Bin etwas unterwegs dieser Tage und lerne was

7 Mai

Schweiz, Sandhausen, Philadelphia – bin in der letzten Weile etwas auf Tour. Wir hatten letztes Wochenende eine Freizeit in der Schweiz. 50 Vineyard-Heidelberger haben das schöne Wetter, die schönen Berge und die schöne Gemeinschaft genossen. Ich bin echt froh, Teil einer solch tollen Gemeinschaft zu sein.

Auf der Freizeit haben wir etwas Open-Source-Theologie probiert: ich habe den Rahmen vorgegeben, indem ich ein Thema und die Bibelstellen selektiert habe. Dann haben wir in Gruppen die Stelle verarbeitet und uns gegenseitig vorgestellt und diskutiert. Es war ein Versuch, wie so offene Modelle funktionieren können. Irgendwie war es etwas durchwachsen. Ich glaube, es war nicht so schlecht, aktiv mit den Stellen zu arbeiten, aber der richtige Funken im Sinne von Gruppenerkenntnis ist nicht rübergesprungen. Bin mir nicht ganz sicher, ob meine Vorbereitung oder Vorgaben zu schwach waren, oder ob Leute lieber gerne inspiriert werden. Oder ob eine Gruppe einfach zu verschieden ist als dass man einen guten gemeinsamen Nenner findet.

Danach bin ich dann einen Tag in Thun geblieben, um mit Mike einen Kaffee zu trinken, mit Oli über Gemeinde zu reden und bei Reinhold zu übernachten. Als ich mit Mike in einem Cafe saß, fragte ich ihn nach dem Thema seiner Arbeit. „missionarische ekklesiologie“ meinte er – worauf es ca. 15 Sekunden lang gedonnert hat und es kurze Zeit später so einen Wolkenbruch gab, dass wir ins Kaffeehaus flüchten mussten. Ich finde Mikes Art wie seinen Blog sehr angenehm und umsichtig. Interessant auch der Austausch über Clusters, worüber ich bald mehr schreiben werde. Mit Oli haben wir viel über Gemeindegründung und den Charakter von Gemeinde geredet – zu viel wahrscheinlich, wenn man das Bild ansieht.

Abends hatte ich dann die Ehre bei Reinhold zu übernachten. Wir hatten den ersten Auftritt unseres TFW-Cafes, wobei es um Mission und Jüngerschaft ging. Es war wirklich bereichernd, mir Reinhold in Person zu diskutieren – sehr erfahren, sehr radikal, sehr viel Überblick.

Nächsten Tag ging es dann nach Bern. Nach 1,5 Jahren habe ich meine Coaching-Ausbildung abgeschlossen und bin jetzt zertifizierter NCD-Coach. Es war echt cool, mit anderen Gemeindeleitern und -gründern unterwegs zu sein und sich über die inneren Abläufe von Gemeinde zu unterhalten. Außerdem habe ich von Christoph Schalk viel gelernt und bin über die ganze Coaching-Erfahrung dankbar.

Jetzt bin ich ein paar Tage daheim, bis wir dann nächste Woche für eine Weile nach Pennsylvania fliegen. Familie besuchen. Ich freue mich sehr auf die Zeit – etwas Zeit zum Spielen, Denken, Bloggen. Dann kommt auch wieder mehr hier…

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3 Antworten to “Bin etwas unterwegs dieser Tage und lerne was”

  1. cat-zle 8 Mai, 2007 um 8:21 pm #

    Hidiho! Freu mich mehr von dir zu lesen! Kann mir die Vineyard ohne euch garned vorstellen. wenn Du denkst die Freizeit war ein experiment, warte erstmal was für ein Experiment die Vineyard HD ohne die Watlingsche Leitung wird….. ;o) – freu mich für euch! Hab nen schönen Urlaub! aber davor kommt ja erstmal noch die erste vineyard-HD-Hochzeit…… *yeah* PARTY!

  2. Rick 8 Mai, 2007 um 9:46 pm #

    Hey – that family keeps growing. You guys look good.

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  1. Was sind Cluster? « Tiefebene - 8 Mai, 2007

    […] 8. Mai 2007 Zukunft der Gemeinde , Gottesdienst , Uncategorized Ich fand via Marlin bei der St. Thomas’ Church in Sheffield einen interessanten Artikel über Cluster – eine […]

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