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The Ability to Sustain the Blows

15 Mrz

Ein Gedicht von meiner Freundin Deb, das sie vor mehreren Jahren geschrieben. Die letzten Zeilen blieben mir im Gedächtnis hängen. Schöne Bildsprache und sehr wahr.

Lord, wash over me like the waves.
With each tug of the inward tide,
make smooth the jagged places of my heart.
Draw in the debris which blocks your love;
cast my guilt, my fear, my disbelief into your depths.
Though the waves of life may crash and break upon me,
and at times leave me overwhelmed by the blows,
yet you are beside me, reviving me again.
Upon my shore you leave a token of love,
shells made smooth by the rough waters of life;
a reminder of the pain,
a testimony of all you’ve brought me through.
Without the rough waves the shells would not be smooth;
the ability to sustain the blows has brought them beauty.

 

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salutation of the dawn

14 Mrz

Look to this day!
For it is life, the very life of life.
In its brief course
Lie all the verities and realities of your existence:
The bliss of growth
The glory of action
The splendor of beauty
For yesterday is but a dream
And tomorrow only a vision
But today well lived makes every yesterday a dream of happiness
And every tomorrow a vision of hope.
Look well, therefore to this day!
Such is the salutation to the dawn.

– Kalidasa, Indian Poet

Meine Zeit im Kloster

25 Apr

10 Tage Schweigen. Genau so stellt man sich ein Kloster vor. Diese Ostern hatte ich den glücklichen Zufall, dass ich meinen Traum wahr machen konnte und für 10 Tage abtauchen konnte. Die Stille und das Mysterium zog mich schon immer an. Und dieses Jahr mache ich ja eine Auszeit in der Gemeinde und wollte da meinen Sabbat mit ein paar neuen Erfahrungen anreichern.

Exerzitien mag mit zu den fiesesten Worten in der deutschen Sprache gehören. Da kann kaum was Gutes drin stecken. Aber Ignatius von Loyola, Erfinder dieses fiesen Wortes, hat mich bisher als pragmatisch beeindruckt. Und so ging es los. Schweigen sollen wir. Beim Essen muss das aber nicht zu Pantomimegroßkünsten führen. Man kann schon nach dem Butter fragen. Es soll einfach der Raum bestehen, sich den inneren Vorgängen zuzuwenden und nicht durch Smalltalk oder sonstige Beeindruckungsversuche abgebracht zu werden.

Und so schwieg ich.

Bis auf… Jeden Tag gab es eine halbe Stunde mit dem Pfarrer. Das fing dann immer mit der tiefsten aller tiefen Frage an: „und??“. Wenig Worte führen in die Tiefe. Und so waren die Gespräche jeden Tag voll von meinem Erleben der inneren Dinge. Man hat Zeit, die offenen Fragen zu klären. Was man im Kopf versteht, aber im Herz in eine andere Richtung geht.

„Betet nicht zu viel,“ war der Rat. „Setzt euch nicht unter Druck oder versucht, was zu produzieren.“ Eine sehr schöne Einstellung. Einfach offen sein, sich Zeit nehmen und hören. Also habe ich die ersten Tage so viel geschlafen wie seit meinem ersten Lebensjahr nicht mehr. Dann ging es spazieren und ich hatte das Gefühl, ich komme bald in Moskau raus. Und praktiziert, was die Jesuiten das „Gebet der liebenden Aufmerksamkeit“ nennen. Austausch mit Gott und Merken auf die Regnungen des Herzens.

