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Artikel getaggt mit ‘konferenz’

psalm 2009

26 Oktober, 2009 marlster 2 Kommentare

ps09

Anfang November, über dem Schloss in Heidelberg. Psalm 2009 startet – unser Konferenz zur Vernetzung und Inspiration deutscher Anbetungsleiter dienen. Das ist ein Schritt auf einem längeren Weg, mit dem wir die deutsche Anbetungslandschaft beleben wollen. Gestaltet wird das Ganze von der Task Force für Anbetung in Vineyard DACH (wir nennen uns vineyardmusic 2.0) und unsere Vision ist, dass in den nächsten Jahren ein richtiger Boom in der Anbetungswelt einsetzt mit kreativen Formen, neuen Liedern, inspirierenden Persönlichkeiten, ganzheitlichem Lebensstil, natürlicher Barmherzigkeit und einer inspirierten jungen Generation von Jesusnachfolgern.

Das Treffen im November ist dafür der Startschuss. Ich freue mich schon besonders auf die Workshops. Wer dabei sein will – anmelden unter www.psalm2009.de

Mundtot – Ein Reisebericht von Mark Reichmann

Mark Reichmann war früher Co-Pastor und Lobpreisleiter in einer großen Freikirche. 2001 gründete er in Karlsruhe die Kubik – Gemeinschaft und experimentiert seitdem mit interaktiven und multimedialen Anbetungsformen. Seit 2007 leitet er die Non-Profit Organisation „mateno“ die missionale Projekte in Deutschland initiiert und unterstützt. Darüberhinaus baut er in Karlsruhe eine Kommunität auf und beschäftigt sich, inspiriert vom Mönchtum, mit der Idee eines alltäglichen geistlichen Rhythmus fernab des Sonntag – Gottesdienstes.
In seinem Workshop erzählt er anhand seiner persönlichen Reise, von den Grenzen moderner Lobpreismusik, den Chancen neuer Anbetungsformen und den vergessenen spirituellen Schätzen der Kirchenväter.

Comics, Kunst und Liturgie – 2 Reiseberichte – Paul Dallimore / Benjamin Thomas

Illustrator, Karikaturist, Graphiker, Kreativtätsmotivator Paul Dallimore teilt seinen Weg von Australien über Mannheim nach London. Als Comiczeichner für eine große britische Zeitschrift beschäftigt er sich ausführlich mit Kunst. Seine Gedanken kreisen um die Rolle von Kunst in Kirche.
Ben Thomas teilt seine Geschichte von den Aufnahme der Freddy-Der-Esel-Kassetten, über eine kleine Gemeinde auf dem bayrischen Land, die charismatischen Höhen der 90er hin zu einer postmodernen Vineyard in Atlanta mit einem starken Fokus auf Liturgie und Kirchengeschichte.

Anbetungsteams führen – Marc James

Marc James erläutert den Umgang mit einer Band, wie man die musikalische Qualität einer Gruppe hebt und welche besonderen Herausforderungen es für Gemeindebands gibt. Ein praktischer Workshops mit vielen hilfreichen Tipps und Konzepten.

Theater – Sarah Laubvogel-Dallimore

Hast Du Lust, in der Welt des Theaters zu schnuppern? Dann komm zum Theaterworkshop, besser gesagt Playshop, denn wir wollen spielerisch entdecken wie es sich anfühlt, in andere Rollen zu schlüpfen, konträre Emotionen auszudrücken oder verrückte Situationen zu spielen. Phantasie, Spass, Improvisation…

Songwriting Cafe – Bene Müller, Markus Kosewähr

Bene Müller und Markus Kosewähr laden zum «Songwriters Coffee» ein. Du hast bereits einen Song oder Teile davon geschrieben und möchtest darin einen Schritt weiterkommen. Wir tauschen Songideen aus und unterstützen uns beim Schreiben von neuen Songs. Nicht nur werden damit Techniken des Songwritings vermittelt, sondern Teilnehmer bekommen auch die Chance, ihre Werke vorstellen. Bitte ausgedruckte Liederblätter mitbringen, um vor Ort auszuteilen.

Dienst am Nächsten – Murat Yulafci und Patricia Fischer

Glaube zeigt sich in der Aktion. An jedem Event wollen wir praktisch nach außen wirken und dienen. Dazu bieten wir verschiedene Möglichkeiten, Glaube an öffentlichen Orten weiterzugeben, oder bedürftigen Menschen praktisch zu dienen.

