Tolkien über das Predigen

25 Mrz

Der gute alte Herr-Der-Ringe-Schöpfer J.R Tolkien schrieb einst in einem Brief an seinen Sohn folgende Worte über das Predigen:

„They are bad, aren’t they! Most of them from any point of view. The answer to the mystery is prob. not simple; but part of it is that ‘rhetoric’ (of which preaching is a dept.) is an art, which requires (a) some native talent and (b) learning and practice. The instrument used is v. much more complex than a piano, yet most performers are in the position of a man who sits down to a piano and expects to move his audience without any knowledge of the notes at all. . . .

“Good sermons require some art, some virtue, some knowledge. Real sermons require some special grace which does not transcend art but arrives at it by instinct or ‘inspiration’;“

Ich kann dem nur zustimmen: eine gute Predigt ist rar und wahrscheinlich genau deshalb. Es gibt nicht nur eine Dimension zu beachten. Sondern drei. Es braucht Wahrheit – eine klare Botschaft, die auch auf das Leben trifft und der Bibel treu ist. Es braucht Kunst – die Botschaft darf nicht immer direkt erzählt werden, sondern Leute haben Widerstände und durch Geschichten und Worte muss der Prediger die Inhalte zugänglich und engaging machen. Und es braucht Chrisma – eine gewisse Integrität und Ausstrahlung. Man vertraut Leuten, oder eben nicht.

napkin

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