Stuttgart – Woche der Cluster

8 Feb

Letzten Freitag trotz Stuttgarter Verkehrschaos im Cafe Akademie der schönsten Künste. Schöner Name, schöne Gesellschaft. Am Vorbild des European Church Planting Networks haben wir eingeladen, dass wir uns als Cluster-Praktiker treffen und austauschen.

Stuttgart, Würzburg, Zürich und Heidelberg waren am Start. In der angenehmen Runde haben wir über den Übergang zu Cluster geredet. Management an Wachstum und Wirken nach außen sind die Hauptgründe für den Start. Wir haben alle gesagt, wie wichtig Prototypen sind – das ganze Mal greifbar zu machen und von der Leitung vorzuleben. Der Traum hinter Cluster ist eine Geh-Struktur in der Gemeinde und Mobilisierung der Masse in Mission.

Wo stehen wir? Am Anfang. Vieles ist noch Überlegung oder Prototypen-Stadium. Zürich ist am weitesten. Sie gehen das meiste Risiko und die meiste Aktion. Lohnt es sich? Gibt es andere Wege? Sicher. Cluster sind nur ein Weg. Aber mir scheint, dass die Mobilisierung der Massen („Priestertum aller Gläubigen“) so was wie der heilige Gral der Gemeindearbeit ist. Ich habe es hier und da gesehen, öfter mal gehört, aber noch nie im lokalen Kontext dauerhaft erlebt. Wenn Cluster helfen, dort hin zu kommen, dann lohnt es sich und ist ein guter Weg.

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4 Antworten to “Stuttgart – Woche der Cluster”

  1. David 8 Februar, 2009 um 2:40 pm #

    Großartig! Super, dass ihr sowas macht! Viel Segen euch!

  2. Julia 8 Februar, 2009 um 5:31 pm #

    Gibt es eigentlich in der „Cluster“-Szene (schätze du weißt, was ich meine) auch Frauen, die vorne mitmischen/denken/agieren? Die Psycho-Studien besagen ja doch häufig, dass Frauen über mehr soziale Netzwerke verfügen etc. – wäre dann eine Hypothese, dass Frauen als (Mit-)initiatoren grade beim Cluster bilden und aufbauen besonders zur Hochform auflaufen können/sollten? Oder liegt der Frauenmangel (was mir grade bei den Fotos auffiel – auch auch bei Theorien/Buchtiteln zum Thema) schlicht an pragmatischen Gründen wie z.B. weniger Frauen in Leitungspositionen allgemein etc.? (Spontane Assoziationen…)LG, Psycho-Julia

  3. marlster 9 Februar, 2009 um 8:51 am #

    guter Gedanke, Julia. Ich weiß auch nicht. Ich beobachte das häufig in so Pionier-Situationen, dass Frauen nicht so üppig vertreten sind. Ich hätte Vermutungen, aber weiß nicht, warum das so ist. Solche Treffen sind häufig auf die Kernleiter veranlagt und in den Gemeinden mischen Frauen ja schon kräftig mit.

  4. Christoph 9 Februar, 2009 um 1:48 pm #

    Bei unserem gemeindeinternen Förderungsprogramm für junge Leiter fällt mir auf: es sind deutliche mehr Frauen als Männer! Ein(e) Hoffnungsschimmer(in)? Dass bei dem oben beschriebenen Treffen keine Frauen dabei waren, hat seinen Grund: die müssen das Geld verdienen, damit wir Männer in Kneipen rumhängen können und es „Arbeit“ nennen. War bei mir jedenfalls so. 🙂

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