SAIKU – ein kreatives Experiment – Motoki Tonn

Gott beruft nicht ohne Gaben und Gott schenkt nicht Gaben ohne zu berufen. In diesem Sinne haben wir uns auf die Reise mit unseren kreativen Gaben begeben und versuchen, die Menschen um uns auf unbelegten Frequenzen zu erreichen. SAIKU e.V. ist eine junge, kreative Gemeinschaft, die immer wieder neue (und alte) Wege ergründet, um Erfahrungen mit Jesus Christus zu ermöglichen. Hierzu nutzen wir unsere geschenkten (kreativen) Gaben und teilen – in tiefer Dankbarkeit – durch Musik, Film, Gemeinschaft, Gebet, Diskussion …. unsere Fragen an das Leben.

The Verra Cruz Story – Marc James

Eine britische Band, die so konsequent Brit Rock und US-amerikanische Folk- und Bluesrock-Elemente miteinander verbindet, findet man selten. Verra Cruz, das ist geballte Spielfreude mit einer ehrlichen und überzeugenden Bühnenshow. Als Support der US-Superstars „Switchfoot“ und bei Auftritten mit den „Newsboys“ und „Delirious?“ erspielten sich die 3 Briten schon eine treue Fangemeinde in Deutschland.

Prophetische Anbetung freisetzen – Kristian Reschke

In der Anbetung suchen wir nicht nur gute Musik und wahre Worte, sondern vor allem das Wirken Gottes. Um diesem Raum zu geben, spielt Prophetie eine wesentliche Rolle. Kristian Reschke aus der Vineyard Haustreffen Hamburg erklärt seinen Weg in der prophetischen Anbetung und zeigt, wie Teilnehmer in der prophetischen Anbetung wachsen können.

Songwriting – Cris Cosmo / Flavian Graber

Cris Cosmo ist seit einigen Jahren national und international mit deutschem Latino-Reggae unterwegs. Früher war er Straßenmusiker und einer seiner Songs bereits für den Echo nominiert. Auf der Bühne ist der Mann solo und mit großer Band die pure Energie und seine Texte haben Tiefgang. Flavian Graber aus der Vineyard Liestal schreibt Melodien fürs knisternde Wohnzimmer. Hoffende Worte, die das Ohr weinen lassen. Mit Geschichten aus dem Leben, die echt, zerbrochen und doch voller Vertrauen singen, erzählt der 24-jährige von seinen vielen Reisen – und dann doch wieder von der Begegnung mit dem Obdachlosen von gestern. Zusammen präsentieren Cris und Flavian Songwriting in einer frischen Art und fordern Anbeter heraus, frische und echte Klänge zu entwickeln.

Stadtführung – Steffi Linner

Heidelberg hat mehr zu bieten als nur das schöne Schloss. Wir laden alle Teilnehmer zu einem Schlendergang durch die Altstadt ein, vorbei an einigen sehenswerten Locations und Ausblicken.

novavox in Karlsruhe

12 Oktober, 2009 marlster Kommentieren

Die letzten 3 Tage in Karlsruhe liefen echt gut. Unter dem Thema „Jesus neu entdecken“ sprachen Alan Hirsch, Phil Graf, ein paar andere und ich über notwendige Änderungen in unserem Ansatz, Kirche zu leben. Alan wies stark darauf hin, dass wir unsere aktuellen Praktiken und Ansätze ändern müssen. Wenn wir alles so machen wie bisher, bekommen wir, was wir bisher haben – war einer seiner Thesen.

Viele Freunde waren auf den 2 Konferenztagen. Das macht das Event dieses Jahr besonders. Wie schon zwei Mal letztes Jahr kamen Leute zusammen, die was ändern wollen und mittlerweile lernen wir uns besser kennen. Es ist immer gut, mit anderen unterwegs zu sein.

Flavian hat toll Anbetung geleitet. Sehr einfach, sehr von Herzen. Gefiel mir gut. Sein Song „Großer Gott“ fand ich besonders gut.

