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Woher wissen Ameisen wie sie zu arbeiten haben?

11 Januar, 2008 marlster 1 Kommentar

Gehe hin zur Ameise, du Fauler, siehe ihre Weise an und lerne – Sprüche 6,6. Seit einiger Zeit erfreuen sich Ameisen neuer Beliebtheit. Sie verdeutlichen das Prinzip der Emergenz und Selbstorganisation. Hier ist die beste Präsentation, die ich bisher dazu gesehen habe.

 

 Es gibt einige Aha-Momente wenn man verstehen will, wie Organisationen arbeiten und effizient sind:

  • Keine zentrale Ordnungsstruktur
  • Wachstum bis zu einer bestimmten Größe und dann Multiplikation
  • Aufgabenteilung nach Bedarf
  • Einfache Regeln zur Aufgabenfindung
  • Kein Rückschritt in der Entwicklung von Aufgaben – nur nach außen, nie mehr nach innen.
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kreative Umordnung beim EOS

12 Dezember, 2007 marlster 3 Kommentare

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Kaum haben wir die Kirchenbänke aus dem Raum entfernt, zieht die kreative Umordnung ein. Mit Eos war am letzten Sonntag unser alternatives Projekt am Start und hat den ersten öffentlichen Gottesdienst gefeiert. Eos ist griechisch für Morgenröte und ist unser erster Schritt in Richtung Gemeinschaft (Cluster), der neuen Gemeindeform. Seit einigen Monaten hat sich Eos im Wohnzimmer von Thomas und Miriam geformt und die Vision formuliert: die Hände und Füße Jesu zu sein; gemeinsam unterwegs sein und kreative Umordnung zu praktizieren.

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Mit kreativer Umordnung ist gemeint, dass der Gottesdienst bühnenfrei und individueller gestaltet sein soll. Menschen sollen ihren eigenen Zugang finden können, was neuerdings auch unter „alternative worship“ bekannt ist. Simon, Arne, Arnhild und Thomas haben also für Sonntag ein Programm zusammengestellt rund um die Geschichte von Maria. Am Anfang gab es einen Text über die Schwangerschaft Marias und die Auswirkungen auf ihr Leben, ummalt von einer Video-Sequenz von Kairos Media und ein paar Herztönen. Dann hat Chrissie eine Anbetungszeit geleitet und Thomas stellte die Stationen vor:

Vorne links war die Segensstation, wo Simon sass und Leute salbte und für die betete. Daneben war eine Station mit einem Kinderwagen zum Thema Loslassen. Man konnte darüber nachdenken, was es bedeutet, Dinge im Leben loszulassen und das dann auch im Gebet tun. Dann gab es eine Station über Träume, wo Martin Luther King seine berühmte Rede über einen PC immer wieder vortrug und die Leute ihre Träume aufschreiben konnten. Und schließlich gab es das Sofa, von dem aus man einige schöne Bilder betrachten konnte und Zeit hatte zum Staunen. Ich durfte die Beats zusammenstellen, was ich schon lange mal vorhatte. Wer genug hatte konnte einfach gehen, was wir alle irgendwann taten.

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Es war ein richtig schöner erster Abend. Ich finde diese unterschiedlichen Zugänge zu Gott wichtig und auch Raum für unterschiedliche Gottesdienstformen. Es steckt viel Kreativität in Eos und ich bin gespannt, welche Leute sich dort wieder finden. Es war auf jeden Fall ein guter Schritt in Richtung Gemeinschaft und Raum für verschieden Stimmen in unsrer Gemeinde. Wir werden sehen, was sich an nach der ersten Morgenröte noch blicken lässt.

noch weitere Berichte: mannigfach foward sailing