommen – so ist die Multiplikation und Evangelisation noch nicht passiert.

Wir haben gelernt, dass es sich nicht auszahlt, das Modell für die MGs zu überfrachten. Up, In und Out sind zu viel. Es wird zu sehr ein kleiner Gottesdienst erwartet. Der Hauptpunkt der MGs muss auf dem Out liegen, zusammen mit dem In. Selbst wenn alle 3 Bereiche vorhanden sind, sollte die Gewichtung auf dem Out liegen. Das haben unsere MGs bisher zu wenig gemacht, es war zu selten der Ausgangspunkt und daher ließ es sich auch schwer im Nachhinein einbauen.

Verständnis

Wir verstehen missionale Gemeinschaften als Gruppen mit folgenden Merkmalen:

  • Mission als Organisationspunkt
  • Selbstverständnis als Gesandte
  • Das in der Welt-Sein (Alltagsbetonung und Nähe zum direkten Umfeld)
  • Inkarnatorisch (kein Dualismus zwischen Heilig und Säkular)
  • Kulturadaptierend (keine Gemeinde-Einheitskultur)
  • Multiplikativ (reproduzierend und nicht in die Größe wachsend)

missional5

Zusammenspiel

Wir diskutieren das Zusammenspiel zwischen Gottesdienst und MGs. Wir haben 5 Modelle des Zusammenspiels gefunden.

  • Modell A unterscheidet Missionales als organisiert um Mission, während Gottesdienst sich um Anbetung und Lehre schart; welches sich Gegenseitig ausschließt.
  • Modell B sieht den institutionellen Flügel der Gemeinde mit den Sakramenten und den organischen Flügel als Leben von Gruppen in der Welt.
  • Modell C betont „the Medium is the Message“ und besagt, dass der Gottesdienst ein Vorbildcharakter und Übungsfeld ist, in dem Worship, Word und Works modelliert werden sollen.
  • Modell D sieht den Gottesdienst als eine weitere Form von Gemeinschaft, wenn auch mit einigen eingeschränkten Merkmalen; die MGs spielen mit ihm in einem Netzwerk.
  • Modell E sieht den Gottesdienst als Tempel, wo das Big Picture gelebt und gefeiert wird; und das Haus, in der die Lebensnähe, Anwendung und Gemeinschaft stattfindet.

Wir sehen uns am nächsten an Modell C und D. Der Gottesdienst hat für uns Vorbild und Übungscharakter. Er dient der Mobilisierung und der Abdeckung des Up-Bereichs. Die MGs sind Gruppen, die uns die Nähe zu den Heidelbergern herstellen lassen, unser Gott-Verständnis praktisch werden lassen und God-Stories zurück in den Gottesdienst spielen.

Unser Gespräch ging noch gut weiter und wir haben einige Aktionen daraus gezogen. Der Weg zu missionalen Gemeinschaften ist kein leichter. Auch wenn ich die anderen Projekte in Deutschland so sehe – dann haben einige aufgegeben, andere kochen Sparflamme und einige sind noch immer am probieren. Wie gesagt: ich sehe keine guten Alternativen für unsere Vision und Werte. Daher werden wir einen zweiten Anlauf nehmen und weiter dran sein. Mal schauen, wo wir in 5 Jahren stehen.

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das vielleicht beste Anbetungsevent dieses Jahr

28 Mrz

Am 5. Mai füllen sich unseren heiligen Hallen in Heidelberg mit einem super Team und super Tag. Psalm KulTour steht an – dieses Mal unter dem Thema „Intimität mit Gott“ und direkt in Heidelberg. Letztes Jahr waren wir mit unserem Team von 12+ Leuten an 4 Orten in Deutschland unterwegs und es war der Hammer. Super Anbetungszeiten, super Input und ganz frischer Wind in die Künste. Die meisten Teilnehmer war solide inspiriert und sind mit enormen Schwung in die nächsten Monate gegangen. Wenn Gruppen da waren, haben sie frischen Wind in ihre Gemeinden mit genommen – vom Malen über neue Songs zu frischem Gebetsleben.

