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Die 3 besten Straßen in Heidelberg

20 Feb

Ich gehe durch die Straßen meiner Stadt – und liebe sie. Seit Jugendlicher fasziniert mich Heidelberg. Mit seinen alten Gebäuden und der Neckarwiese. Mit der langen Hauptstraße und den vielen jungen Menschen. Mit den Konzerten und Cafés. Seit 20 Jahren bin ich wieder in der Region und habe mich festgelegt: hier will ich mein Leben verbringen.

Eine der Freuden des Festlegens ist, den Ort wirklich zu kennen. Die Restaurants und die Geschäfte, die Winkel und Abkürzungen. Die Parkplätze und Fahrradwege. Diesen Sommer war ich viel per Velo unterwegs und traf fast jeden Tag jemand, den ich kannte. Das ist eine reine Freude – man weiß wer man ist und wo man hingehört. Da hatte ich bei meinem Freund Dave kürzlich einen Artikel dazu geschrieben: the Joys of Living Local.

 

Monocle hat öfter mal eine Serie gehabt über die ideale Straße. Sie vermittelt dir das Gefühl von Heimat und Connection. Sie hatten ein paar Tipps – und das hat mich zum Nachdenken gebracht. Was sind denn meine drei Straßen in Heidelberg?

Rohrbacher Straße – total unterschätzt. Ab vom Tourismus zieht sich die Rohrbacher Straße vom Adenauer Platz bis zum Rohrbacher Markt. Vor allem der Anfang aus der Stadt raus ist klasse. Breit und befahren, aber Platz zum Laufen und Radeln. Kleine Geschäfte wie Fahrradläden und Bettenshops, gute Restaurants (Hugos) und Kneipen. Man merkt die Nähe zur Weststadt mit den hohen Gebäuden. Und meine jüngste Tochter wurde hier in der Nähe geboren. Hier schmeckt man Heidelberg.

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Brückenstraße – vom Bismarkplatz ein paar Hundert Meter auf der anderen Neckarseite. Hier ist immer Leben, Heidelberg Leben. Cafés, Restaurants, ein paar Läden, ein kleines Kino. Die Straßenbahn kommt alle Nase lang und man kann auch schön an der Straße sitzen.

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Ladenburger Straße – ab von der Brückenstraße geht die Ladenburger parallel zum Neckar durch einen Teil von Neuenheim. Das ist eine der besten Nebenstraßen, die ich kenne. Immer mal wieder ein Eckladen, dann der Markplatz mit Spielplatz, Kirche und Restaurants. Und das Café Steiner ist an einer Ecke. Ein wirklich schöner Fleck, um Heidelberg zu genießen – ob Frühling oder Herbst. Hier taucht man in Heidelberg ein, wie es ist: bewohnt und lebendig.

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Die Altstadt fehlt hier in der Aufzählung. Das hat auch schöne Ecken. Nur ist mir die Altstadt häufig zu voll und zu kompliziert. Mit dem Auto kommt man nicht wirklich gut hin, die Fahrräder sind auch nicht zivilisiert unterwegs und manchmal ist es ein ziemliches Gedränge. Zu hektisch für meinen Geschmack.

Was gefällt dir in Heidelberg? Irgendwelche gute Chausseen vergessen?

Mein 3. Buch kommt…

26 Jun

 

 

Dieser Tage sitze ich am Laptop und drehe die letzten Runden über mein drittes Buch. Nach dem vielgeachteten Natürlich Übernatürlich folgte mit START ein Leidenschaftsprojekt, das zum ewigen Geheimtipp mutierte. Eigentlich hat es mich danach gar nicht mehr gereizt noch mehr zu Schreiben. Zu schmerzhaft ist der Prozess, zu wenig geht durch Bücher. Bloggen genügt und macht mir Spass.

Aber… Ich habe einen Traum. Und den lebe ich seit 10 Jahren. Und ich frage mich immer wieder, wie wir unsere Träume noch weiterträumen können. Und über die letzten 10 Jahre bin ich auch zum semi-professionellen Kinderbuch vorleser geworden. Meine drei Kinder haben jedenfalls nie gesagt, dass ich jetzt aufhören soll. Und mir ist aufgefallen, dass die meisten Kindergeschichten eine Moral haben. Wenn Kinder etwas verstehen, dann ist es für alle verträglich.

