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Artikel getaggt mit ‘Vineyard’

schön wars – psalm 2009

12 November, 2009 marlster 2 Kommentare

115 db. Vorne, da wo ich stand. Die Psalm 2009-Konferenz war laut, frisch, mutig und inspirierend. So an die 140 Leute waren da, in einer Hütte in Heidelberg, ausverkauft wars. Aber der Reihe nach.

Mittwoch – wir haben uns mit unserem Kernteam in Mannheim getroffen. Zusammen mit 12 anderen versuchen wir, die Anbetungslandschaft in Deutschland zu bereichern. Wir haben gut abgehangen und dann über die nächsten Schritte gesprochen. Eine Produktion im April wahrscheinlich. Gottes Gegenwart thematisieren. Mehr Songs schreiben.

Donnerstag – es geht los. Marc James (of Verra Cruz fame) rockt. Die erste Anbetungszeit ist super. Dann rede ich über „Gottes Gegenwart in der Postmoderne“. Die Straße nach Emmaus – gebrochene Metanarrative, brennen im Herzen, gebrochenes Brot (im mp3 macht das alles Sinn). Ich tu mir etwas schwer – der Raum ist komisch geteilt, ich sehe die Leute kaum und habe die Aufgabe, das Eis zu brechen. Aber ein OK Start.

Freitag – morgends rockt Marc James und spricht dann über Worship. Ganz gut. Viele Stories. Mittags Workshops. Mark Reichmanns war sehr gut. Viele Diskussionen danach. Abends sind wir in der Providenzkirche – Mitten in der Fußgängerzone in HD. 250 Leute sind da. Ich spiele Bass, Ben Piano. I love to play with him. Ed und Zita leiten 80 Minuten lang Worship. Super Zeit. Viele Gäste kommen von der Straße, bleiben stehen. Kristian predigt –herausfordernd, experimentell, peinlich und mutig. Das Eis bricht.

Samstag – bester Tag. Marc rockt wie immer. Dann Bene Müller über seine Lebensstory. Etwas lang, aber viele Leute lassen für sich beten, viele sind bewegt und berührt. Eine besondere Zeit. Workshops mittags rocken – Cris Cosmo über Texten für Songwriting ist Hammer. Kristians Workshops über prophetische Anbetung top. Saiku inspiriert. Abends leite Flavian mit Band – super. Marc James erzählt Storys und inspiriert. Dann spontanes Singen und langer Jam. Super Stimmung.

Sonntag – letzter Tag. Kim rockt. Sehr coole Anbetung, sehr ehrlich, sehr bewegend. Dann das Ende der Konferenz. Leute sind sehr ermutigt, haben Hoffnung, dass was in Bewegung ist.

Ingesamt war es etwas wie ein romantischer Film – viel Emotionen, viele Highlights, nicht ganz dem Leben entsprechend, aber schön. Meine Frage – haben wir was bewegt, das sich aufbaut? Kommt Bewegung in die Anbetungsszene? Könnte gut sein. Jeder Tag wurde besser. Wenn wir so weitermachen, kann einiges passieren.

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07 – Menschen in allen Lebenslagen mit Gott in Verbindung bringen – 7 Träume von Heidelberg

29 Oktober, 2009 marlster 1 Kommentar

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Glaube beginnt nicht erst zu einer bestimmten Zeit in der Woche, oder wenn man ein bestimmtes Gebäude betritt. Alles ist Gottesdienst. Windeln wechseln und Windanalagen bauen. Bücher wälzen und Bugs fixen. In der Straßenbahn sitzen oder die Neckarwiese bevölkern. Wir wollen Menschen helfen, in diesen Situationen mit Gott in Verbindung sein. Theresa von Avila betete: „Gott, lass mich dich finden zwischen den Töpfen und Pfannen“. Das ist unsere Hoffnung. Das ist unser Traum.

