Video

Ein paar Bits Weisheit für Leiter

17 Apr

ein kurzes Interview von Mark Driscoll mit Terry Virgo über Führung. Hat mir gut gefallen und spricht ein paar wichtige Punkte an. Dieser Tage lässt sich Mark viel von Terry sagen, und ich kann jetzt verstehen warum.

Gib5 Starter

21 Mär

Gib5 Starter

Wir haben das uns was ausgedacht und würden gerne ein paar Leuten zu einem Tag einladen, wo wir über Gemeindegründung reden. Wir sind seit einigen Jahren dran und haben einige Erfahrungen. Ein Austausch mit anderen ist das immer superinteressant und daher war unsere Überlegung, ob wir nicht mal versuchen, alle zum Thema Gründung zusammen zu bringen. So eine Art Netzwerktag und Praktikeraustausch.

Gib5 – START

Datum: 24. Mai

Uhrzeit: 10-17 Uhr

Ort: Karlsruhe

Anmeldung: invitation-only

Zielgruppe: Gemeindegründer, die sich mindestens seit 6 Monaten mit Gründung beschäftigen, oder bereits innerhalb von 3 Jahren unterwegs

Größe: 20-30 Personen

Ziel: best practices sharing, netzwerken, Inspiration

Ablauf: wir veranstalten eine Unkonferenz: alle Themen ergeben sich aus den Fragen und Interesse der Gruppe, wir bereiten vor und moderieren.

AM – jede Gruppe präsentiert ihre Ansätze, ihre Erfolge, ihre Herausforderungen und Lessons Learned – 20 je; dann offener Austausch

PM – gegenseitig Beratung auf Praxisebene, Austausch für neue Initiativen und nächste Schritte

Gemeinsamer Nenner – 3-Wort Salven

14 Mär

Wie viel Gebote gab Gott? 10
Wie viel machten die Juden draus? Über 600.
Wie viel Gebote hat die EU? Don’t ask.
Wie viele Gebote gab uns Jesus? 1.
Naja, anderthalb, um genau zu sein.

bekenntnis1

bekenntnis2

Gott und Jesus sind also auf der simplen Seite der Dinge. Wenn man das mal auf Bekenntnisse anwendet, ist das auch interessant. Bekenntnisse sind ja so was wie die Formeln von Glaubensinhalte. Da gab es schon Spaltungen drüber, und auch Kriege. Bei Paulus waren es 3 Worte, die das definierende Merkmal von Christen waren. „Wer bekennt, Jesus ist Herr, der ist gerettet.“ heißt es in Röm 10,9-10. Später schien es notwendig, gewisse Dinge weiter so benennen. Das apostolische Glaubensbekenntnis hat 103 Worte, das von nizäa-konstantinopel 208. Die beiden sind auch noch die allgemein akzeptierten und kriegen auch von mir ein Like.

Hier habe ich versucht, mit 3 Worten meinen Glauben auszudrücken. In der Kürze liegt die Würze. Wenn man es ganz kurz will, kann man einfach nur das erste nehmen. Einige wichtigen Aspekte brauchen aber noch ein paar 3-Wort Salven – und die will ich natürlich nicht nur für mich behalten. Also, here you go…

bekenntnis_jesuskönig

Jesus ist König

Der Klassiker. Direkt vom Herrn Paulus aus Tarsus. Es fasst zusammen, dass Jesus die Autorität in unsrer Welt ist, dass er die Hoffnungen von Israel erfüllt und dass an ihm kein Weg vorbei geht. Er ist Gottes Weg, um auf dieser Welt in Erscheinung zu treten und sammelt alle freiwillig loyalen unter sich. Wer das bekannt ist in.

bekenntnis_dashierzählt

Das Hier zählt

Als Reaktion auf die Vertröstungs-Theorien bringen diese 3 Worte den Fokus auf unseren Planeten. Jesus kam nicht nur, um uns Himmelsfit zu machen. Er verteilte nicht nur Zugtickets und sagte, wir sollen möglichst artig warten, bis es wirklich losgeht. Dieser Planet ist Gottes Schöpfung und von ihm durchaus mehrmals für gut befunden. Daher ist Pflege und Erhalt des blauen Planeten nicht nur für Ökos. Und Gerechtitgkeit ist keine Spezialdisziplin für Hochinteressierte Christen. Und Gottes Verheißungen sind nicht nur fürs Jenseits, sondern für Mittwoch bis Dienstag.

bekenntnis_geistwirkt

Der Geist wirkt

Check your trinity. Das ist der schlauste Satz vom überaus schlauen John Wimber. Es ist nicht der Vater, Sohn und die Bibel. Es ist auch nicht der Vater, Sohn und die Lichtshow. Es ist der Vater, der Sohn und der Heilige Geist – die machen das heilige Zentrum aus. Der Heilige Geist ist der Weg, um auf dieser Welt Gott wahrzunehmen und seine Dinger zu machen. Alles andere ist Mittel zum Zweck. Der Heilige Geist ist Mittel und Zweck. Er lässt uns teilhaben an Gott, er macht das Gottprojekt in Europa und er wirkt heute.