Daher ist über die letzten 3 Jahre ein Skript für ein Kinderbuch gewachsen. Aber! Kinderbücher brauchen mehr als Text. Also habe ich lange, lange nach einem Zeichner gesucht. Kürzlich bin ich dann auf die 13-jährige Clara aus Speyer getroffen, die schon seit Jahren Mangas malt. Und schwuppdiwupp sind wir Parnter geworden.

Jetzt ist „Felix und der Traum“ kurz vor dem Launch. Ein Kinderbuch, wer hätte das gedacht. Verfügbar wird ist ab September in unseren tollen Gottesdiensten in Heidelberg sein. Also, sitzt still und spitzt eure Ohren…

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Unsere Erfahrung mit Missional

10 Aug

Im Juli waren wir 7 Leiter der Vineyard Heidelberg in der Nähe von Kaiserslautern und haben unsere Erfahrungen über die missionalen Gemeinschaften in der Vineyard geredet. Wir sehen sie als wesentlich an, um unsere langfristige Vision zu realisieren. Ein Kingdom-Movement entsteht nur durch hohe Beteiligung der Menschen, durch breite Kreativität und durch Multiplikation in der Stadt. Wir sehen hier keine Alternativen zu missionalen Gemeinschaften.

Erfahrungen

Seit 5 Jahren sind wir dran und haben noch nicht die erhofften Ergebnisse erlebt. Obwohl einige dort ihren primären Zugangspunkt zur Gemeinde haben (und nicht mehr im Gottesdienst sind), es gute Gemeinschaft gibt und auch ein paar Leute dazu kommen – so ist die Multiplikation und Evangelisation noch nicht passiert.

Wir haben gelernt, dass es sich nicht auszahlt, das Modell für die MGs zu überfrachten. Up, In und Out sind zu viel. Es wird zu sehr ein kleiner Gottesdienst erwartet. Der Hauptpunkt der MGs muss auf dem Out liegen, zusammen mit dem In. Selbst wenn alle 3 Bereiche vorhanden sind, sollte die Gewichtung auf dem Out liegen. Das haben unsere MGs bisher zu wenig gemacht, es war zu selten der Ausgangspunkt und daher ließ es sich auch schwer im Nachhinein einbauen.

Verständnis

Wir verstehen missionale Gemeinschaften als Gruppen mit folgenden Merkmalen:

  • Mission als Organisationspunkt
  • Selbstverständnis als Gesandte
  • Das in der Welt-Sein (Alltagsbetonung und Nähe zum direkten Umfeld)
  • Inkarnatorisch (kein Dualismus zwischen Heilig und Säkular)
  • Kulturadaptierend (keine Gemeinde-Einheitskultur)
  • Multiplikativ (reproduzierend und nicht in die Größe wachsend)

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Zusammenspiel

Wir diskutieren das Zusammenspiel zwischen Gottesdienst und MGs. Wir haben 5 Modelle des Zusammenspiels gefunden.

  • Modell A unterscheidet Missionales als organisiert um Mission, während Gottesdienst sich um Anbetung und Lehre schart; welches sich Gegenseitig ausschließt.
  • Modell B sieht den institutionellen Flügel der Gemeinde mit den Sakramenten und den organischen Flügel als Leben von Gruppen in der Welt.
  • Modell C betont „the Medium is the Message“ und besagt, dass der Gottesdienst ein Vorbildcharakter und Übungsfeld ist, in dem Worship, Word und Works modelliert werden sollen.
  • Modell D sieht den Gottesdienst als eine weitere Form von Gemeinschaft, wenn auch mit einigen eingeschränkten Merkmalen; die MGs spielen mit ihm in einem Netzwerk.
  • Modell E sieht den Gottesdienst als Tempel, wo das Big Picture gelebt und gefeiert wird; und das Haus, in der die Lebensnähe, Anwendung und Gemeinschaft stattfindet.

Wir sehen uns am nächsten an Modell C und D. Der Gottesdienst hat für uns Vorbild und Übungscharakter. Er dient der Mobilisierung und der Abdeckung des Up-Bereichs. Die MGs sind Gruppen, die uns die Nähe zu den Heidelbergern herstellen lassen, unser Gott-Verständnis praktisch werden lassen und God-Stories zurück in den Gottesdienst spielen.

