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Archiv für Oktober 2007

Bringt Verhalten Veränderung?

30 Oktober, 2007 marlster 1 Kommentar

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Als ungläubiger New Yorker hat sich Al Jacobs das Ziel gesetzt, ein Jahr lang buchstäblich nach den Regeln der Bibel zu leben. Kein leichtes Unterfangen, über das Jacobs dann das Buch geschrieben hat: the year of living biblically.

Was hat ihn am meisten geprägt während diesem Jahr mit der Bibel? Weniger Entscheidungen treffen und aufrichtiger leben, wie z.B. den Sabbat halten, Danksagen, kein schlechtes Reden, kein Fluchen und Respekt für Heiligkeit. Es scheint also, dass man sich nicht erst in alles reindenken muss, sondern dass geändertes Verhalten auch geändertes Erleben mit sich bringt.

Link: Interview bei Tim Ferriss dazu
Link: Ausgabe von Relevant Magazin mit Al Jacobs

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Was neu war – 4. Tag bei ecpn

19 Oktober, 2007 marlster 1 Kommentar

Das 70-er Jahre Retro-Restraurant Menza in mein Lieblingsrestaurant in Budapest und wir Vineyard-ler hatten einen wunderbaren Abend. Es gab Zeit zum Reflektieren, was hier bei ecpn neu war und was ich für mich mitnehmen kann.

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Ich war echt beeindruckt von eigen der Gruppen. Bulgarien geht echt was, die Typen sind super drauf und haben wirklich ein Herz für das Land. Antioch Netzwerk in Ukraine wollen eben mal das ganze Land erreichen und stellen das gar nicht dumm an. In Oslo arbeiten sie heftig mit Clustern und missionalen Strukturen. Es ist ganz beeindruckend zu sehen, wie viel Action im Reich Gottes ist und wie in ganz Europa Gründungen unterwegs sind.

Ganz Europa? Nein, ein kleines, gallisches Dorf leistet erbitternden Widerstand. Weder in unsrer Gruppe noch in der ersten Learning Community (wo Mirko und Stefan waren) gab es Gruppen aus dem Süden wie Italien, Spanien, Portugal oder eben aus Frankreich. Was ist los? Außerdem fehlten Tschechien und Polen. Vielleicht hängt das am Katholizismus? Oder an der Hitze im Süden?

Persönlich haben mich zwei Gedanken geprägt. Der Schlüssel ist die eigene Versorgung – um in der Gemeinde eine Bewegung zu bekommen, müssen die Leute zu dem Punkt kommen, wo sie sich selbst und andere versorgen können. Geh zu ihren Treffen – andere Gemeinden und Pastoren zu ehren kann einfach dadurch geschehen, dass ich ihre Treffen besuche. Anstatt nur zu irgendwelche Einheits-Treffen zu gehen, kann das wirkliches Interesse und Wertschätzung kommunizieren. Es stimmt, das macht eigentlich kaum jemand und wenn es passiert, kommt das sehr gut.

Am Ende hatte ich noch ein gutes Gespräch mit Steve über Gemeindegründung und Business. Paulus hat das vermischt durch sein Zeltmachen. Mir ist bisher keine Bewegung bekannt, die das bewusst miteinander kombiniert oder einen Ansatz hat, von so einer Synergie zu profitieren. Dabei schienen mir 2 Aspekte interessant: Business-Leute können in Strategie und Ergebnissen denken, was vielen Gemeinden gut tun könnte; sie bringen außerdem die gesellschaftliche Dimension mit und Wohlstand in eine Region, was den Impact der Gemeinde stärken könnte. Ich hoffe, dass wir beim nächsten Treffen diese Ideen vertiefen können.

Letztlich war das ganze Treffen sehr intensiv, produktiv und super spaßig. Vor allem das Abhängen mit den Kollegen aus dem Weinberg ist immer ein riesen Gaudi und es gab massig neue interessante Reich-Gottes-Praktiker kennen zu lernen. Ich freue mich schon auf die Veränderungen, die wir in 6 Monaten bei unserem nächsten Learning-Treffen sehen werden.