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psalm 2009

26 Oktober, 2009 marlster 1 Kommentar

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Anfang November, über dem Schloss in Heidelberg. Psalm 2009 startet – unser Konferenz zur Vernetzung und Inspiration deutscher Anbetungsleiter dienen. Das ist ein Schritt auf einem längeren Weg, mit dem wir die deutsche Anbetungslandschaft beleben wollen. Gestaltet wird das Ganze von der Task Force für Anbetung in Vineyard DACH (wir nennen uns vineyardmusic 2.0) und unsere Vision ist, dass in den nächsten Jahren ein richtiger Boom in der Anbetungswelt einsetzt mit kreativen Formen, neuen Liedern, inspirierenden Persönlichkeiten, ganzheitlichem Lebensstil, natürlicher Barmherzigkeit und einer inspirierten jungen Generation von Jesusnachfolgern.

Das Treffen im November ist dafür der Startschuss. Ich freue mich schon besonders auf die Workshops. Wer dabei sein will – anmelden unter www.psalm2009.de

Mundtot – Ein Reisebericht von Mark Reichmann

Mark Reichmann war früher Co-Pastor und Lobpreisleiter in einer großen Freikirche. 2001 gründete er in Karlsruhe die Kubik – Gemeinschaft und experimentiert seitdem mit interaktiven und multimedialen Anbetungsformen. Seit 2007 leitet er die Non-Profit Organisation „mateno“ die missionale Projekte in Deutschland initiiert und unterstützt. Darüberhinaus baut er in Karlsruhe eine Kommunität auf und beschäftigt sich, inspiriert vom Mönchtum, mit der Idee eines alltäglichen geistlichen Rhythmus fernab des Sonntag – Gottesdienstes.
In seinem Workshop erzählt er anhand seiner persönlichen Reise, von den Grenzen moderner Lobpreismusik, den Chancen neuer Anbetungsformen und den vergessenen spirituellen Schätzen der Kirchenväter.

Comics, Kunst und Liturgie – 2 Reiseberichte – Paul Dallimore / Benjamin Thomas

Illustrator, Karikaturist, Graphiker, Kreativtätsmotivator Paul Dallimore teilt seinen Weg von Australien über Mannheim nach London. Als Comiczeichner für eine große britische Zeitschrift beschäftigt er sich ausführlich mit Kunst. Seine Gedanken kreisen um die Rolle von Kunst in Kirche.
Ben Thomas teilt seine Geschichte von den Aufnahme der Freddy-Der-Esel-Kassetten, über eine kleine Gemeinde auf dem bayrischen Land, die charismatischen Höhen der 90er hin zu einer postmodernen Vineyard in Atlanta mit einem starken Fokus auf Liturgie und Kirchengeschichte.

Anbetungsteams führen – Marc James

Marc James erläutert den Umgang mit einer Band, wie man die musikalische Qualität einer Gruppe hebt und welche besonderen Herausforderungen es für Gemeindebands gibt. Ein praktischer Workshops mit vielen hilfreichen Tipps und Konzepten.

Theater – Sarah Laubvogel-Dallimore

Hast Du Lust, in der Welt des Theaters zu schnuppern? Dann komm zum Theaterworkshop, besser gesagt Playshop, denn wir wollen spielerisch entdecken wie es sich anfühlt, in andere Rollen zu schlüpfen, konträre Emotionen auszudrücken oder verrückte Situationen zu spielen. Phantasie, Spass, Improvisation…

Songwriting Cafe – Bene Müller, Markus Kosewähr

Bene Müller und Markus Kosewähr laden zum «Songwriters Coffee» ein. Du hast bereits einen Song oder Teile davon geschrieben und möchtest darin einen Schritt weiterkommen. Wir tauschen Songideen aus und unterstützen uns beim Schreiben von neuen Songs. Nicht nur werden damit Techniken des Songwritings vermittelt, sondern Teilnehmer bekommen auch die Chance, ihre Werke vorstellen. Bitte ausgedruckte Liederblätter mitbringen, um vor Ort auszuteilen.

