Prinzip vs. Presence – 3. Tag bei natürlichübernatürlich in Speyer

2 Okt

TheBill ist wieder auf der Bühne und redet über unmögliches Zeug. Heute habe ich fast alles verpasst: musste arbeiten, war müde und Kinder krank. Habe nur gehört, dass TheBill heute morgen richtig gut war. Mittags hat Alan Scott über das Leben seiner Gemeinde in Nordirland erzählt. Ihr Schwerpunkt ist, das Reich Gottes außerhalb der Kirche zu leben. Sie hatten lange für kranke gebetet, aber es passierte nichts; dann sind sie auf die Straßen gegangen und haben dort für Leute gebetet und viele sind geheilt worden. Als Story haben sie dann gleich erzählt, wie sie jemand in der Mittagspause in Speyer am Kebab-Laden getroffen haben und für sie gebetet haben. Good stuff! (nicht der Döner)

Heute Abend gab es dann wieder Worship mit Kathryn Scott. Ganz gut. Nach 3-4 Liedern fällt es mir aber schwerer, drin zu bleiben. Werde ich älter? Habe ich schon zu viele Worship-Zeiten erlebt? Irgendwie geht mir auch ein Gespräch mit Micha von gestern durch den Kopf. Warum hört sich die Anbetungs-Mucke alle so ähnlich an? Wo ist das frische Element? Sollten wir nicht ein neues Lied singen? Dann habe ich heute Morgen mit Martin D über die Psalmen geredet und wie sie sich von unseren Worship-Liedern unterscheiden. Die Psalmen sind voller Emotionen, Drang, Kampf, Schönheit und Kanten. Brauchen wir nicht neue Wörter? Ich freue mich schon auf die Volxpsalmen!

Auf jeden Fall: The Bill ist immer noch auf der Bühne. Hier ist ein Soundbite von heute, das mir aus dem Herzen spricht:

Es ist leichter, aus Prinzipen zu leben als aus der Gegenwart. Wenn du einen christlichen Bestseller schreiben willst, dann formuliere Prinzipien, die die Leute auswendig lernen können. Jesus hat jeden geheilt, der für Heilung zu ihm kam. Er gab dabei keine Prinzipien: leg deine Hand hier hin und sage das etc. Jesus tat, was er den Vater tun sah. Er lebt aus der Gegenwart Gottes.

[Update] – Bill spricht Enttäuschung an. Nach dem Tod von Johannes dem Täufer ging Jesus sofort alleine ins Gebet. Nimm deine Enttäuschungen direkt zu Gott. „Hoffnung, die sich verzögert, ängstet das Herz“ (Sprüche 13,12). Nach dem Gebet kam Jesus zurück zu den Menschen und jeder, der seinen Mantel berührte, wurde geheilt. Autorität kommt nach dieser Auseinandersetzung mit Gott. Bill fragt, wer Enttäuschungen mit sich trägt und fast alle heben die Hand. Wow! So viele enttäuschte Menschen, wahrscheinlich auch viele davon in der Gemeinde enttäuscht. Gutes Wort von Bill und gute Gebetszeit jetzt.

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2 Antworten to “Prinzip vs. Presence – 3. Tag bei natürlichübernatürlich in Speyer”

  1. Simon 3 Oktober, 2007 um 5:59 am #

    Jesus hat jeden geheilt, den er getroffen hat?

  2. marlster 3 Oktober, 2007 um 10:17 am #

    Danke, Simon, für den Hinweis. Meine Übersetzungsfähigkeiten können noch wachsen: „Jesus hat jeden geheilt, der zu ihm kam für Heilung“. Das hat Bill gesagt und meine Konferenz-LiveBlog-Übersetzung war nicht ganz zutreffend.

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