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missional lifestyle – 3. Tag ecpn

17 Oktober, 2007 marlster 2 Kommentare

Gestern Abend floss der Wein bei einem wunderbaren Abendessen (außer bei den Baptisten) und daher startete der Tag etwas langsamer. Die Fragen heute morgen haben uns aber wieder aktiviert und in Gruppen haben wir dann Probleme diskutiert, die wohl überall auftreten:

  • wie können wir Menschen zu einem missionalen Lebensstil bewegen?
  • Wie können wir Gemeindegründer finden, trainieren und freisetzen?
  • Wie organisiert man ein effektives Team für Gründung?
  • Wie entwickeln wir ein einfaches und organisches System für Gründung?
  • Wie schaffen wir Synergien und gemeinsame Unterstüztung in Gründung?
  • Wie kommen wir zu Ownership der Vision in der gesamten Gemeinde?

Mein Gruppe war missionaler Lebensstil und es war supergut. Viele haben die Gedanken geteilt: Gemeinde muss nach außen wirken und nur Leute in die Gemeinde karren ist schlecht. Der erste Punkt war, wie brauchen den Mindset und die Values für missionales Leben. Dann war die Frage: wer macht das? Wie immer ist das kaum einer. Ein paar Ideen hier und da, aber hier ist das wirklich Problem. Immer ein dickes Müssen und ein äußert bescheidenes Können. Das ist auch mein Problem mit Evangelisation und Mission: motivieren ist das eine, aber wenn man das nicht tun kann, dann führt das nur zu Frust (sentiment without action is the ruin of the soul). Nach einer Weile sind wir dann darauf gekommen, dass wir neben Mindset und Motivation auch Praktiken und Strukturen, die das unterstützen.

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Zu Praktiken gab es ein paar Erfahrungen und Vorschläge. In Kiev arbeiten sie mit 4 Treasures: täglich soll jeder die Beziehung mit Gott pflegen, seine geistliche Gabe nutzen, geistliche Frucht anvisieren und Zeugnis geben . Aus Oslo kam der super Vorschlag, die Leute aufzusuchen, die gerade davor stehen, die Gemeinde verlassen wollen. Die sind meist kulturell frustriert und wie Bill Hybels sagte: „hinter jeder Frustration steckt eine Mission“. Dann diese Leute ermutigen und unterstützen. Ich habe meine 2-cent Ideen aus Heidelberg reingeworfen: up-in-out auflegen, 1-zu-1 etablieren und Rosen verteilen.

Die Strukturen spielen natürlich zurück auf das Verhalten. Viele haben betont, dass der Gottesdienst ein wirklicher Störfaktor sein kann. Dort lernen die Leute das „normale Christenleben“ kennen und wenn das hauptsächlich im Rumsitzen besteht, dann sieht es natürlich düster aus. Welche Strukturen können helfen? Cluster waren eine Idee. Wir haben auch die missionale Dimension in die Kleingruppen gelegt. Andere gehen ganz den Weg, dass sie kleine Gruppen von Gläubigen als Kirche bezeichnen. Die Tendenz bei allen ist, Kleinheit und Dezentralisation anzustreben.

der Tipping Point in Budapest – 2. Tag von ecpn

16 Oktober, 2007 marlster 4 Kommentare

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Wunderschöner Tag heute in Budapest. Mike Breen spricht das Wort zum Dienstag mit Paulus Trip nach Athen (Apg 17). Dort trifft er auf Epikurier (Philosophie: Leben ist schlecht, also genießen wir es wenigesten) und Stoiker (Leben ist schlecht; es wird nur besser durch persönliche Disziplin). Sein Ansatz in so einem Umfeld: Investigation, Bestätigung, Konfrontation. Zuerst verstehen, was in einer Kultur hochgehalten wird; dann bestätigen des grundlegenden Werts; schließlich konfrontiere die Lücke in der Weltanschauung und präsentiere die Gute Nachricht.

