wer gut drauf ist, ist im Vorteil

2 Nov

Es gab einen Moment in den letzten Monaten, wo ich dachte, Obama gibt das Heft aus der Hand. Nach dem Palin-Hurricane sah er fertig aus. Irgendwie freudlos. Und McCain stieg in den Umfragen. Jetzt hat sich das wieder eingependelt:McCain wirkt gestresst und frustriert während Obama locker durch die Lande zieht. Diese Wochen sind mir 2 interessante Artikel gekommen mit der Frage: „wann haben die Amerikaner zum letzten Mal eine frustrierten Kandidaten gewählt?“. Attitude matters.

Der Restaurant-Betreiber Danny Meyer hat in seinem hervorragenden Buch Setting the Table einen ähnlich Punkt formuliert:

„Wenn ich Leute anstelle, dann schaue ich auf die 51 Prozent – Leute mit einem hohen Gastfreundschaftquotient (GQ), bei denen ich zu 49 Prozent die technischen Fähigkeiten bewerte und zu 51 Prozent die emotionalen. Das sind für mich (1) Optimismus und Freundlichkeit, (2) Interesse und Lernbereitschaft, (3) hervorragende Arbeitsmoral, (4) ein hohes Maß an Mitgefühl und (5) Selbsterkenntnis und Integrität“.

Emotionen und Ausstrahlung sind wichtig beim Leiten und Zusammenarbeiten. Hier ist ein kleines Video direkt aus meinem Büro in Heidelberg über diesen Punkt auf Gemeindegründer übertragen – mit Emotionen umgehen.

Links:
Does temprament matter – Time Magazin
Anger vs Steadiness in Crisis – Time Magazin

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5 Antworten to “wer gut drauf ist, ist im Vorteil”

  1. Arne 2 November, 2008 um 8:13 pm #

    Find das Video voll gut. Weil ich tatsächlich glaube, dass man mit der Angst vor knappen Ressourcen einen Großteil der Konflikte von der intimen Ebene bis hin zur globalen Ebene erklären kann; also von den Kampf um Öl (und dahinter steht ja wieder die Angst, dass ein Staat zu kurz kommt) bis zum Kampf um soziale Anerkennung (die Coolen brauchen die uncoole Masse um sich von ihnen abzusetzen etc.).

    Aber eine andere Sache: ich würde Zufriedenheit nicht mit Fröhlichkeit gleich tun. Systeme, die Fröhlichkeit verlangen, produzieren Heuchler und Leute, die Gefühle unterdrücken, die dann irgendwann an anderer Stelle wieder hochkommen müssen.

  2. marlster 3 November, 2008 um 2:48 pm #

    Arne – guter Kommentar. Es ist tatsächlich eine Haltung, die vieles leichter macht.

    Fröhlichkeit ist wohl ein unglückliches Wort. Ich würde auch nicht sagen, dass jemand was „verlangt“. Es ist mehr eine Erkenntnis, was besser funktionert, aus meiner Sicht.

  3. martin 4 November, 2008 um 12:01 pm #

    hilfreich

    danke

    martin

  4. Märcu 6 November, 2008 um 10:28 am #

    Cooles Viedo! WO hast du eigentlich Psych. studiert? Gruss, Märcu

  5. Simon 7 November, 2008 um 8:23 am #

    Hi ho,

    wir haben uns in Portugal getroffen. Ich bin Sonntag in Bruchsal und wir (Tobi von JF Zeitz und ich) würden gerne zu euren Gottesdienst am Sonntag kommen. 17Uhr ist richtig, oder?
    Wenn du Zeit&Lust haben solltest, könnten wir zuvor noch einen Cafe trinken. Wie es aber bei dir passt. Schreib am besten noch mal ne Mail und gib mir eventuell ne Nummer. Dann kontakte ich dich noch einmal direkt.

    Danke.

    Simon

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