Tag Archives: Worship

Beste Anbetungsalben aller Zeiten

18 Apr

Gestern Abend sass ich mit ein paar Freunden nach unserem Angrillen für die Saison und wir haben über Worship geredet. Viel hat sich in den letzten Jahren geändert. Irgendwann kamen wir auf die besten Alben zu sprechen, die wir je gehört haben. Hier sind meine Top 5 aller Zeiten:

1) Cutting Edge 3 (the red tape) – in den 90ern. Das war die reine Offenbarung. Damals noch auf Kassette hatte ich diese Musik aus Englang mitgenommen. Little did I know, dass die mal so durchstarten würden. Did you feel the mountains? – Yes, I did. Best of all times – in meiner Meinung.

2) Light the fire again (Touching the Father’s Heart 18) – auch die 90er. Brian Doerksen war gerade am Durchbrechen. Ich hatte die Songs irgendwo auf einer Konferenz gehört. Die CD habe ich hunderte Mal gehört. Das war super prägend damals.

3) Come, now is the time – Anfang der 2000er. Auch das war eine Offenbarung. Frischer Sound, noch besser produziert als die anderen und auch irgendwie live. Die Songs waren alle richtig stark drauf, die Stimmung perfekt.

4) Journeys of life – ein Album mit lauter Spontansongs. Wer kommt denn auf so was? Kevin Prosch, natürlich. Er hat auf Konferenzen einfach seine musikalischen Ausflüge mitgeschnitten, und daraus ein Album gemacht. Abgefahren irgendwie, auf jeden Fall unerreicht.

5) Live and in the can – „taking it wherever it goes“. Wieder Delirious. Jetzt live. Unglaubliche Atmo. Unglaubliches Songwriting. Das war top.

So, alles irgendwie schon ein paar Jährchen her. Dennoch, ich steh dazu. Die 90er waren speziell. Da sind Dinge passiert, die man heute vor lauter Lichtshow und Productionvalue nicht mehr sieht.

Wie ist es bei dir – welche wären deine Top 5?

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Nach-vorne-Songs – Worship-Remix

6 Sep

Als wir vor 2 Jahren an den Mixes für The Favor of God rumgeschraubt haben, war ein Song enorm stark. Sing on the Battlefield von Kathryn Scott ging unter die Haut. Ich war nicht an der Konferenz. Die Aufnahme hatte was Rasierklingenartiges. Und die Message war demütig und mutig. Guter Song.

Jetzt hat Kathryn in endlich in der Tüte und ist dabei, ihn zu veröffentlichen. Ich habe beim Emailschreiben gesabbert und ihn an meine Worshipper-Kollegen in der Mosaik gebeamt. Ein paar Minuten später war die Antwort da und wirkte mehr wie wenn ich Leuten von meinem heiß geliebten Bayer Leverkusen erzähle. Naja, geht so. Gibt bessers. Der alte Stiefel.

Dennoch, Killersong – in meiner Meinung.

 

Hier war James Antwort. Brooke Fraser in Hillsong. Hillsong? dachte ich mir. Ich muss anerkennen: smoother Song, schöne Aussage und natürlich gesungen wie eine von den Besten.

 

Ed meinte, Bethel sei stark im Moment. OK, das ist ungefähr so wie Bayern München als Deutschen Meister zu tippen. Und auch hier muss ich sagen: gesungen wie Arjen Robben spielt. Konstant, stark, Zug zum Tor. Die Lyrics sind etwas platt. Und bei Bethel frage ich mich immer wie einer wie ich das singen würde mit einem Gesangshandicap von 35. Aber egal.

 

James schickte noch einen Link zu Steffany Gerzinger. Das zählt aber hier in die Youtube-Liste nicht. Daher: stimm du mal ab. Was ist der beste Nach-Vorne-Song im Moment?

Hamburg rockt

12 Apr

Dafür habe ich die letzten 5 Jahre gearbeitet. Laut und Leise Live ist die CD, die meine Leidenschaft einfängt. Seit 2008 hänge ich mich bei Vineyard Music rein, damit neue Songs und neue Bewegung in der deutschen Anbetung zu bekommen. Es ist eine wunderschöne Zeit, mit anderen unterwegs zu sein – wie zum Beispiel an der Psalm KulTour. Das hat sich schon gelohnt. Im letzten Herbst haben wir dann bei einem Event aufgenommen und die Stimmung eingefangen. Hier ist das Ergebnis – Laut und Leise live.

Bild

schön wars – psalm 2009

12 Nov

115 db. Vorne, da wo ich stand. Die Psalm 2009-Konferenz war laut, frisch, mutig und inspirierend. So an die 140 Leute waren da, in einer Hütte in Heidelberg, ausverkauft wars. Aber der Reihe nach.

Mittwoch – wir haben uns mit unserem Kernteam in Mannheim getroffen. Zusammen mit 12 anderen versuchen wir, die Anbetungslandschaft in Deutschland zu bereichern. Wir haben gut abgehangen und dann über die nächsten Schritte gesprochen. Eine Produktion im April wahrscheinlich. Gottes Gegenwart thematisieren. Mehr Songs schreiben.

Donnerstag – es geht los. Marc James (of Verra Cruz fame) rockt. Die erste Anbetungszeit ist super. Dann rede ich über „Gottes Gegenwart in der Postmoderne“. Die Straße nach Emmaus – gebrochene Metanarrative, brennen im Herzen, gebrochenes Brot (im mp3 macht das alles Sinn). Ich tu mir etwas schwer – der Raum ist komisch geteilt, ich sehe die Leute kaum und habe die Aufgabe, das Eis zu brechen. Aber ein OK Start.