Jetzt gibt es Arbeitsgruppen zu den Büchern, die wir gelesen haben: Good to great, organic church, tipping point, starbucks experience. Meine Gruppe über Tipping Point war echt gut: was können wir davon für Gemeindegründung lernen?

  • Verbessere deine Kommunikation: du musst deine Ziel verstehen und prüfen, ob deine Kommunikation das unterstützt und immer wieder anpassen.
  • Suche die richtigen Leute: Vermittler, Kenner, Käufer in deinem Umfeld kennen und sie für die Botschaft gewinnen.
  • Verstehe die Kultur: wo treffen sich Leute, was machen sie, was bewegt sie – was ist Gute Nachricht in dieser Kultur?
  • Situation formt Verhalten: Wenn Leute für 2 Monate in den Kirchenbänken sitzen, werden sie auch die nächsten Monate sitzen bleiben.
  • Erzähle gute Geschichten: wenn du Punkte rüberbringen willst, musst du gute Geschichten erzählen (siehe die Biografie eines Stils).

Aus allen Diskussionen der Bücher kam für uns von Vineyard klar rum, dass wir einfacher werden müssen in unsrer Ausrichtung. Das ist natürlich alles andere als leicht, aber vielleicht werden wir im ecpn-Prozess damit weiter kommen.

Am Mittag haben wir dann unser Gemeinde-Gründungsmodell erträumt. Es war interessant zu sehen, wo die anderen Gruppen stehen und wo die Schwerpunkte sind. Einige Gruppen gründen Gemeinden innerhalb der Landeskirche, andere folgen Clustern, andere Klein- und Hausgruppen. Und wir? Roger hat erst mal ne Runde Schach gespielt, um sein strategisches Denken fit zu machen, während Anders uns was über LifeShapes erzählt hat. Es gibt also noch ne Menge zu tun…

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ecpn – wie wir in Europa Gemeinden gründen – Tag 1

15 Oktober, 2007 marlster 1 Kommentar

Ich sitze gerade im Danubius Hotel in Budapest mit 40 anderen Gemeindegründern und schaue ein Video von Tom Kelley an. Also wieder eine Konferenz und wieder sehr interessant, so dass ich wieder etwas live-bloggen werden.

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Eingeladen hat Mike Breen und eine Gruppe von Sponsoren, die Gemeindegründungen in Europa unterstützen wollen. Das ist das Europen Church Planters Network. Dazu bringen sie Gemeinden zusammen, die schon Gemeinde gründen, damit wir voreinander lernen und damit besser in der Gründung werden. Open Source Learning für Gemeindegründung also.

Mike hat den Tag eröffnet mit einer Ausführung über Paulus auf dem Weg nach Philippi – neue Kultur, kein Griechisch, keine Synagogen. Wie ist er damit umgegangen? Wie hat er den Schlüssel gefunden, um dort vorzugehen? Mike erzählt ein paar Punkte, die alle mit P anfangen. Ich mag Mikes Stil und Tiefe wirklich, aber dieses Mal ist es mir etwas zu einfach und glatt. Anyway: wir haben ja noch 4 Tage um von den anderen zu lernen.

surprisemodel.jpgJetzt hat Brent die Methode vorgestellt und jetzt das Video von Tom Kelley über IDEO – die erfolgreichste Produkt-Design-Firma der Welt. Die Message: tief in die Materie abtauchen, schauen was man besser machen kann, Prototypen bauen und letztlich die Welt verbessern. Bald stelle ich noch die Leute vor, die mit mir hier sind und wer mir so über den Weg laufen.

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Ancient-Future remix: cirque de soleil

14 Oktober, 2007 marlster 1 Kommentar

cirque_beat.jpgWas passiert, wenn ein Zirkus zum Musical mit ausgefallener Multimedia-Show wird? Die Vergangenheit trifft Gegenwart und Zukunft. Letzte Woche war ich mit Carla in Mannheim bei Cirque de Soleil’s Deliriuma live music concert that pushes the limit of arena performance.

