Ich sitze wieder in der letzten Reihe in der vollen Halle in Speyer an der Konferenz. Am 2. Tag geht es wieder um das Leben Jesu und wie wichtig die übernatürlichen Aspekte seines Wirkens waren. Heute morgen habe ich verpasst, weil ich arbeiten musste. Nach dem Mittagessen gab es eine Session für Pastoren und Leiter – Martin Bühlmann, Bill Johnson und Alan Scott haben einfach erzählt, was bei ihnen so ging und haben Fragen beantwortet. Eine Frage an Bill: wie bist du zu deinen übernatürlichen Erfahrungen gekommen? Seine Antwort: ich habe mein Herz darauf gesetzt und nicht losgelassen; wir hatten viele Enttäuschungen, aber nach den Enttäuschungen und dem Scheitern kommt der Durchbruch.
Generell geht in den Gesprächen, die ich habe die Frage um: wie können wir das Jesus-Reich-Gottes-Zeug tun? Die meisten sind motiviert und überzeugt. War Heilung im Leben Jesu wichtig? Ja. Ist es heute wichtig? Ja. Soll es Teil des normalen Christenlebens sein? Ja. Passiert es auch heute noch? Ja. Und was können wir jetzt tun? Fragezeichen.
Martin Bühlmann hat jetzt eine Session, wo er nur die Dinge modelliert: er hört auf den Heiligen Geist; ruft Leute nach vorne; lässt für sie beten. Jetzt ist er gerade dabei, die Leute zu interviewen, die nach vorne gingen. Manche sind berührt, bei vielen ist auch nichts passiert. Etwas schade, aber so ist es wohl für die meisten Leute. Aber das schätze ich an Martin, dass er bereit ist, die Dinge zu probieren und Leute an ehrlichem Feedback teilhaben zu lassen. Seine Aussage: wir müssen lernen, mit dem Heiligen Geist zu fließen.
Dakor! Bleibt noch die Frage bei vielen, wie können wir dahin kommen.
[update] –Bill Johnson wieder auf der Bühne. Wieder sehr angenehm. Er redet über den veränderten Verstand, der nicht auf menschlicher Ratio allein beruht, sondern auf eine Hingabe zu Jesus. „Es gibt ein Denken, das zu Jesus führt; und es gibt ein Denken, das den Glauben untergräbt“. Geistliches Verstehen kommt durch Offenbarung und Erfahrung. Gute Inputs.