Es ist 2010. Zeit die Welt zu Verändern. Facebook-Mitgründer Chris Hughes baut Jumo.

Chris Hughes ist ein interessanter Kerl. Facebook-Mitbegründer und nur 1% Stakeholder. Er war Teil der ersten Clique von 4 Harvardlern, die das erfolgreichste Soziale Internetz gebaut haben. Als Zuckerberg sich nach Palo Alto absetzten, um dort abzuhängen, checkte Hughes aus und studierte lieber fertig. Nach dem Studium wurde er von Obama aufgeschnappt und baute die Grassroots-Finanzierung für seinen Wahlkampf. The Boy who Made Obama President – titelte kürzlich FastCompany.

„Er war der Poet unter den Teenagern, die Facebook erschufen,“ heißt es in dem FastCompany Artikel. Er schrieb keinen Code, sondern ihm ging es darum, wie Leute miteinander connecten wollen. Als Facebook über die Grenzen von Harvard hinaus expandierte, votierte er dafür, dass jede Schule ihr eigenes Netzwerk aufsetzen können – damit Sicherheit und Vertrautheit bestehen bleiben. Sie nannten bei FB den „Empathen“. Seine Philosophie war klar: „Es ist eigentlich egal ob in einer Firma oder einer Kampagne – man sammelt sich um Gemeinsamkeiten. Wenn es echte Leute sind und echte Communities – dann liegt da wert drin. Ansonsten ist es nur ein Online-Rumgespiele.“

Das war Hughes Ansatz bei der Obama-Kampagne: Leuten mit gemeinsamen Interessen helfen, sich zu finden und gemeinsame Aktivitäten zu starten. Obama ist Präsident geworden und Hughes hatte wieder Zeit zum Nachdenken. „Es ist 2010. Und es gibt kein Netzwerk, das Menschen verbindet, um die Welt zu verändern. Das ist unglaublich,“ schrieb er kürzlich auf seinem Twitter-Account. Mit JUMO will er das ändern. Momentan in der Entwicklung und in Beta Ende 2010 nehmen sie sich vor:

Menschen werden mit Jumo Organisationen entdecken, kennenlernen und unterstützen, die wertvolle Arbeite machen – ob die Straße runter oder auf der anderen Seite der Welt. Organisation finden dadurch wichtige Ressourcen, um ihre Arbeit zu stärken – inklusive Wissen, Zeit und Geld von Menschen, die ihre Mission unterstützen wollen.

Wow. Das ist mal was. Laut Hughes: „Uns fehlt der technische Link zwischen Menschen mit Herz und der richtig Organisation. Zusammen können sie die Welt verändern und langfristig und zielgerichtet arbeiten. Diese Lücke will ich füllen.“ Ich glaube, das hat das Potential, die Welt zu verändern. Gut, dass Hughes sich von Status-Update und Farmville-Spiele weiterentwickelt hat und soziale Netzwerke mit größerem Potenzial sieht.

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2 Kommentare zu „Es ist 2010. Zeit die Welt zu Verändern. Facebook-Mitgründer Chris Hughes baut Jumo.

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