Blaue Ozeane nennte man das heutzutage, wenn man neue Erfahrungen schafft außerhalb der bisherigen Grenzen und damit eine ganz neues Erlebnis kreiiert. Die Wii ist so ein Beispiel, RyanAir auch und Google. Ich habe schon immer ein Interesse daran, ungewöhnliche Dinge zusammen zu bringen und neues daraus entstehen zu sehen. Ich frage mich, wie blaue Ozeane für Spiritualität aussehen könnten. Ein Ancient-Future Remix für die Zugänge zu Gott wäre sich interessant.

Kategorien:Inspiration

Gott ist gut gelaunt – 4. Tag bei natürlichübernatürlich in Speyer

3 Oktober, 2007 marlster 2 Kommentare

Alle Autorität im Himmel und auf Erden ist mir gegeben – das ist der Tenor des letzten Tages hier in Speyer (Tag 1,2,3). TheBill redet über Adam, der die Schlüssel der Herrschaft über die Erde verloren hat, und Jesus, der sie wieder geholt hat, und dann über uns, die wir diese Schlüssel nehmen sollen, um den Planeten Erde vor Gott zu verwalten. Gute Reich-Gottes-Aussagen heute Morgen. Ich bin echt froh über diesen Fokus – mehr als nur Vergebung von persönlichen Vergehen; sondern ein Verständnis, dass die Gute Botschaft im Anbrechen von Gottes Reich besteht.

Gestern Abend hat Bill schon über ein Wahrnehmen von Gottes Güte geredet: Gott ist gut gelaunt! Es stimmt, dass viele Menschen Probleme haben, Gott als gut zu sehen. Wir haben auch diese Tendenz, uns auf die Probleme und das Nicht-Gute zu konzentrieren. Bill: wenn wir für Kranke beten, ein paar werden geheilt, andere nicht; viele konzentrieren sich auf das, was nicht geheilt wurde und fragen warum. Er meint weiter: es gibt so viele Probleme in der Welt und wenn ich mich darauf konzentriere, hat es Gott mit seiner Gegenwart schwer bei mir; ich will mich lieber auf Gottes Gegenwart konzentrieren als auf das was nicht läuft.

Prinzip vs. Presence – 3. Tag bei natürlichübernatürlich in Speyer

2 Oktober, 2007 marlster 2 Kommentare

TheBill ist wieder auf der Bühne und redet über unmögliches Zeug. Heute habe ich fast alles verpasst: musste arbeiten, war müde und Kinder krank. Habe nur gehört, dass TheBill heute morgen richtig gut war. Mittags hat Alan Scott über das Leben seiner Gemeinde in Nordirland erzählt. Ihr Schwerpunkt ist, das Reich Gottes außerhalb der Kirche zu leben. Sie hatten lange für kranke gebetet, aber es passierte nichts; dann sind sie auf die Straßen gegangen und haben dort für Leute gebetet und viele sind geheilt worden. Als Story haben sie dann gleich erzählt, wie sie jemand in der Mittagspause in Speyer am Kebab-Laden getroffen haben und für sie gebetet haben. Good stuff! (nicht der Döner)

Heute Abend gab es dann wieder Worship mit Kathryn Scott. Ganz gut. Nach 3-4 Liedern fällt es mir aber schwerer, drin zu bleiben. Werde ich älter? Habe ich schon zu viele Worship-Zeiten erlebt? Irgendwie geht mir auch ein Gespräch mit Micha von gestern durch den Kopf. Warum hört sich die Anbetungs-Mucke alle so ähnlich an? Wo ist das frische Element? Sollten wir nicht ein neues Lied singen? Dann habe ich heute Morgen mit Martin D über die Psalmen geredet und wie sie sich von unseren Worship-Liedern unterscheiden. Die Psalmen sind voller Emotionen, Drang, Kampf, Schönheit und Kanten. Brauchen wir nicht neue Wörter? Ich freue mich schon auf die Volxpsalmen!