Dienst am Nächsten – Murat Yulafci und Patricia Fischer

Glaube zeigt sich in der Aktion. An jedem Event wollen wir praktisch nach außen wirken und dienen. Dazu bieten wir verschiedene Möglichkeiten, Glaube an öffentlichen Orten weiterzugeben, oder bedürftigen Menschen praktisch zu dienen.

SAIKU – ein kreatives Experiment – Motoki Tonn

Gott beruft nicht ohne Gaben und Gott schenkt nicht Gaben ohne zu berufen. In diesem Sinne haben wir uns auf die Reise mit unseren kreativen Gaben begeben und versuchen, die Menschen um uns auf unbelegten Frequenzen zu erreichen. SAIKU e.V. ist eine junge, kreative Gemeinschaft, die immer wieder neue (und alte) Wege ergründet, um Erfahrungen mit Jesus Christus zu ermöglichen. Hierzu nutzen wir unsere geschenkten (kreativen) Gaben und teilen – in tiefer Dankbarkeit – durch Musik, Film, Gemeinschaft, Gebet, Diskussion …. unsere Fragen an das Leben.

The Verra Cruz Story – Marc James

Eine britische Band, die so konsequent Brit Rock und US-amerikanische Folk- und Bluesrock-Elemente miteinander verbindet, findet man selten. Verra Cruz, das ist geballte Spielfreude mit einer ehrlichen und überzeugenden Bühnenshow. Als Support der US-Superstars „Switchfoot“ und bei Auftritten mit den „Newsboys“ und „Delirious?“ erspielten sich die 3 Briten schon eine treue Fangemeinde in Deutschland.

Prophetische Anbetung freisetzen – Kristian Reschke

In der Anbetung suchen wir nicht nur gute Musik und wahre Worte, sondern vor allem das Wirken Gottes. Um diesem Raum zu geben, spielt Prophetie eine wesentliche Rolle. Kristian Reschke aus der Vineyard Haustreffen Hamburg erklärt seinen Weg in der prophetischen Anbetung und zeigt, wie Teilnehmer in der prophetischen Anbetung wachsen können.

Songwriting – Cris Cosmo / Flavian Graber

Cris Cosmo ist seit einigen Jahren national und international mit deutschem Latino-Reggae unterwegs. Früher war er Straßenmusiker und einer seiner Songs bereits für den Echo nominiert. Auf der Bühne ist der Mann solo und mit großer Band die pure Energie und seine Texte haben Tiefgang. Flavian Graber aus der Vineyard Liestal schreibt Melodien fürs knisternde Wohnzimmer. Hoffende Worte, die das Ohr weinen lassen. Mit Geschichten aus dem Leben, die echt, zerbrochen und doch voller Vertrauen singen, erzählt der 24-jährige von seinen vielen Reisen – und dann doch wieder von der Begegnung mit dem Obdachlosen von gestern. Zusammen präsentieren Cris und Flavian Songwriting in einer frischen Art und fordern Anbeter heraus, frische und echte Klänge zu entwickeln.

Stadtführung – Steffi Linner

Heidelberg hat mehr zu bieten als nur das schöne Schloss. Wir laden alle Teilnehmer zu einem Schlendergang durch die Altstadt ein, vorbei an einigen sehenswerten Locations und Ausblicken.

06 – neue Erfahrungen des Glaubens im 21. Jahrhundert – 7 Träume von Heidelberg

25 Oktober, 2009 marlster Kommentieren

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Mehr Menschen glauben an Gott als wir in Gottesdiensten antreffen. Viele empfinden organisierte Religion eher als Hindernis im Glauben. Sie misstrauen der Agenda, haben schlechte Erfahrung gemacht oder wollen sich nicht einspannen lassen. Wir glauben trotzdem, dass Gemeinde die beste Form ist, Glauben zu erforschen und zu leben. Laut der Bibel ist es dort, dass Gott seine Weisheit und Fülle offenbart (Epheser 2,10).

