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Gib 5 – das Missio-Treffen

14 Okt

An einem Samstag treffen wir uns in Heidelberg in einem Restaurant ab vom Schuss und reden mit 20 Leuten, wie wir die Welt verändern können. Klein aber fein wird das. Ein Gib5-Treffen zu Missio. Was?? Erklär mal. Gerne!gib5missio

Gib5 ist ein Format, das ich vor ein paar Jahren bei Motoki in Hannover gesehen habe. Er hat damals ein paar seiner Freunde eingeladen. Wir waren in den Saiku-Design-Studios in der Robertstraße. In einem Raum voller Macs und ein kleiner Bühne haben wir uns in der Ecke auf Bean Bags unsere Träume und Herzenswünsche erzählt. Es war glorious! Natürlich ist Motoki ein Hammertyp, der Hammertypen kennt und das ganze noch herzlich verwebt. Das Gib5 war offen, herzlich und informell. Dazwischen leckeres Buffet und viel Zeit zum Connecten. Action House war ein Ergebnis bei uns von diesem freien Treffen.

Und Missio? In meinem Freundeskreis gibt es einige Leute, die mit missionalen Gemeinschaften experimentieren. Die Idee ist, Gemeinde nicht auf ein Gebäude, Programm oder Event zu fokussieren. Sondern an verschiedenen Orten in einer Stadt präsent zu sein und dort sein Gott-Leben-als-Gemeinschaft mit anderen zu teilen. Was sich in den letzten Jahren als Missional mehr und mehr ins Augenmerk der christlichen Landschaft geprägt hat. Das Problem ist nur: ist gar nicht so leicht. Es gibt nicht viele, die das wirklich angeben. Und dann ist das in der Umsetzung etwas Neues. Und so fühlt es sich an: viel experimentieren, viel lernen, viel vorwärts scheitern.

Und diese paar Praktiker  haben wir nach Heidelberg eingeladen. Das sollte gut werden.

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novavox in Karlsruhe

12 Okt

Die letzten 3 Tage in Karlsruhe liefen echt gut. Unter dem Thema „Jesus neu entdecken“ sprachen Alan Hirsch, Phil Graf, ein paar andere und ich über notwendige Änderungen in unserem Ansatz, Kirche zu leben. Alan wies stark darauf hin, dass wir unsere aktuellen Praktiken und Ansätze ändern müssen. Wenn wir alles so machen wie bisher, bekommen wir, was wir bisher haben – war einer seiner Thesen.

Viele Freunde waren auf den 2 Konferenztagen. Das macht das Event dieses Jahr besonders. Wie schon zwei Mal letztes Jahr kamen Leute zusammen, die was ändern wollen und mittlerweile lernen wir uns besser kennen. Es ist immer gut, mit anderen unterwegs zu sein.

Flavian hat toll Anbetung geleitet. Sehr einfach, sehr von Herzen. Gefiel mir gut. Sein Song „Großer Gott“ fand ich besonders gut.

Am Sonntag hatten wir dann noch die Chance, im kleinen Rahmen mit Alan im CVJM abzuhängen. Wir diskutierten etwas weiter über die Gedanken. Das war noch interaktiver und damit reicher. Ich war nicht den ganzen Tag da, merkte aber eine zunehmende Anzahl von Buzzwords. Mein Versuch an dem Wochenende war, neben der Strategie und Struktur von Alan auch die Spiritualität entsprechend zu betonen. Ohne Gunst von Gott geht leider nichts. Ich bin gespannt, wo das Fragen und Diskutieren uns hinführt…

mehr Bilder im Flickr – Set von Ro -> http://www.flickr.com/photos/rogierbos/sets/72157622564226778/

novavox – die Stimme des Neuen

9 Nov

Ein Mann über 60 ist gewöhnlich nicht der größte Fan von Veränderung, aber für Floyd McClung scheint das noch immer die Freude seines Lebens zu sein. Mit 2 Metern ist Floyd beeindruckend, über Fragen denkt er erst mal 10 Sekunden nach und er erzählt noch immer gute Witze zu Beginn jeder Session hier bei der Novavox-Konferenz in Whoopathal. Er redet über simple church und Mission. Er ist optimistisch über die Fähigkeiten der Menschen. Er wirkt wie jemand, der die Essenz der Dinge erkannt hat. Weise eben.

floyd1

Diese 2 Tage ergaben im Prinzip nichts Neues. Centered Set hatten wir schon gehört, flache Hierarchien auch, und Leitung als Funktion auch. Dennoch hat das bei Floyd eine innere Stimmigkeit. Alle Themen organisieren sich bei um Mission und wie wir das Reich Gottes in die Welt tragen können. Sein Werdegang inspiriert mich und ich bin beeindruckt, wie schnell er Namen lernt und diese benutzt. Es ist eine tolle Zeit, andere Leiter aus Deuschland zu treffen und zu hören, was in Hannover, Amsterdam, Würzburg oder Essen abgeht.

motoki

Gestern waren wir Pizzaessen mit Floyd und einigen anderen. Wir haben ihn gefragt: „Floyd, was siehst du in der christlichen Kultur in Deutschland?“ Darauf meinte er: „in den letzen Wochen war ich mit einigen Pastoren in Deutschland unterwegs. Jeder einzelne von ihn sagte mir, wie er unzufrieden ist, dass seine Kirche sein Umfeld nicht erreicht. Jeder einzelne war frustriert. Das ist gut. Das ist sehr gut.“

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