Auf jeden Fall: The Bill ist immer noch auf der Bühne. Hier ist ein Soundbite von heute, das mir aus dem Herzen spricht:

Es ist leichter, aus Prinzipen zu leben als aus der Gegenwart. Wenn du einen christlichen Bestseller schreiben willst, dann formuliere Prinzipien, die die Leute auswendig lernen können. Jesus hat jeden geheilt, der für Heilung zu ihm kam. Er gab dabei keine Prinzipien: leg deine Hand hier hin und sage das etc. Jesus tat, was er den Vater tun sah. Er lebt aus der Gegenwart Gottes.

[Update] – Bill spricht Enttäuschung an. Nach dem Tod von Johannes dem Täufer ging Jesus sofort alleine ins Gebet. Nimm deine Enttäuschungen direkt zu Gott. „Hoffnung, die sich verzögert, ängstet das Herz“ (Sprüche 13,12). Nach dem Gebet kam Jesus zurück zu den Menschen und jeder, der seinen Mantel berührte, wurde geheilt. Autorität kommt nach dieser Auseinandersetzung mit Gott. Bill fragt, wer Enttäuschungen mit sich trägt und fast alle heben die Hand. Wow! So viele enttäuschte Menschen, wahrscheinlich auch viele davon in der Gemeinde enttäuscht. Gutes Wort von Bill und gute Gebetszeit jetzt.

Wie können wir es tun? – 2.Tag bei natürlichübernatürlich in Speyer

1 Oktober, 2007 marlster 4 Kommentare

Ich sitze wieder in der letzten Reihe in der vollen Halle in Speyer an der Konferenz. Am 2. Tag geht es wieder um das Leben Jesu und wie wichtig die übernatürlichen Aspekte seines Wirkens waren. Heute morgen habe ich verpasst, weil ich arbeiten musste. Nach dem Mittagessen gab es eine Session für Pastoren und Leiter – Martin Bühlmann, Bill Johnson und Alan Scott haben einfach erzählt, was bei ihnen so ging und haben Fragen beantwortet. Eine Frage an Bill: wie bist du zu deinen übernatürlichen Erfahrungen gekommen? Seine Antwort: ich habe mein Herz darauf gesetzt und nicht losgelassen; wir hatten viele Enttäuschungen, aber nach den Enttäuschungen und dem Scheitern kommt der Durchbruch.

Generell geht in den Gesprächen, die ich habe die Frage um: wie können wir das Jesus-Reich-Gottes-Zeug tun? Die meisten sind motiviert und überzeugt. War Heilung im Leben Jesu wichtig? Ja. Ist es heute wichtig? Ja. Soll es Teil des normalen Christenlebens sein? Ja. Passiert es auch heute noch? Ja. Und was können wir jetzt tun? Fragezeichen.

Martin Bühlmann hat jetzt eine Session, wo er nur die Dinge modelliert: er hört auf den Heiligen Geist; ruft Leute nach vorne; lässt für sie beten. Jetzt ist er gerade dabei, die Leute zu interviewen, die nach vorne gingen. Manche sind berührt, bei vielen ist auch nichts passiert. Etwas schade, aber so ist es wohl für die meisten Leute. Aber das schätze ich an Martin, dass er bereit ist, die Dinge zu probieren und Leute an ehrlichem Feedback teilhaben zu lassen. Seine Aussage: wir müssen lernen, mit dem Heiligen Geist zu fließen.

Dakor! Bleibt noch die Frage bei vielen, wie können wir dahin kommen.

[update] –Bill Johnson wieder auf der Bühne. Wieder sehr angenehm. Er redet über den veränderten Verstand, der nicht auf menschlicher Ratio allein beruht, sondern auf eine Hingabe zu Jesus. „Es gibt ein Denken, das zu Jesus führt; und es gibt ein Denken, das den Glauben untergräbt“. Geistliches Verstehen kommt durch Offenbarung und Erfahrung. Gute Inputs.