Es ist schwer in einem Slogan zu sagen, was sich bewegt hat. Einige Themen waren superwichtig für mich. Ohne, dass ich eine große Krise oder krasse Korrektur hatte. Aber ich bin seitdem mehr im Flow. Hier sind ein paar Zeilen aus der Zeit:

Sabbat

Was mir machen können
Das wollen wir auch machen
Hat ja alles sein Gutes

6 Tage arbeiten wir,
Und am 7. auch
Wir sind wichtig;
Wir bewegen was
Was eigentlich?

Es gibt einen 7. Tag
Zeit zum Genießen
Gott ruht

Gedicht – deine Familie

21 Apr

Bin seit 7 Wochen in der Volkshochschule und lasse mich zum besseren Schreiben behandeln. Hauptanliegen: Gedichte. Mit wenigen Worten Wirkung erzielen. Sehr cool. Bin natürlich am Anfang, wie ein Kind. Aber es machst Spass wie Schlittenfahren.

Zum Anfang verschone ich die Welt mit meinen unausgereiften Künsten. Aber wenn ich was Gutes sehe, will ich es posten. Hier ist eins, das Mark (mit)geschrieben hat:

Wir leben entfernte Leben: in Großstädten und Kuhdörfern, sind 40 und 14, tragen Nietenarmbänder und Anzüge, Lackschuhe und Sneaker.

Wir hören Hardcore und Klassik, fahren Benz und Bus, sitzen in Chefsesseln und stehen in Arbeitsamtschlangen.

Wir haben Doktortitel und Vorstrafenregister, glauben an Anarchie und wählen CDU.

Wir leben entfernte Leben, doch wir tragen einen Namen, träumen einen Traum, teilen eine Geschichte!

Ist das was uns verbindet stärker als das was uns trennt?

Nach 15 Jahren Jesusfreaks ist es an der Zeit neu nach einer gemeinsamen Zukunft zu suchen. Bist Du bereit?

Du wurdest in sie geboren und sie nahm Dich auf.
Sie war nie perfekt, doch sie gab Dir Raum und Freiheit zu werden wer Du bist.

Sie trug Dich, aber manchmal schlug sie Dich auch.
Vielleicht liebst Du sie und trägst ihren Namen mit Stolz, vielleicht hasst und verleugnest Du sie.

Du bleibst ihr Kind!
La Familia
Jesus Freaks International

Email-Regeln – kein Nein über Email

5 Mrz

Email füllt unser Leben bis in den letzten Winkel. Meins jedenfalls. Mir fallen ein paar Email-Regeln auf, die scheinbar noch Geheim-Status haben. Hier eins der größten: kein Nein über Email. Warum? Zu wenig Beziehungsinformationen, um den Effekt abzufedern. Ein Nein über Email führt automatisch zu enttäuschen und man denkt schlecht über die andere Person.

Kürzlich habe ich folgendes Email bekommen:

Hallo,

ich kann leider nicht dabei sein.

Gruß, jemand

Es war nett, das „leider“ rein zu schreiben. Aber ich habe mich geärgert. Nichts erklärt, keine Infos, sehr kalt und abwehrend. Große Email-Sünde, so was. Daher, liebe Leserschaft, wenn es ums Absagen oder sonstige Negativ-Infos geht – anrufen. Telefon funktioniert noch und erhält die Beziehung besser.

Mehr zu Email-Regeln bei Tim Sanders.

2 neue Artikel von mir

11 Dez

Hier sind 2 neue Artikel von mir auf anderen Seiten:

mein HR Blog – Facebook a platfrom for elearning 2.0

Gründerszene – Das wichtigste Werkzeug – Mitarbeitern Perspektive vermitteln

In der nächsten Dran ist was zur Dran19+ Studie . Titel „Krisennavigatoren und Gefährten“

gründerportal geht ab

5 Mai

Seit Oktober 2008 ist unser Gründerportal live. Ich bin erstaunt, wie viel Resonanz wir seitdem haben. Über 100 User, über 10.000 Aufrufe.  Die wichtigsten Seiten sind Vision vermitteln und Strategie

qurequa

 

Es ist erstaunlich, wie viel zum Thema Gemeindegründung geht. Mein Buch dazu hat eine kleine Ruhepause hinter sich. Geht die nächsten Tage weiter und freue mich schon auf die Veröffentlichung.

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