Tag Archives: natürlich übernatürlich

veröffentlicht

22 Apr

Jetzt ist es endlich da – mein Buch! In den letzten Wochen gab es noch ein paar Korrekturen und Cover-Änderungen, aber jetzt halt ich es in meinen Händen. Gutes Gefühl! Bin mal gespannt, wie es aufgenommen wird. In der Leiterausbildung von Vineyard wurde es zur Pflichtlektüre mit bisher sehr guten Rückmeldungen.

Hier ist ein kleines Interview auf der schönen neuen Seite von Vineyard DACH.

Amazon-Link zum Buch.

Meine Kinder meinten, es sind zu wenig Bilder drin. Wenn du eine Meinung hast, freue ich mich auf die Kommentare…

es ist soweit – Buch ist da

19 Feb

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am 20. März ist der offizielle Erscheinungstermin von meinem Buch über die Vineyard. Amazon hat es schon gelistet. Eigentlich bin ich ja schon seit 2006 fertig, aber hat jetzt noch eine Weile gedauert, bis alles unter Dach und Fach war.

Kürzlich habe ich dann ein Paket mit den Korrekturen bekommen. „Oh ne,“ habe ich gedacht, „jetzt muss ich das nochmal lesen“. Der Anfang passt mir nicht so ganz, aber wenn man mal die ersten 30 Seiten hat, dann ist es echt gut. Ich habe es in 2 Tagen durchgelesen, und das nicht weil ich musste. Ein paar Sachen haben mich wirklich gepackt und manche Dinge zu Tränen gerührt. Komisch, denn ich kannte es ja schon.

Hier ist mein Kernsatz vom ganzen Buch aus dem Interview mit Dave aus Boston. Er war früher Drehbuchautor und daher habe ich ihn gefragt:

Wenn du deinen Hintergrund als Bühnenautor auf die Geschichte der Vineyard anwenden würdest, wie sieht die dramatische Struktur aus?
Dave: Hm, die dramatische Struktur der Vineyard?!
Also, die Prämisse (das Wesentliche dessen, was eine Geschichte zu zeigen versucht) – einfache Menschen können das Reich Gottes erleben und leben.
Der Konflikt (das Grundelement zur Erzeugung von Spannung, die Triebkraft einer dramatischen Geschichte) – einfache Menschen glauben das nicht.
Die Lösung – zeige und lehre es, damit sie es selbst tun können.

Wenn das rüberkommt, dann bin ich happy.

Gott ist gut gelaunt – 4. Tag bei natürlichübernatürlich in Speyer

3 Okt

Alle Autorität im Himmel und auf Erden ist mir gegeben – das ist der Tenor des letzten Tages hier in Speyer (Tag 1,2,3). TheBill redet über Adam, der die Schlüssel der Herrschaft über die Erde verloren hat, und Jesus, der sie wieder geholt hat, und dann über uns, die wir diese Schlüssel nehmen sollen, um den Planeten Erde vor Gott zu verwalten. Gute Reich-Gottes-Aussagen heute Morgen. Ich bin echt froh über diesen Fokus – mehr als nur Vergebung von persönlichen Vergehen; sondern ein Verständnis, dass die Gute Botschaft im Anbrechen von Gottes Reich besteht.

Gestern Abend hat Bill schon über ein Wahrnehmen von Gottes Güte geredet: Gott ist gut gelaunt! Es stimmt, dass viele Menschen Probleme haben, Gott als gut zu sehen. Wir haben auch diese Tendenz, uns auf die Probleme und das Nicht-Gute zu konzentrieren. Bill: wenn wir für Kranke beten, ein paar werden geheilt, andere nicht; viele konzentrieren sich auf das, was nicht geheilt wurde und fragen warum. Er meint weiter: es gibt so viele Probleme in der Welt und wenn ich mich darauf konzentriere, hat es Gott mit seiner Gegenwart schwer bei mir; ich will mich lieber auf Gottes Gegenwart konzentrieren als auf das was nicht läuft.

Prinzip vs. Presence – 3. Tag bei natürlichübernatürlich in Speyer

2 Okt

TheBill ist wieder auf der Bühne und redet über unmögliches Zeug. Heute habe ich fast alles verpasst: musste arbeiten, war müde und Kinder krank. Habe nur gehört, dass TheBill heute morgen richtig gut war. Mittags hat Alan Scott über das Leben seiner Gemeinde in Nordirland erzählt. Ihr Schwerpunkt ist, das Reich Gottes außerhalb der Kirche zu leben. Sie hatten lange für kranke gebetet, aber es passierte nichts; dann sind sie auf die Straßen gegangen und haben dort für Leute gebetet und viele sind geheilt worden. Als Story haben sie dann gleich erzählt, wie sie jemand in der Mittagspause in Speyer am Kebab-Laden getroffen haben und für sie gebetet haben. Good stuff! (nicht der Döner)

