Was neu war – 4. Tag bei ecpn

19 Okt

Das 70-er Jahre Retro-Restraurant Menza in mein Lieblingsrestaurant in Budapest und wir Vineyard-ler hatten einen wunderbaren Abend. Es gab Zeit zum Reflektieren, was hier bei ecpn neu war und was ich für mich mitnehmen kann.

menza.jpg

Ich war echt beeindruckt von eigen der Gruppen. Bulgarien geht echt was, die Typen sind super drauf und haben wirklich ein Herz für das Land. Antioch Netzwerk in Ukraine wollen eben mal das ganze Land erreichen und stellen das gar nicht dumm an. In Oslo arbeiten sie heftig mit Clustern und missionalen Strukturen. Es ist ganz beeindruckend zu sehen, wie viel Action im Reich Gottes ist und wie in ganz Europa Gründungen unterwegs sind.

Ganz Europa? Nein, ein kleines, gallisches Dorf leistet erbitternden Widerstand. Weder in unsrer Gruppe noch in der ersten Learning Community (wo Mirko und Stefan waren) gab es Gruppen aus dem Süden wie Italien, Spanien, Portugal oder eben aus Frankreich. Was ist los? Außerdem fehlten Tschechien und Polen. Vielleicht hängt das am Katholizismus? Oder an der Hitze im Süden?

Persönlich haben mich zwei Gedanken geprägt. Der Schlüssel ist die eigene Versorgung – um in der Gemeinde eine Bewegung zu bekommen, müssen die Leute zu dem Punkt kommen, wo sie sich selbst und andere versorgen können. Geh zu ihren Treffen – andere Gemeinden und Pastoren zu ehren kann einfach dadurch geschehen, dass ich ihre Treffen besuche. Anstatt nur zu irgendwelche Einheits-Treffen zu gehen, kann das wirkliches Interesse und Wertschätzung kommunizieren. Es stimmt, das macht eigentlich kaum jemand und wenn es passiert, kommt das sehr gut.

Am Ende hatte ich noch ein gutes Gespräch mit Steve über Gemeindegründung und Business. Paulus hat das vermischt durch sein Zeltmachen. Mir ist bisher keine Bewegung bekannt, die das bewusst miteinander kombiniert oder einen Ansatz hat, von so einer Synergie zu profitieren. Dabei schienen mir 2 Aspekte interessant: Business-Leute können in Strategie und Ergebnissen denken, was vielen Gemeinden gut tun könnte; sie bringen außerdem die gesellschaftliche Dimension mit und Wohlstand in eine Region, was den Impact der Gemeinde stärken könnte. Ich hoffe, dass wir beim nächsten Treffen diese Ideen vertiefen können.

Letztlich war das ganze Treffen sehr intensiv, produktiv und super spaßig. Vor allem das Abhängen mit den Kollegen aus dem Weinberg ist immer ein riesen Gaudi und es gab massig neue interessante Reich-Gottes-Praktiker kennen zu lernen. Ich freue mich schon auf die Veränderungen, die wir in 6 Monaten bei unserem nächsten Learning-Treffen sehen werden.

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Eine Antwort to “Was neu war – 4. Tag bei ecpn”

Trackbacks/Pingbacks

  1. ECPN in Budapest at Vineyard - 21 Oktober, 2007

    […] Marlin Wating hat die Tage per Blog erfasst. Empfehlens- und lesenswerte Gedanken. […]

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