Die besten Apps in 2016

8 Apr

social mediaDie Welt ist ziemlich praktisch geworden die letzten Jahre. Vor 10 Jahren habe ich mich noch mit HTML-Tags in die online-Welt gekämpft. Heute gibt es Apps wie Sand am Meer, und die helfen ganz schön. Hier sind paar meiner App-Highlights dieser Tage.

Notegraphy – eine wunderschöne Design-App. Sie macht Texte schön und präsentierbar. Kostet nix und ist superleicht in der Handhabe.

Canva – für Banner, Einladungen, Grafiken eine Superhilfe. Design-Analphabeten wie ich haben hier einen leichten, kostenlosen Zugang und bekommen immer mal was Gutes hin.

Pocket – diese 1000 Links, die interessant scheinen, aber zum falschen Moment kommen, finden ihren Weg in Pocket. Hier können sie später gelesen und archiviert werden. Was früher delicious oder linkist war, läuft hier gut.

Soundcloud – das Youtube für Audio ist ein Superhilfe. Weniger für die mp3 Bibliothek zuhause. Mehr für Eigenproduktionen, online was zusammen schreiben, oder ein paar Tracks zu zeigen. Die Kommentarfunktion ist Hammer.

Google Tabellen / Docs – wird immer besser. Toll für Zusammenarbeit mit anderen, gute Rechteverwaltung. Jetzt sind Tabellen und Texte online und können gemeinsame Infos rumschieben. Auch die Offline-Integration funzt mittlerweile.

Hangout – eine Telefonkonferenz mit Video ist einfach stärker. Wenn man dann noch Bildschirm teilen kann, dann ist das Hammer. Hat ab und zu noch technische Hänger, aber superflexibel und hilfreich.

Ifttt  – verlinke deine social accounts. Erstelle Regeln für das posten von hier nach da. Funktioniert und macht die ganze Online-Soße verbunden. Hat fast alle größeren Dienste im Angebot und leicht zu bedienen.

Pinterest – Bilder an ne Pinnwand heften. Super für unsere visuelle Welt. Toll für Projekte mit visuellem Input (Küchen-Umbau irgendwer?) oder Inspirationsspeicher. Oder einfach mal etwas Zeit online verdaddeln.

Google Art Project – viele große Museen sind in der Online-Welt. Virtueller Rundgang oder Bilder direkt suchen. Ersetzt natürlich keinen Rundgang durchs MoMa, ergänzt diesen aber wunderbar. Die meisten Bilder haben gute Hintergrundinfos und nehmen wunderbar mit rein.

WordPress – immernoch one of the best, und nicht nur fürs Bloggen. Unsere Gemeinde-Webseite läuft da, mein Gründer-Portal auch. Einfache Templates, Rechte-Verwaltung und Sortierlogik. Auf jeden Fall ein Gewinn.

Was fehlt

Bei all der Wunderbarkeit fehlt mir aber auch noch einiges. Vielleicht gibt es das auch schon und mir fehlt nur der Blick. Aber für solche Apps wäre ich superdankbar:

Gute Reiseseite – diese Rumklickerei bei Reisen nervt. Flüge gehen bei mir via Kayak oder Hipmunk oder Travelzoo. Die Links passen dann meisten, oft aber auch nicht. Hotels oder Unterkünfte ist auch so was. Und dann kommt man an und muss sich auch einlesen, was es zu tun gibt. Wäre doch geil alles an einem Ort mit Leuten, die ähnlichen Style und Wertesystem haben. Da  geht noch was.

Soundcloud für Texte – die Kommentar-und Kollaborationsfunktion bei Soundcloud sind super. Bei Google Docs ist es mittlerweile etwas im Kommen. Aber wie kann eine Gruppe an einem Text arbeiten? Da fehlt noch ein geiles System, aus meiner Sicht.

Dynamischer News-Aggregator – es gibt einfach so verdammt viel News und geiles Zeug. Leider ist das immer zwischen ganz viel durchschnittlichem und schlechtem Content. Die meisten Streams sind einfach zu dumm. Man muss eigentlich Leuten folgen. Und die sind entweder nur bei einem Thema (und dann wir auch das geilste Thema alt) oder sehr breit (und dann auch etwas off). Irgendwie müsste da mal was her, was echt meine Interessen kennt und auch wie die sich ändern.

Online-Photoshop – trotz aller Schnellkoch-Rezepte geht nix über ein scharfes Messer und volles Gewürzregal in der Küche. Photoshop. Gib uns das online. Und ich bin happy.

Story-Engine – Geschichten regieren die Welt. Keine Ahnung wie das gehen soll. Eine Seite, die aus konfusen Zeilen eine Story mit klarer Pointe mache. Eine Engine, die aus überladenen PowerPoints einen roten Faden spinnt und diesen einfach rüberbringt. Oh Mann, der Weltfriede wäre nahe. Naja, zumindest wäre das Leben sehr viel angenehmer.

So, das Jahr ist ja noch jung. Da geht vielleicht noch was. Wenn die letzten 10 Jahre irgendeine Ansage sind, kann man sich nur freuen. Von mir aus kann es weiter so gehen.

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