Am Sonntag hatten wir dann noch die Chance, im kleinen Rahmen mit Alan im CVJM abzuhängen. Wir diskutierten etwas weiter über die Gedanken. Das war noch interaktiver und damit reicher. Ich war nicht den ganzen Tag da, merkte aber eine zunehmende Anzahl von Buzzwords. Mein Versuch an dem Wochenende war, neben der Strategie und Struktur von Alan auch die Spiritualität entsprechend zu betonen. Ohne Gunst von Gott geht leider nichts. Ich bin gespannt, wo das Fragen und Diskutieren uns hinführt…

mehr Bilder im Flickr – Set von Ro -> http://www.flickr.com/photos/rogierbos/sets/72157622564226778/

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novavox – die Stimme des Neuen

9 November, 2008 marlster 3 Kommentare

Ein Mann über 60 ist gewöhnlich nicht der größte Fan von Veränderung, aber für Floyd McClung scheint das noch immer die Freude seines Lebens zu sein. Mit 2 Metern ist Floyd beeindruckend, über Fragen denkt er erst mal 10 Sekunden nach und er erzählt noch immer gute Witze zu Beginn jeder Session hier bei der Novavox-Konferenz in Whoopathal. Er redet über simple church und Mission. Er ist optimistisch über die Fähigkeiten der Menschen. Er wirkt wie jemand, der die Essenz der Dinge erkannt hat. Weise eben.

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Diese 2 Tage ergaben im Prinzip nichts Neues. Centered Set hatten wir schon gehört, flache Hierarchien auch, und Leitung als Funktion auch. Dennoch hat das bei Floyd eine innere Stimmigkeit. Alle Themen organisieren sich bei um Mission und wie wir das Reich Gottes in die Welt tragen können. Sein Werdegang inspiriert mich und ich bin beeindruckt, wie schnell er Namen lernt und diese benutzt. Es ist eine tolle Zeit, andere Leiter aus Deuschland zu treffen und zu hören, was in Hannover, Amsterdam, Würzburg oder Essen abgeht.

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Gestern waren wir Pizzaessen mit Floyd und einigen anderen. Wir haben ihn gefragt: „Floyd, was siehst du in der christlichen Kultur in Deutschland?“ Darauf meinte er: „in den letzen Wochen war ich mit einigen Pastoren in Deutschland unterwegs. Jeder einzelne von ihn sagte mir, wie er unzufrieden ist, dass seine Kirche sein Umfeld nicht erreicht. Jeder einzelne war frustriert. Das ist gut. Das ist sehr gut.“

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Gott ist gut gelaunt – 4. Tag bei natürlichübernatürlich in Speyer

3 Oktober, 2007 marlster 2 Kommentare

Alle Autorität im Himmel und auf Erden ist mir gegeben – das ist der Tenor des letzten Tages hier in Speyer (Tag 1,2,3). TheBill redet über Adam, der die Schlüssel der Herrschaft über die Erde verloren hat, und Jesus, der sie wieder geholt hat, und dann über uns, die wir diese Schlüssel nehmen sollen, um den Planeten Erde vor Gott zu verwalten. Gute Reich-Gottes-Aussagen heute Morgen. Ich bin echt froh über diesen Fokus – mehr als nur Vergebung von persönlichen Vergehen; sondern ein Verständnis, dass die Gute Botschaft im Anbrechen von Gottes Reich besteht.

Gestern Abend hat Bill schon über ein Wahrnehmen von Gottes Güte geredet: Gott ist gut gelaunt! Es stimmt, dass viele Menschen Probleme haben, Gott als gut zu sehen. Wir haben auch diese Tendenz, uns auf die Probleme und das Nicht-Gute zu konzentrieren. Bill: wenn wir für Kranke beten, ein paar werden geheilt, andere nicht; viele konzentrieren sich auf das, was nicht geheilt wurde und fragen warum. Er meint weiter: es gibt so viele Probleme in der Welt und wenn ich mich darauf konzentriere, hat es Gott mit seiner Gegenwart schwer bei mir; ich will mich lieber auf Gottes Gegenwart konzentrieren als auf das was nicht läuft.

Prinzip vs. Presence – 3. Tag bei natürlichübernatürlich in Speyer

2 Oktober, 2007 marlster 2 Kommentare

TheBill ist wieder auf der Bühne und redet über unmögliches Zeug. Heute habe ich fast alles verpasst: musste arbeiten, war müde und Kinder krank. Habe nur gehört, dass TheBill heute morgen richtig gut war. Mittags hat Alan Scott über das Leben seiner Gemeinde in Nordirland erzählt. Ihr Schwerpunkt ist, das Reich Gottes außerhalb der Kirche zu leben. Sie hatten lange für kranke gebetet, aber es passierte nichts; dann sind sie auf die Straßen gegangen und haben dort für Leute gebetet und viele sind geheilt worden. Als Story haben sie dann gleich erzählt, wie sie jemand in der Mittagspause in Speyer am Kebab-Laden getroffen haben und für sie gebetet haben. Good stuff! (nicht der Döner)

