inspiration: Abraham Heschel über den Alltag und das Heilige

29 Aug

Abraham Heschel wurde über die letzten Jahr zu einer immer beliebteren Stimme. Ich habe oft auf ihn gehört. Was er sagt hört sich so durchlebt an. Keine billige Theorie oder neue Trends. Sondern langes Danken, geduldiges Leben und beständiges Warten.

Hier sind ein paar Zitate, die ich teilen möchte:

The road to the sacred leads through the secular.

Ja, genau – so ist es. Alltag ist wichtig. Abheben und sich von den Aufgaben des täglichen Lebens abwenden ist nicht angemessen. Häufig passiert genau in der Erdung mit konkreten Menschen und spezifischen Aufgaben etwas Heiliges und Tolles. Wenn ich mit den Kindern HeschelRabbiabhänge ist das so. Wenn ich etwas koche, steigt meine Dankbarkeit. Wenn ich mit jemand einen Schrank die Treppe hochtrage, dann ist da eine Verbindung.

Um das ganze noch weiter zu entwickeln, ist dieses Zitat hier hilfreich.

“A central concern in Jewish thinking is to overcome the tendency to see the world in one dimension, from one perspective, to reduce history exclusively to God’s actions or to man’s action, either to grace or to man’s initiative. The marvelous and the mundane, the sacred and the secular, are not mutually exclusive, nor are the natural and the supernatural, the temporal and the eternal, kept apart. The heart of the relationship of God and man is reciprocity, interdependence. The task is to humanize the sacred and to sanctify the secular.”

Eine gute Stimme, dieser Abraham Heschel.

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