Unser Gespräch ging noch gut weiter und wir haben einige Aktionen daraus gezogen. Der Weg zu missionalen Gemeinschaften ist kein leichter. Auch wenn ich die anderen Projekte in Deutschland so sehe – dann haben einige aufgegeben, andere kochen Sparflamme und einige sind noch immer am probieren. Wie gesagt: ich sehe keine guten Alternativen für unsere Vision und Werte. Daher werden wir einen zweiten Anlauf nehmen und weiter dran sein. Mal schauen, wo wir in 5 Jahren stehen.

Cluster-Tag – die Reise zu mission-shaped communities

22 Apr

In Heidelberg haben wir es aufgegeben, eine große Gemeinde starten zu wollen. Viel mehr legen wir Wert auf Gemeinschaft und Mission. Inspiration dazu war England mit den „mission-shaped communities“ (msc).

Als Inspiration haben wir uns zwei Leute aus England eingeladen, die uns von ihren Erfahrungen und Erlebnissen mit den MSC’s berichten. MSC revolutionieren unsere Gesellschaft und die Kirche gleich mit.

Ruth May als National und International Mission Director und Andrew Hayball, der Kinder Pastor der St. Andrews Gemeinde in Chorleywood werden uns vom 12. – 13. Juni 2010 besuchen und uns die Philosophie der Gemeinschaften aus ihrem breiten Erfahrungshorizont neu vor Augen malen und uns mit ihrer Vision begeistern.

Ihre Gemeinde ist eine der ersten Gemeinden in England, die das Gemeinschafts-Modell erfolgreich umsetzen. Sie blicken auf vier Jahre Erfahrung und Training mit Gemeinschaften zurück. Aus der Gemeinde St. Andrews stamm das Buch „Breakout“, in dem sie ihre Vision weitertragen. Gemeinsam brechen wir in die Welt aus!

Samstag ist der große Gemeinschaften-Tag an dem wir alle auf die Reise der Strategie und der Geschichte von St.Andrews mitgenommen werden. Ein offenes Forum für kritische Fragen und Workshops zu verschiedenen Themen werden natürlich nicht fehlen. Im Gottesdienst werden wir uns die Frage stellen, was die Gemeinschaften mit dem Reich-Gottes-Prinzip zu tun haben. Sonntag ist brunchen in großer Runde und was immer gefällt angesagt – Heidelberg und die Neckarwiese ist sooooooo schön!

Alle recht herzlich eingeladen!!

Weihnachtsmarkt Heidelberg

19 Dez

jetzt wisst ihr es…

Change the Weihnachtsmarkt

23 Sep

Dieses Jahr steht ein besonderes Projekt an: „Vineyard goes Weihnachtsmarkt:)“ Wir haben die Freude, dieses Jahr einen Stand auf dem Heidelberger Weihnachtsmarkt zu haben. Etwas überraschend haben wir den Zuschlag bekommen und bereiten uns jetzt auf einen Monat in der Mitte des Getümmels vor.

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Am Freitag haben wir unser erstes Konzepttreffen. Dank an Dorle aus Köln für ihre Unterstützung. Bin gespannt, was wir anbieten werden und wie es sich auf uns und die Stadt auswirkt. Wer Interesse hat, mitzumachen, ist gerne eingeladen.

Wir suchen Gemeindemitarbeiterin

21 Sep

Die Vineyard Heidelberg sucht für die Gemeindearbeit eine

Gemeindemitarbeiterin

Zu den Aufgabenbereichen gehören:

– die Initiierung und Unterstützung von Dienstbereichen (wie Gebet)
– die administrative Unterstützung von Aufgaben im Gemeindeleben, wie das Organisieren von Veranstaltungen, Abwicklung von Schriftverkehr usw.
– die Gewinnung und Begleitung (Coaching) von ehrenamtlichen Mitarbeitern

Wir wünschen folgende Anforderungen:
– bekennender Christ
– Erfahrung im Gemeindeumfeld mit ersten Leitungsaufgaben
– Verantwortungsbereitschaft, Eigeninitiative und Kontaktfreudigkeit
– Identifikation mit den Träumen und der Vision der Vineyard Heidelberg
– 8 Stunden/Woche verfügbare Zeit, flexibel einteilbar
Wie bieten:
– eine herausfordernde Position in einer dynamischen Gemeinde
– die Chance, eigene Fähigkeiten und die von anderen zu entwickeln
– eine 400-Euro-Stelle für mindestens 1 Jahr

Bei Interesse bitte melden bei Marlin: marlin@vineyard-heidelberg.de

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