Heute Abend gab es dann wieder Worship mit Kathryn Scott. Ganz gut. Nach 3-4 Liedern fällt es mir aber schwerer, drin zu bleiben. Werde ich älter? Habe ich schon zu viele Worship-Zeiten erlebt? Irgendwie geht mir auch ein Gespräch mit Micha von gestern durch den Kopf. Warum hört sich die Anbetungs-Mucke alle so ähnlich an? Wo ist das frische Element? Sollten wir nicht ein neues Lied singen? Dann habe ich heute Morgen mit Martin D über die Psalmen geredet und wie sie sich von unseren Worship-Liedern unterscheiden. Die Psalmen sind voller Emotionen, Drang, Kampf, Schönheit und Kanten. Brauchen wir nicht neue Wörter? Ich freue mich schon auf die Volxpsalmen!

Auf jeden Fall: The Bill ist immer noch auf der Bühne. Hier ist ein Soundbite von heute, das mir aus dem Herzen spricht:

Es ist leichter, aus Prinzipen zu leben als aus der Gegenwart. Wenn du einen christlichen Bestseller schreiben willst, dann formuliere Prinzipien, die die Leute auswendig lernen können. Jesus hat jeden geheilt, der für Heilung zu ihm kam. Er gab dabei keine Prinzipien: leg deine Hand hier hin und sage das etc. Jesus tat, was er den Vater tun sah. Er lebt aus der Gegenwart Gottes.

[Update] – Bill spricht Enttäuschung an. Nach dem Tod von Johannes dem Täufer ging Jesus sofort alleine ins Gebet. Nimm deine Enttäuschungen direkt zu Gott. „Hoffnung, die sich verzögert, ängstet das Herz“ (Sprüche 13,12). Nach dem Gebet kam Jesus zurück zu den Menschen und jeder, der seinen Mantel berührte, wurde geheilt. Autorität kommt nach dieser Auseinandersetzung mit Gott. Bill fragt, wer Enttäuschungen mit sich trägt und fast alle heben die Hand. Wow! So viele enttäuschte Menschen, wahrscheinlich auch viele davon in der Gemeinde enttäuscht. Gutes Wort von Bill und gute Gebetszeit jetzt.

Wie können wir es tun? – 2.Tag bei natürlichübernatürlich in Speyer

1 Oktober, 2007 marlster 4 Kommentare

Ich sitze wieder in der letzten Reihe in der vollen Halle in Speyer an der Konferenz. Am 2. Tag geht es wieder um das Leben Jesu und wie wichtig die übernatürlichen Aspekte seines Wirkens waren. Heute morgen habe ich verpasst, weil ich arbeiten musste. Nach dem Mittagessen gab es eine Session für Pastoren und Leiter – Martin Bühlmann, Bill Johnson und Alan Scott haben einfach erzählt, was bei ihnen so ging und haben Fragen beantwortet. Eine Frage an Bill: wie bist du zu deinen übernatürlichen Erfahrungen gekommen? Seine Antwort: ich habe mein Herz darauf gesetzt und nicht losgelassen; wir hatten viele Enttäuschungen, aber nach den Enttäuschungen und dem Scheitern kommt der Durchbruch.

Generell geht in den Gesprächen, die ich habe die Frage um: wie können wir das Jesus-Reich-Gottes-Zeug tun? Die meisten sind motiviert und überzeugt. War Heilung im Leben Jesu wichtig? Ja. Ist es heute wichtig? Ja. Soll es Teil des normalen Christenlebens sein? Ja. Passiert es auch heute noch? Ja. Und was können wir jetzt tun? Fragezeichen.

Martin Bühlmann hat jetzt eine Session, wo er nur die Dinge modelliert: er hört auf den Heiligen Geist; ruft Leute nach vorne; lässt für sie beten. Jetzt ist er gerade dabei, die Leute zu interviewen, die nach vorne gingen. Manche sind berührt, bei vielen ist auch nichts passiert. Etwas schade, aber so ist es wohl für die meisten Leute. Aber das schätze ich an Martin, dass er bereit ist, die Dinge zu probieren und Leute an ehrlichem Feedback teilhaben zu lassen. Seine Aussage: wir müssen lernen, mit dem Heiligen Geist zu fließen.

Dakor! Bleibt noch die Frage bei vielen, wie können wir dahin kommen.

[update] –Bill Johnson wieder auf der Bühne. Wieder sehr angenehm. Er redet über den veränderten Verstand, der nicht auf menschlicher Ratio allein beruht, sondern auf eine Hingabe zu Jesus. „Es gibt ein Denken, das zu Jesus führt; und es gibt ein Denken, das den Glauben untergräbt“. Geistliches Verstehen kommt durch Offenbarung und Erfahrung. Gute Inputs.

