Reisen bildet – the Art of Travel

Dieser Tag verbringe ich einige Stunden im Flugzeug. Viel Zeit zum Lesen. Johannes ist immer eine gute Quelle für Kultur- und Lifehack-Bücher. The Art of Travel war sein neuster Tipp – und was für ein nettes Buch es ist.

Alain de Botton schreibt kleine Aufsätze über die Motivation von Reisen. Wissen wir überhaupt, warum wir wohin gehen? Finden wir das, was wir suchen? Sein letztes Essay geht über den 27-jährigen Xavier de Maistre. 1790 veröffentlicht er einen Bericht über die Reise in einer begrenzten Welt: seinem Schlafzimmer. Unter Journey around my bedroom kommt ein Reisebericht zum Totlachen. Seine Erkenntnis daraus: „den Genuss, den wir aus dem Reisen ziehen kommt wohl mehr aus der Haltung, mit der wir reisen, als dem Ziel, dem wir entgegenstreben“.

Eine Haltung? Offene Augen und Aufmerksamkeit. Das ist, was an neuen Orten besonders entsteht. Zuhause sind wir stumpf, gehetzte und gefangen in Gewohnheiten. In The Art Of Travel kommt die Herausforderung, mit offenen Augen Dinge zu sehen, die wir schon gesehen haben. Die Welt ist voller Wunder. Ob weit weg oder in der Nähe.

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