Wenn Menschen glauben wollen, und Gemeinde der Ort ist, wo das am besten gelebt werden kann, aber die Menschen Gemeinde ablehnen – dann muss sich wohl das Erleben der Gemeinde ändern. Wir wollen Martin Luthers Auftrag annehmen: sempre reformandum – stätige Reform. Wir wollen alle Formen hinterfragen und beständig das Leben der Menschen im Auge haben. Nichts soll zum Selbstzweck werden. Wir wollen Glaube vermitteln wie er ist – frisch, relevant und tiefgehend.

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05 – Senden und Segnen – 7 Träume von Heidelberg

24 Oktober, 2009 marlster Kommentieren

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Es geht uns nicht um die Vineyard Heidelberg. Es geht uns um Gottes Reich. Das ist größer als die Vineyard und vielfältiger. Daher wollen wir uns abwenden von allen Tendenzen, unser eigenes Reich zu bauen. Und dafür nach Möglichkeiten, andere zu unterstützen. In Heidelberg. Und an anderen Orten. Das wird sicher über Beziehungen laufen – wo wir anderen kennen lernen und Anliegen teilen, werden wir nach Wegen suchen, ihr Anliegen zu teilen.

Dabei sehen wir vor allem Gemeindegründung als Priorität – denn Gemeinden sind Orte, wo sich Gottes Reich entfaltet. Außerdem streben wir nach Erneuerung – d.h. Aktivierung und Begleitung von anderen Gemeinden und Werken. Und wir suchen nach organischen Formen vom geistlichen Leben – ob Firmengründungen, Stammtische für professionelle Gruppen, Coaching von Leitern und Auszubildenden, wie die Umsetzung von geistlichem Leben im Studium, zuhause oder im Verein. Letztlich wollen wir auch die von uns entwickelten Ansätze zugänglich machen – ob Materialien, Einsichten, Lieder oder Strategien.

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04 – Kunst und Kultur prägen – 7 Träume von Heidelberg

19 Oktober, 2009 marlster Kommentieren

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Künstler spiegeln den Puls einer Kultur wieder. Sie visualisieren Gefühle und kritisieren Haltungen. Die Kultur in Heidelberg ist vielschichtig. Wir heißen viele internationale Gäste willkommen, beherbergen Forschung und Ausbildung und erfreuen uns eines hohen intellektuellen Klimas. Dennoch sind unsere Filme häufig düster, die Zukunftsaussichten pessimistisch und die Freundlichkeit endet abrupt mit dem ersten Fehlverhalten.

Wir würden gerne die Kultur in Heidelberg prägen – hin zur Liebe zu den Armen, zur Geduld und Freundlichkeit in vielen Lebensbereichen, hin zur Integration von Anderstämmigen und Andersdenkenden. Wir wollen Vielfalt. Wir wollen Perspektive. Wir wollen Zukunft. In der Summe: Glaube, Liebe, Hoffnung. Die Kunst kann dazu Mittel und Ergebniss sein. Daher wollen wir Künste und Künstler fördern. Sie sollen uns auf Gottes Wirken im Alltag Heidelbergs hinweisen, Missstände kritisieren und den Weg in eine Zukunft der Hoffnung weisen.

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03 – Berufung finden und fördern – 7 Träume von Heidelberg

18 Oktober, 2009 marlster Kommentieren

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Jeder Mensch ist einzigartig. Im Aussehen. In der Haltung. Wir wollen diese Vielfalt kultivieren und fördern. In der Einzigartigkeit reflektiert sich die Fülle Gottes – jeder Mensch spiegelt wie ein Edelstein im Licht eine andere Facette Gottes wieder. Gerade in Heidelberg begegnen uns viele Menschen an einer Weggabelung in ihrem Leben – sie lernen, studieren, bilden sich aus. Wir wollen diesen Weg anreichern mit einer Reich-Gottes-Perspektive. Jesus sprach darüber: „sucht zuerst das Reich Gottes, dann werden euch alle Dinge zufallen.“

Nicht mehr ist die Treibende Kraft der Mangel und die Überlegenheit über Andere. Gottes Wirken stärkt Menschen den Rücken, weil sie im Reich Gottes sein Wirken einladen. Was vorher wie das Nachrennen nach der Karotte war, wird jetzt zum Geschenk. Wir kommen in ungeahnte Bereiche unsrer Besonderheit. Unser Charakter bereichert die Welt – akademisch, professionell und sozial. Unsere Begabung dient Menschen und spiegelt einen Aspekt von Gottes Reich wieder.