Jesus heilt nicht; er lässt heilen – 1.Tag bei natürlichübernatürlich in Speyer

30 September, 2007 marlster 3 Kommentare

konferenz_logo_02_transp_.gifIch sitze gerade auf der Konferenz NatürlichÜBERnatürlich in Speyer in der Babyecke und sehe, wie meine Tochter mit der Gabel auf den Plastikbroccoli haut. Gestern Abend ging es los mit der Message von Reinhard Rehberg: der Dienst Jesu ist für alle und wir sollten alle ein Reich-Gottes-Action-Leben wie Jesus führen. Er legt die Herausforderung da, dass wir das Zeug einfach tun sollen, denn ohne uns geht es nicht. Heute morgen dann das passende Statement dazu: „Jesus heilt nicht; er lässt heilen“.

Heute Morgen war wieder Worship mit Kathryn Scott – sehr angenehm, Fokus auf das Kreuz Jesus, britisches Musik-Flair. Die Halle ist voll, ca. 600 Leute. Die Stimmung ist noch etwas verhalten, aber das ist wohl häufig so am Anfang von Konferenzen. Ich werde über die nächsten Tagen etwas live-bloggen von hier.

[Update] – Martin Bühlmann war heute Morgen dran. Er startet mit einem Aufruf für Vineyard-Leiter und fängt an für sie zu beten. Martin spricht aus, was er vom Heiligen Geistes empfindet und wie Menschen darauf reagieren können. Seine Aussage: wir müssen lernen, uns dem Heiligen Geist hinzugeben. Viele Menschen vorne neben mir sind berührt.
Dann startet Martin mit seiner Predigt: die Kraft des Heiligen Geistes zeigt sich durch die Gemeinde (Eph 3,10). Er zitiert Rick Warren und die 6 Weltanschauungen, die der Gemeinde Konkurrenz machen. Nur als Gemeinde können wir dagegen halten. Gottes Kraft zeigt sich nicht nur durch einzelne, sondern durchs Kollektiv. Dakor!

[Update2] – viele Blogger gesichtet: Michael, Haso, Martin, Storch, Marius & Caro, Thomas, Cat, Kristian

[Update 3] – Bill Johnsons erster Auftritt. Ruhiger Zeitgenossen und recht bodenständiger Stil (keine billigen Jokes, keine Show, nicht viele Anekdoten). Insgesamt sehr viele Punkte, die alle darauf abzielen, dass wir direkten Kontakt mit Gott haben sollen (im Gegensatz zu Abstraktionen und Aussagen über Gott). Hier ein paar Soundbites:

Ein transformierter Verstand kommt aus der Begegnung mit Gott. Gott ist kein Prinzip oder mentales Haltung, sondern ein direkter Kontakt mit ihm ist grundlegend.

Wenn deinen Lehren keine Wunder folgen, frage warum. (Jesus: wir wissen, dass du ein Lehrer von Gott bist; denn niemand kann solche Wunder tun es sei denn Gott ist mit ihm). Gottes Gegenwart muss mit uns sein. Jesu Verheißung: ich werde mit euch sein alle Tage. Diese Verheißung gab es immer, wenn es etwas Unmögliches zu tun gab. Wir tragen den Namen Jesu, damit wir in unmöglichen Situationen bestehen.

Wenn mein Wissen mich nicht zu einer Begegnung führt, dann trainiert mich das nur, mit Menschen Debatten zu haben. Ich nehme unbewusst den Geist an, der Recht haben muss. Die Begegnung mit Gott macht das Herz weich für die Wahrheit.

Plastikbrokkoli ist weichgeklopft. Jetzt bekommt das Playmobilmännchen seine Behandlung…

[Update 4] – letzte Session für heute. Bin müde, weil ganz schön anstrengend: Singen, Zuhören, Heiligen Geist empfangen, Essen, Leute begrüßen. Dann das ganze wieder von vorne. 3x am Tag. Jetzt ist Martin Bühlmann wieder auf der Bühne: Evangelium bedeutet nicht nur Vergebung der individuellen Sünden, sondern dass wir einen gerechten König haben, der sein Reich mit sich bringt. Die Einladung von Jesus ist eine Einladung in einen Lebensstil unter seiner Herrschaft. Das Evangelium hat eine starke soziale Dimension – hört sich an als würden Martin und NT Wright sich gut verstehen.