bekenntnis_alleswird

Alles wird gut

Es gibt ein Ende. Und es ist schon klar wie es ausgeht. Jesus sitzt auf dem Thron. Und alles wird in Dankbarkeit dastehen. Es wird saugut werden. Gott wird alles in Jesus zusammenfassen. Und auch wenn die christilche Psychologie auf Krisen und Stocktherapie gerne zurückgreift – die Message ist eine von Hoffnung, guter Botschaft und einem versöhnlichen Ende. Echt gut.

bekenntnis_bibelrockt

Die Bibel rockt

Gottes Wort hat eine besondere Rolle. Die Bibel ist nicht Gottes Wort. Sie ist ein Geschichtsbuch, das über Gott erzählt. Und das tut sie auf eine andere Art als alle andere Bücher. Sie ist die zuverlässige Quelle, wenn es Fragen über Gott und die Welt gibt. Das besondere ist, dass sie uns mit in die Geschichte rein nimmt. Sie ist nicht immer klar, nicht immer final – aber sie hat Kraft und führt uns auf einem guten Weg. Wenn wir uns an die Story halten, werden wir den Weg vor uns sehen.

bekenntnis_liebtalle

Gott liebt alle

Die Motivation für Gott beim Projekt Erde war, seine Freude zu teilen. Er ist Beziehungsfan und hat nie aufgehört, uns zu lieben. Alle werden geliebt. Egal ob man besonders schnell rennt, viel Geld hat, die Bibel auswendig kann oder sich in der Kirche ganz besonders anstrengt. Die Lieben Gottes zu allen Menschen ist ein Fakt, der stabiler ist als die Sonne am Himmel. Diese Motivation ist die Energie in Jesus gewesen; es sollte auch die Motivation der Kirche sein. Punkt.

bekenntnis_verständnis

Unser Verständnis wächst

OK, das hier ist etwas tricky. Es soll im Prinzip nett sagen, dass wir recht wenig wissen. Das ist keine Ankündigung des totalen Relativismus, sondern hoffentlich eine Einladung zum demütig sein, zum Zuhören und zum Zuhören. Das habe ich zweimal geschrieben, richtig erkannt, weil es so wichtig ist. Als Christen waren wir zu oft von der Wahrheit überzeugt und Zuhören war unnötig. Wir wollten unseren Punkt vermitteln und haben es Evangelisation genannt. Dabei verteilt Gott seine Weisheit auf die ganze Welt. Und viele echt offensichtliche Reformationen haben außerhalb der Kirche gestartet, wie die Abkehr von der Sklaverei, die Gleichstellung der Frau und Sorge für unseren Planeten. Eine Prise Bescheidenheit tut uns als gut. Und nicht nur äußerlich, sondern von innen. Vielleicht gibt es wieder Themen, wo wir von Ungläubigen lernen müssen. Und vielleicht lernen wir dann noch etwas über Gott kennen, das wir bisher noch nicht sehen konnten. Unser Verständnis von Gott wächst – als Einzelne, als Gemeinde, und auch als Menschheit. Wir brauchen andere zum Wissen.

OK, wars das? Ja, so weit sind meine Gedanken gereift. Habe ich was vergessen? Gerne kommentieren. Schließlich glaube ich ja, dass unser Verständnis wächst. Hier nochmal in 21 Worten mein Glaubensbekenntnis:

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Auf nach Eldorado – Gib5 Missio

3 Mär

Am Samstag Morgen, kurz vor 10 Uhr, kamen die ersten Denker und Lenker in den Blauen Nil in Heidelberg. Wir hatten Freunde und Emailkontakte eingeladen, an einem Samstag über ihre missionale Erfahrung zu reden. Keine Theorie. Nur Geschichten und Leidenschaften. Das erste Gib5-Treffen zu missionalem Leben in Heidelberg.

Die Idee ist recht einfach. Missional ist seit Jahren Leidenschaft für uns. Und wir sind immer noch am Lernen, probieren rum und suchen nach dem Weg, der in Deutschland wirklich funktioniert. Wie schon in Stuttgart, Münster oder Hannover wollten wir Menschen sammeln, die einen ähnlichen Weg gehen. Und so kamen sie: aus Karlsruhe, Heidelberg, Kreuzlingen, Calw, Sydney, Würzburg, Darmstadt und anderen Orten. Gib5 will vernetzen, inspirieren und miteinander lernen.

