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1.000 Stunden Zufallsfreundlichkeit

23 Mai

Da hatte die Gateway Vineyard in Norwich mal ne Heck of an Idea. Sie mögen ihr Städtchen, sehr sogar. Und als Kirche ist man neben ner passable Grundhaltung ja nicht immer so der praktische Haufen. „Wie wär’s wenn wir uns 1.000 Stunden als Ziel setzen,“ dachten sich die Macher hinter 1.000 Hours, „und lauter Aktionen von Freundlichkeit und Segen auf unsere Stadt loslassen?“.

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Jede Minute zählt und wird geloggt. Die Ideen sind low-key – von Müll aufheben zu fremde Parkuhren füttern und Kuchen für den Nachbarn backen. Alleine oder in der Gruppe, alles möglich. Die Kirche hat eine Liste mit 15 Themen vorbereitet, um als Starter zu laufen. Daneben gibt es Ideen für Familien mit Kindern und Jugendliche. Wenn’s jemand interessiert: für Jugendlich gibt es den Spezial-Tipp „Be a friend to a shy or new person at school“.

Neben den Einzelaktionen werden auch ein paar Events zusammen angeboten. Das hält die Stimmung hoch und gibt dem Ganzen nochmal ein Gesicht. Geloggt wird das Ganze über eine Webseite oder über eine Karte in der Gemeinde. Regelmäßig gab es auf dem Blog Updates zu den Stunden und Highlights von einzelnen Aktionen.

Geplant war das Ganze für die Fastenzeit vor Ostern. Leider ging der Plan nicht auf und die Gemeinde hatte 1.000 Stunden ganze zwei Wochen zu früh geloggt. Die Aktion war auch über Insta zu verfolgen.

Die Aktion bringt wirklich schön viel Farbe in die Ambitionen einer Kirche, die ihre Stadt liebt. Die lokalen Nachrichten haben darüber berichtet und sehr viel Zuspruch mitgebracht. Es zeigt, was gemeinsame Aktion und praktische Schritte bewirken können. Well done, Lads!

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The Objective

28 Jan

 

Gradliniges Gedicht von Wendell Berry. Über das Leben. Über das, was uns antreibt. Über das, wo wir sind. Bitteschön…

 

Kintsugi – Kunst aus Scherben

2 Okt

Der Motoki flog mit seiner Film-Crew nach Tokyo und blickte einem Meister bei der Kintsugi-Verarbeitung zu. Das Kurzfilmprojekt ist noch in der Verarbeitung und hier ist ein kurzer Preview der Stimmung.

Unterwegs zu Meer – Wortkunst

18 Sep

Schon 3 Jahre her und hier hallen die Worte noch nach. Das Video von Sigur Ros muss eins der besten sein, wo gibt. Poetisch, trocken und weit. Marks Wortkunst passte perfekt dazu und ich bin begeistert vom Zusammenspiel. Michas Installation dazu spannte das ganze noch weiter. Hier sind die Bilder und Zeilen von dem Moment am ersten Weitwinkel.

 

Wir haben uns gefunden.
irgendwo
auf unserem Weg zum Meer,
sind wir einander begegnet.

Einer nach dem Anderen.

Man könnte es Zufall nennen,
doch es sollte wohl so kommen.

Seitdem laufen wir gemeinsam.

Wir gingen durch Regen,
Wind und Wetter,
durch Hitze und Staub.

Wir liefen über
sonnenbeschienene Hügel
und durch nebelige Täler.

Wir sind
durch Flüsse geschwommen und
haben uns durchs Dickicht gekämpft.

Unser Weg geht querfeldein –
und ist in die Karte
unserer Herzen gezeichnet.

Viele denken,
es gäbe kein Ziel Und finden
unsere Anstrengung sinnlos.

Sie sagen,es gibt keinen Ozean
hinter unserem Horizont.

Doch wir wissen: ER ist da.

Hin und wieder weht uns sein Wind
Einen salzigen Duft entgegen.

Dann lachen wir
und pfeifen unser Lied,
zum Takt der Schritte.

Doch manchmal ist der Himmel grau
und die Füsse schmerzen.

Dann möchte man nicht
weiter laufen
und ist sich plötzlich
nicht mehr so sicher,
ob ER wirklich da wartet,
und in diesem Moment
mit seinen Wellen
einen ewigen Takt schlägt.

Dann möchte man einfach aufgeben,
sich auf den nächstbesten Stein setzen
und nie wieder aufstehen.

Wie gut ist es da,
eine Hand gereicht zu bekommen,
oder jemandENzu haben,
der für eine Weile den
schweren Rucksack trägt.

Ja, es ist gut
nicht alleine unterwegs zu sein.

Auch wenn es Tage gibt,
an denen jeder einfach nur
vor sich hin läuft.

Man hört nur den Atem
und das Knirschen der Steine
unter vielen Schuhen

und so weiss man,
sie sind trotzdem noch alle da –
gemeinsam auf der Reise.

Denn wir sind
unterwegs zum Meer.

und eines Tages,
am Ende unseres Weges,
werden wir miT eigenen Augen
sehen,dass alles wahr ist.

Dass ER dort
hinter dem Horizont wartet,
ewig und gross
und unendlich weit.

und wir werden springen.
Und dann,
wenn wir denken, wir fallen –

fliegen wir …

Text: Mark aus Karlsruhe

Du dachtest mich – Wortkunst

11 Sep

Im Mai teilte Mark in der Subzone in Frankfurt ein paar Zeilen, die noch nachhallen. Es war ein Impuls für den Weitwinkel und seine Teilnehmer. Wunderschöne Zeilen, die noch heute zu mir sprechen.

 

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Poetry, German und es hat geklappt

4 Sep

Wunderbarer TED-Talk von Harry Baker über seine Erfahrungen mit Cross-Kultur Experiementen.

A golden repair – Jon White

28 Aug

Als wir kürzlich bei Bless waren, erzählte mir Gerard von Jon White. Der junge Engländer studierte bei Makato Fujimura und lernte dort die japanischen Gold-Techniken kennen. Gute Optik und erstaunliche Geschichten sprechen aus den Bildern. Hier ist eins inspiriert von Kintsugi – gebrochene Gefäße werden mit Gold repariert. Follow-würdig!

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