3 Bücher für ein produktives Arbeiten

12 Jul

Sommerzeit ist Lesezeit. Wer mal die Gedanken laufen lassen will und ein paar neue Ideen für sein Leben braucht, ist hier in der Top-3 Liste richtig. Letztes Mal ging es um Strategie – jetzt sind wir hier beim produktiven Leben. Dazu habe ich einiges gelesen, aber diese 3 haben sich als nachhaltige Gewinner gezeigt. Sie funktionieren, und das ist doch schon mal was bei Produktivität.

Wie ich die Dinge geregelt bekomme – OK, keine Überraschung hier. David Allens Klassiker Getting Things Done ist seit 10 Jahren im Umlauf. GTD wurde zum Hype und als Blogger kam man nicht darum herum. Ich praktiziere GTD seit 7 Jahren und bin Gott dankbar dafür. Die Tag-Line „Stressfree productivity“ stimmt. Wegen dem Hype ging mancher auf Abstand, wobei kürzlich ein Freund endlich dazu kam und meinte: „das ist ja erstaunlich praktisch und hat Substanz. Hätte ich gar nicht gedacht“. OK, ich muss nicht werben für GTD (und auch nicht für meinen Kurs dazu). Vor 8 Jahren habe ich es an 2 Tagen durchgelesen und kann nur sagen: es lohnt sich!

Die 4 Stunden Arbeitswoche – super Titel, nerviger Schreibstil, toller Inhalt. Tim Ferriss zeigt, wie man aus dem Alltagsleben ausbricht und seinen Träumen nachjagen kann. Hört sich zu fantastisch an? Ist es sicher hier und da auch. Aber hinter der reißerischen Darstellung sind viele knallharte Konzepte, die den Alltag um Längen bereichern. Auch das habe ich an 2 Tagen gelesen und denke seitdem anders. Beispiel?

um seine Träume zu erreichen, muss man sich Zeit freischaufeln. Es geht darum, Dinge aus dem Leben abzuschaffen, die Zeit fressen und dich im Büro fesseln. Erster Vorschlag ist die Low-Information Diet: wenig Input, keine Nachrichten, so wenig wie möglich Email, Blackberry ersäufen etc. Anstatt Input sollte man sich auf den Output konzentrieren. Nur was wirklich zu einem konkreten Ergebnis führt, bekommt Aufmerksamkeit.

Gewaltfreie Kommunikation – schon seit 50 Jahren im Umlauf ist dieser Ansatz zu Kommunikation vom amerikanischen Psychologen Marschall Rosenberg. OK, in den 1960ern war die generelle Botschaft, dass man Liebe statt Krieg machen sollte und alle sich mal bitte entspannen. Auch GFK hat eine Seite davon. Auf der anderen Seite bringt Rosenberg aber eine Praxis für den Umgang mit anderen Menschen, die Dinge einfacher macht. Kommunikation ist zentral – heute mehr denn je. Wer arbeitet, aber nicht mit Leuten klar kommt, wird wohl nicht sehr weit oder klar kommen. Hier sind praktische Tipps und eine Sichtweise, die weiter blicken lassen. Wer erst mal reinchecken will kann auch den 3-Stunden Workshop von Rosenberg anschauen.

Das waren meine Top-3 Bücher zu Produktivität. Irgendwas vergessen? Was meinst du dazu?

2 Antworten to “3 Bücher für ein produktives Arbeiten”

  1. tilman 12 Juli, 2012 um 8:01 pm #

    ah, rosenberg…den lesen meine frau und ich im moment. und für meinen lehrerjob kann ich auch einiges mitnehmen. sehr feines konzept.

  2. Niels (kenHub) 16 August, 2012 um 6:36 pm #

    Getting Things Done habe ich hier auch noch rumliegen. Es aber nicht geschafft anzufangen. Ein Teufelskreis😉 Dein Post hat mir auf jedenfall den Anstoß gegeben es nun doch einmal zu versuchen🙂

    Beste Grüße aus Berlin,

    Niels

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