Freitag – morgends rockt Marc James und spricht dann über Worship. Ganz gut. Viele Stories. Mittags Workshops. Mark Reichmanns war sehr gut. Viele Diskussionen danach. Abends sind wir in der Providenzkirche – Mitten in der Fußgängerzone in HD. 250 Leute sind da. Ich spiele Bass, Ben Piano. I love to play with him. Ed und Zita leiten 80 Minuten lang Worship. Super Zeit. Viele Gäste kommen von der Straße, bleiben stehen. Kristian predigt –herausfordernd, experimentell, peinlich und mutig. Das Eis bricht.

Samstag – bester Tag. Marc rockt wie immer. Dann Bene Müller über seine Lebensstory. Etwas lang, aber viele Leute lassen für sich beten, viele sind bewegt und berührt. Eine besondere Zeit. Workshops mittags rocken – Cris Cosmo über Texten für Songwriting ist Hammer. Kristians Workshops über prophetische Anbetung top. Saiku inspiriert. Abends leite Flavian mit Band – super. Marc James erzählt Storys und inspiriert. Dann spontanes Singen und langer Jam. Super Stimmung.

Sonntag – letzter Tag. Kim rockt. Sehr coole Anbetung, sehr ehrlich, sehr bewegend. Dann das Ende der Konferenz. Leute sind sehr ermutigt, haben Hoffnung, dass was in Bewegung ist.

Ingesamt war es etwas wie ein romantischer Film – viel Emotionen, viele Highlights, nicht ganz dem Leben entsprechend, aber schön. Meine Frage – haben wir was bewegt, das sich aufbaut? Kommt Bewegung in die Anbetungsszene? Könnte gut sein. Jeder Tag wurde besser. Wenn wir so weitermachen, kann einiges passieren.

Mutter Teresas Gebet – Leuchte durch uns

20 Okt

Mutter_Teresa

Jeden Morgen betete Mutter Teresa ein Gebet mit ihren Schwestern. Wir haben es uns zur Vorlage genommen und zusammen daraus ein Lied geschrieben. Hier ist das Werk, wir singen es ab und an bei uns.

Unser Gott wir glauben, dass du da bist
wir lieben dich und wollen dich verehren
Mit ganzem Herzen und mit ganzer Seele
Denn du bist aller unsrer Liebe würdig

Durchflute unser Innerstes mit deiner Existenz
Dass unser Leben immer mehr von deinem Leben glänzt

Leuchte durch uns
Sei so in uns
Dass jeder Mensch
Deiner Gegenwart begegnet

Lass sie dich sehen
Wenn sie uns sehen
Lass deine Liebe
Durch unsere Leben fließen

Scheine, scheine, scheine in die Welt hinein
Leuchte, leuchte, lass die Menschen sehn

© Ed Einsiedler, Marlin Watling,  Jochen Kurrle, Zita Netz

youtube für songs – die sound-wolke

20 Aug

Seit ner Weile arbeiten wir mit soundcloud – einem deutschen Unternehmen, das youtube-mäßiges Teilen von Audio-Dateien ermöglicht. Jetzt kann man die Tracks auch auf WordPress einbinden. Und bei Blogger, Twitter, Facebook etc. Recht offen also. Wir haben unsere Worship-Entwicklung dort am Laufen. Hier ist ein kürzlicher Song:

Und eben alles auf Playlists zum Teilen von Liedern. Hier die Lieder aus dem Leben der Vineyard Heidelberg:

anima christi – projekt aus Atlanta

22 Jul

TheAnimaChristi CoverEin Gebet aus dem 14. Jahrhundert trifft auf Indie Rock. Aus der Trinity Vineyard in Atlanta kommt das neue Album Anima Christi:

Body of Christ, sanctify me
Blood of Christ, cleanse me…

8 einfache Lieder mit tiefen Worten und eingängigen Melodien. Die Trinity Vineyard ist einerseits eine Vineyard-Gemeinde – viel Platz für Anbetung, zeitgemäß, einfach, Gott begegnen. Andererseits schöpfen sie aus dem Reichtum der Tradition und haben mit diesem Album ein starkes „have-mercy-on-me“ Flair. Eher demütig, eher distanziert und hochachtungsvoll. Gefällt mir gut. „Den Leuten fällt es eher leicht, solche alten Formen zu singen, als sie direkt zu beten,“ sagt Songwriter Martin Reardon. „Wir wollten sie bewusst an die Tradition der Kirche ranführen. Wir waren etwas müde von dem überemotionalen Zugang in vielen charismatischen Gemeinden. Die Liturgie trägt ein Gewicht mit sich, das wir sehr zu schätzen gelernt haben.“ Und dazu schreiben sie einige Lieder.

trinityvine

Anmia Christi ist das dritte Projekt. Vor 4 Jahren veröffentlichte Trinity das Album Prayers of the Saints – wo Gebete von Franz von Assisi, Thomas Aquinas, Augustinus und anderen ver-indie-rockt worden. Vor 2 Jahren folgte Hymns – traditionelle Kirchenlieder aus dem englischen Raum, wie Be Thou My Vision. Jetzt Anima Christi:

Within thy wounds, hide me
From the enemy, defend me
In my hour of death, call me

Ist ne Weile her, seit wir so was gehört haben. Kommt aber gut.

(demnächst auf  iTunes).

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