Heute Abend gab es dann wieder Worship mit Kathryn Scott. Ganz gut. Nach 3-4 Liedern fällt es mir aber schwerer, drin zu bleiben. Werde ich älter? Habe ich schon zu viele Worship-Zeiten erlebt? Irgendwie geht mir auch ein Gespräch mit Micha von gestern durch den Kopf. Warum hört sich die Anbetungs-Mucke alle so ähnlich an? Wo ist das frische Element? Sollten wir nicht ein neues Lied singen? Dann habe ich heute Morgen mit Martin D über die Psalmen geredet und wie sie sich von unseren Worship-Liedern unterscheiden. Die Psalmen sind voller Emotionen, Drang, Kampf, Schönheit und Kanten. Brauchen wir nicht neue Wörter? Ich freue mich schon auf die Volxpsalmen!

Auf jeden Fall: The Bill ist immer noch auf der Bühne. Hier ist ein Soundbite von heute, das mir aus dem Herzen spricht:

Es ist leichter, aus Prinzipen zu leben als aus der Gegenwart. Wenn du einen christlichen Bestseller schreiben willst, dann formuliere Prinzipien, die die Leute auswendig lernen können. Jesus hat jeden geheilt, der für Heilung zu ihm kam. Er gab dabei keine Prinzipien: leg deine Hand hier hin und sage das etc. Jesus tat, was er den Vater tun sah. Er lebt aus der Gegenwart Gottes.

[Update] – Bill spricht Enttäuschung an. Nach dem Tod von Johannes dem Täufer ging Jesus sofort alleine ins Gebet. Nimm deine Enttäuschungen direkt zu Gott. „Hoffnung, die sich verzögert, ängstet das Herz“ (Sprüche 13,12). Nach dem Gebet kam Jesus zurück zu den Menschen und jeder, der seinen Mantel berührte, wurde geheilt. Autorität kommt nach dieser Auseinandersetzung mit Gott. Bill fragt, wer Enttäuschungen mit sich trägt und fast alle heben die Hand. Wow! So viele enttäuschte Menschen, wahrscheinlich auch viele davon in der Gemeinde enttäuscht. Gutes Wort von Bill und gute Gebetszeit jetzt.

Wie können wir es tun? – 2.Tag bei natürlichübernatürlich in Speyer

1 Okt

Ich sitze wieder in der letzten Reihe in der vollen Halle in Speyer an der Konferenz. Am 2. Tag geht es wieder um das Leben Jesu und wie wichtig die übernatürlichen Aspekte seines Wirkens waren. Heute morgen habe ich verpasst, weil ich arbeiten musste. Nach dem Mittagessen gab es eine Session für Pastoren und Leiter – Martin Bühlmann, Bill Johnson und Alan Scott haben einfach erzählt, was bei ihnen so ging und haben Fragen beantwortet. Eine Frage an Bill: wie bist du zu deinen übernatürlichen Erfahrungen gekommen? Seine Antwort: ich habe mein Herz darauf gesetzt und nicht losgelassen; wir hatten viele Enttäuschungen, aber nach den Enttäuschungen und dem Scheitern kommt der Durchbruch.

Generell geht in den Gesprächen, die ich habe die Frage um: wie können wir das Jesus-Reich-Gottes-Zeug tun? Die meisten sind motiviert und überzeugt. War Heilung im Leben Jesu wichtig? Ja. Ist es heute wichtig? Ja. Soll es Teil des normalen Christenlebens sein? Ja. Passiert es auch heute noch? Ja. Und was können wir jetzt tun? Fragezeichen.

Martin Bühlmann hat jetzt eine Session, wo er nur die Dinge modelliert: er hört auf den Heiligen Geist; ruft Leute nach vorne; lässt für sie beten. Jetzt ist er gerade dabei, die Leute zu interviewen, die nach vorne gingen. Manche sind berührt, bei vielen ist auch nichts passiert. Etwas schade, aber so ist es wohl für die meisten Leute. Aber das schätze ich an Martin, dass er bereit ist, die Dinge zu probieren und Leute an ehrlichem Feedback teilhaben zu lassen. Seine Aussage: wir müssen lernen, mit dem Heiligen Geist zu fließen.

Dakor! Bleibt noch die Frage bei vielen, wie können wir dahin kommen.

[update] –Bill Johnson wieder auf der Bühne. Wieder sehr angenehm. Er redet über den veränderten Verstand, der nicht auf menschlicher Ratio allein beruht, sondern auf eine Hingabe zu Jesus. „Es gibt ein Denken, das zu Jesus führt; und es gibt ein Denken, das den Glauben untergräbt“. Geistliches Verstehen kommt durch Offenbarung und Erfahrung. Gute Inputs.

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