Ich glaube, die Psalm KulTour mausert sich einem der Top-Events für Anbetung in Deutschland. So viel Bewegung an einem einzigen Tag gibt es sonst nicht. Neugierig? Sei mit dabei…

sommer 2009 special – the violet burning am 18. juli 2009

6 Jul

worship concert at vineyard heidelberg – sommer 2009 special

 the Violet Burning
18.7.2009 .. samstag .. 17uhr … steubenstr. 17, heidelberg (gemeinde christi)

 

@ youtube .. Uneditiertes Lebens – Kunst, Angst, Anger, Anbetung. Das ist echter Glaube, der die harten Seiten nicht scheut. Ich benutze das Wort „Meisterwerk“ nicht leichtfertig. Aber hier kann ich es nicht nicht benutzen.
@amazon.. Das ist eins der besten Alben, das ich jemals gehört habe
@amazon.. Die Lieder sind echt tief, sie sind echt geistlich. Die Gefühle in den Liedern sind so echt, dass man gar nicht meint, der singt zu Gott.
@ youtube ..Ich HASSE Gospel-Anbetungsmusik mit einer Leidenschaft! Aber in dieser Musik hier steckt was. ICH LIEBE SIE! ES IST REAL! Nicht dieses oberflächliche Zeug. Violet Burning ist der Real Deal!
@amazon.. Die Band ist im Kern Rock’n’roll – extremes Talent!

@amazon..65 Minuten Seelensuche – voller Emotion und persönlicher Reflektion. Laut. Leise. Hart. Weich. Alles, was ein Meisterwerk braucht.
@amazon.. Die Violets werden verglichen mit U2, the Cure, Radiohead, Delirious, Depeche Mode.

www.thevioletburning.com
www.myspace.com/thevioletburning
www.vineyard-heidelberg.de

 

tvb

5 Jahre – warum Gemeinde?

17 Mai

zu unserem 5-Jährigen Jubiläum haben wir ein paar Stimmen und Statements eingefangen, warum Menschen in die Vineyard Heidelberg gehen. War ne tolle Partie. Mehr Bilder und Kommentare kommen. 

Hier, was mir letzte Woche den Schlaf geraubt hat:

5 Jahre Gründung Heidelberg

26 Apr

Seit Mai 2004 sind wir in Heidelberg am Gründen einer Gemeinde. Jetzt sind wir 5 Jahre am Start und es viel passiert. Es gibt die Vineyard Heidelberg jetzt seit ein paar Jahren als halbwegs etablierte Gruppe in Heidelberg. Am 16. Mai feiern wir unsere ersten 5 Jahre. Große Gartenparty, Gottesdienst und Abhängen mit Nachtwind als musikalischem Gast. Wer Interesse hat, kann gerne vorbeikommen.

5jahreViel passiert in den 5 Jahren. Ich erinnere mich noch an den Anfang, wo wir uns morgends zum beten trafen. Wir waren voller Hoffnung, dass wir was bewegen können. Wir haben gebetet, dass wir Leute kennen lernen und Gott bei ihnen wirkt. Es waren vielleicht 5 Leute beim Beten, die Gruppe war etwa 10-15 Leute. Nach dem Beten bin ich auf dem Weg nach Hause an den Häusern vorbei gelaufen und habe mich gefragt: wo sind die Leute, die Gott für uns hat? Diese Wohnungen – wie kann Gottes Leben dort reinkommen? So viele Menschen in dieser Stadt – wie können wir sie erreichen?

Ehrlich: ich frage mich das immer noch. Mittlerweile sind unsere Gottesdienste voll. So um die 100 jeden Samstag. Dann noch die 3 Gemeinschaften. Die haben auch ihre Gottesdienste. Also kommen so 120 Leute. Oder 150. Oder 200. Eigentlich könnte man von Erfolg sprechen (und ich bin super dankbar, was passiert ist und passiert). Jetzt fühlt sich die Gründung anders an als vor 5 Jahren. Aber die Fragen bleiben die gleichen. Am 16. Mai gibt es viel zu feiern – und viel zu erwarten für die nächsten Jahre.

Eos im Cafe Schiller am Sonntag

17 Okt

 

Besonderer Leckerbissen für alle Leute nahe Heidelberg: am Sonntag feiert unsere Gemeinschaft EOS ihren ersten Gottesdienst in der Stadt. Im Cafe Schillers – einem Geheimtipp in Heidelberg – um 18.30 Uhr. Nicht nur eine coole Lokation, sondern auch ein besonderer Schritt in Thomas Vision: „Gottes Spuren in der Welt und in Menschen zu erkennen und mitzuhelfen dass Andere ihr volles Potential entfalten“. 

Mystery Shopper bei uns

10 Jul

Letzten Samstag war ein Mystery Worshipper bei uns. Ich hatte einen Freund gefragt, mal einen Report über unseren Gottesdienst zu schreiben, um uns einen besseren Blick darauf zu geben und das Gefühl an interessierte zu vermitteln. Hier isser.

Wie würde man die Atmosphäre vor dem Gottesdienst beschreiben? Es war eine ausgelassen fröhliche und freundliche Atmosphäre anzutreffen. Viele Gespräche fanden statt, die Leute umarmten sich und lachten miteinander. Sehr einladend und frei, es gab schon zu Beginn kühle Getränke. Im Hintergrund lief Chill-Out-Musik….

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