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02 – bekannt für die Liebe zu den Armen – 7 Träume von Heidelberg

17 Oktober, 2009 marlster 2 Kommentare

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Jesus überraschte die Menschen seiner Zeit mit seiner Offenheit zu Randgruppen. Ob Prostituierte, Steuereintreiber oder Kranke und Arme – Jesus verbrachte viel Zeit mit ihnen. Und er forderte seine Nachfolger, ihn dort zu treffen. Gott wohnt im Zerbrochenen. Er ist ein Restaurationskünstler. Und er sprach davon, dass seine Liebe uns davon befreit, uns beweisen zu müssen oder viel Macht und Kontrolle anzusammlen. Seine Liebe formt in uns die Bereitschaft zu dienen.

Jemand nannte die gegenwärtige Generation die „Generation Couch“. Flatscreen, Sofa, Getränke – und abhängen. Das wurde als Ideal dieser Generation beschrieben. Wir glauben, dass es für Menschen mehr gibt. Die Couch sei gelobt – aber sie ist nicht das Ziel unseres Lebens. Franz von Assisi sprach die Worte, die für uns zum Ideal wurden:

Es ist im Geben, dass wir empfangen

Es ist im Lieben, dass wir geliebt werden

Es ist im Sterben, dass wir leben.

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01 – bekannt für Gottes Gegenwart – 7 Träume von Heidelberg

16 Oktober, 2009 marlster Kommentieren

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Gott wohnt nicht in Tempeln oder auf Bergen. Gott ist irgendwie überall und dann gibt es doch seine konzentrierte Gegenwart. Man spürt sie, man folgt ihr, sie verändert uns. Wir träumen davon, dass in der Vineyard Heidelberg Dinge passieren, die nicht nur mit Psychologie oder Gruppendynamik erklärbar sind. Wir wollen Gottes Gegenwart schätzen und ihr folgen – wo auch immer uns das hinführt.

Wie sieht das für unser Leben aus? Wir wandeln uns von einem Herz, das zurückhält, zu einem Leben, das die Welt umarmt. Als die ersten Menschen die Beziehung mit Gott brachen, war ihre Reaktion, sich zu verstecken. Sie hatten Angst vor Gott. Aber Gott ging durch die Welt und rief: „wo bist du?“. Schlechte Erfahrungen, Unsicherheit und auch Religion errichten eine Mauer des Schutzes, die uns im Leben beschränkt und Gefangen hält. Gottes Suche lädt uns ein, jeden Winkel unseres Lebens zu öffnen. Ihn reinlassen. Und dann in dieser Offenheit die Welt umarmen. Dafür wollen wir bekannt sein.

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00 – eine Stadt auf dem Berg – 7 Träume von Heidelberg

14 Oktober, 2009 marlster Kommentieren

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Wie soll Heidelberg aussehen, wenn wir in 50 Jahren alt und grau sind und uns aus dieser Welt verabschieden? Das war die Frage am Anfang von unserem Visionsprozess. Heidelberg ist wohl am bekanntesten für sein Schloss. Vor allem abends strahlt es über die Stadt und zieht die Aufmerksamkeit aller Menschen auf sich. Der Gedanke kommt: hat Jesus nicht von so was gesprochen? Eine Stadt auf dem Berg, die für alle Menschen leuchtet und die Aufmerksamkeit zieht!

So sollte Gemeinde sein – eine Alternativkultur, die sich durch Reich-Gottes-Leben auszeichnet. Geben statt Nehmen; Loslassen statt Festhalten, Leben statt Egoismus, Anerkennung statt Kritik. Wie könnte das konkret aussehen? Hier kommen unsere 7 Träume von Heidelberg.

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