Drei Dinger, die die Amis gemeistert haben

Über Weihnachten durfte ich mal wieder ein paar Tage bei Uncle Sam verbringen. Nicht erst seit Donald habe ich Mixed Emotions mit einige Eigenheiten in God’s Own Country – aber nicht umsonst kommt heute kaum einer an den USA vorbei. Hier sind drei Dinge, für die ich sie bewundere und die ich an Amerika liebe.

Frühstückskultur

„Hey, treffen wir uns zum Frühstück,“ sagte einst Seth als ich ihm sagte, dass ich wieder im Neighborhood sei. Klar, gerne. Und wir sind in eins von vielen Restaurants gegangen, die ein echtes Frühstück servieren. Meist Eggs, Pototoes, Salsa, Sauges – irgendwas für Holzhacker wie uns. Versuch das mal in Merkel-Land. Hier gibt es echt kaum was, das früh auf hat und zum Austausch einlädt. In USA war da Rush Hour, manchmal musste man 15 Minuten warten. In D gibt es außer dem Wochenendbrunch keine Kultur für Early Birds. Das einzige ist McD und selbst der macht bei uns erst um 8 Uhr auf.

Fail Forward

Die Amis hauen ja gerne mal einen raus, der für unsereins überzogen und vermessen klingt. Diese Welteroberungsattitüde kann zwischen naiv und nervig wirken, je nachdem ob man es schon mal gehört hat und gerade in der Stimmung ist. Im Gegensatz dazu bekommt man hier schnell man eine Brandmarke, wenn man danaben lag oder gescheitert ist. Ich liebe das an den Amis – diese Draufgängkultur, diesen Mut und auch die Lockerheit mit Rückschlägen umzugehen. Vorwärts Scheitern ist top. Somtimes you win, sometimes you loose – das können wir definitiv noch lernen.

Entertain und Engage

US Football hat ja gerade ziemlich Aufwind bei uns, und meine Frau war der Meinung, auf diesen Zug werde ich nie aufspringen. Ein NFL Spiel geht auch mal gerne 3-4 Stunden. Und dennoch mag ich die Show, das Entertainment, das der Sport in USA darstellt. Im D hört man oft bei einem 0-0 im Januar zwischen Mainz und Wolfsburg: „was zählt, sind die Puntke“. In USA zählen halt immer auch die Einschaltquoten und der Spass, der vermittelt wird. Es muss dem Zuschauer auch was geben. Genauso sind die Menus in Restaurants oft näher an Goethe als am Ingenieuer. Hierzulande gibt es Nudeln mit Sosse, dort gibt es „Texas BBQ Chicken Sandwich Grilled chicken, bacon, melted cheddar cheese and sauteed onions, topped with a hickory smoked BBQ sauce“.

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