Bild

Nach einer kleinen Anbetungszeit teilte Guido aus Darmstadt seinen Weg von einer etablierten Gemeinde am Stadtrand hin zu missionalen Projekten.  Ben aus Sydney sprach über sein Abenteuer, mit seiner Familie in einem Stadtteil der australischen Hauptstadt, einen Fußweg vom City-Campus von Hillsong, ein Glaube mit Relevanz und Natürlichkeit für sein Umfeld zu leben. Mirjam zeigte ihr Haus mit internationalen Studenten aus Schwellenländern mit unterschiedlichstem geistlichem Hintergrund. Marlin schilderte die Perspektive von Mosaik und 7 Jahre missionale Gruppen. Mark aus Karlsruhe gab Einblicke in seine Communität und die Ackerdemie – das Gartenprojekt, das die Nachbarschaft sammelt. Kerstin erzählte vom Projekt in ihrer Nachbarschaft in Würzberg. Andreas ging vor ein paar Jahren unter die Indianer in Wisconsin und sprach von wahrer Pionierarbeit. Und Murat erzählte von seinen 5 Jahren mit Brunchen, Freundschaften und der Entstehung eines neuen Stadtteils.

Ich liebe solche Tage. Es geht nix über leidenschaftliche Menschen in ehrlichen Gesprächen. Und diese Stimmung war klar im Raum. Sehr inspirierend.

Bild

Und gleichzeitig sind wir alle noch auf der Suche. Die Spannungsfelder sind klar für uns: wie finden wir einen guten Weg mit gelebter Leiterschaft und flachen Strukturen? Wo brauchen wir das neue, wo sind alte Gemeindeformen OK? Wie stark lassen wir uns vom Konzept leiten, wie stark vom Pragmatismus? Wie organisiert muss alles sein, wie stark kann was organisch laufen? Wie müssen wir Leute mitnehmen, oder einfach nach vorne gehen und neues Land betreten? Und schließlich: wie stark muss unsere Sehnsucht nach Aufbruch und Erneuerung warten bis die Zeit reif ist und Ideen sich durchsetzen?

Wer also auf die schnelle Lösung aus ist, ist hier nicht am richtigen Platz. Was uns aber eint ist die Sehnsucht nach einer neuen Art Glauben zu leben, die nicht auf ein Gebäude oder eine Zeit beschränkt ist. Und wie die Leute, die damals nach Eldorado gezogen sind, mussten sie eine Weile durch unbekanntes, ödes Land laufen bis sie an die Orte kamen, an denen sich ihre Wünsche erfüllt haben.

Lass uns weitergehen. Gib5!

Bild

Bild

Gib 5 Missio

13 Feb

Gib 5 Missio

In 9 Tagen starten wir das erste Gib5-Event dieses Jahr. Abhängen, erzählen, essen. Zusammen mit Novavox und Mosaik Heidelberg haben wir missionale Praktiker eingeladen. Wir werden knapp 20 Leute sein und freuen uns auf einen Austausch. Es gibt wenig, was an ein ehrliches, leidenschaftliches Gespräch rankommt von Leuten, die ähnlichen Fragen nachgehen. Wir werden berichten.

Bild

Multitasking kostet

25 Jan

Multitasking kostet

Na, das ist mal relevant. Ich multitaske oft. Vor allem bei Telefonkonferenzen und in Meetings. Jetzt weiß ich, warum ich dümmer bin als früher. Ne, aber im Ernst. Es ist schon ein ganz schöner Stress, heute was fertig zu arbeiten. David Allen und GTD sagt ja: Aufmerksamkeit managen und nicht Zeit ist der Schlüssel. So isses.

Kirche einfach und mitten im Leben. Ein erfrischender Impuls aus – suprise – den USA!

23 Jan

Wenn wir von dieser Seite des großen Teiches auf die Kirche in den USA schauen, was sehen wir dann? Den meisten von uns kommt vermutlich als eines der ersten Bilder das der Megachurches in den Sinn. Von Willow Creek über Saddleback bis hin zur “Hour of Power” aus der Crystal Cathedral. Diese Kirchen beeindrucken vordergründig aufgrund Ihrer Größe und ihres exzellenten Programms. Schaut man hinter die Kulissen stecken da auch noch viele gute Impulse drin, wir können einiges lernen. Als besonders leicht reproduzierbar haben sich diese Modelle mit ihrer Komm-Struktur aber bisher nicht herausgestellt. Es braucht eine Horde von Spezialisten und enorme Ressourcen, um auch nur annähernd ein solch attraktives Programm und ein solch komplexes System von Kirche auf die Beine zu stellen, und sei es nur mit einigen hundert Menschen. Ich weiß wovon ich rede.

Was beim Blick auf die Kirchenlandschaft in Amerika oft unter geht sind die vielen erfrischenden, einfachen, organischen Gemeinschafen, die es dort eben auch gibt. Wie sie so sind, unsere pragmatischen amerikanischen Freunde: sie machen einfach. Da zieht Kirche schnell mal in die Nachbarschaft (Geh-Struktur) und entfaltet ihre Wirkung mitten im Leben. Dieses Video hier hat mich inspiriert und neu daran erinnert, wie eine Gemeinschaft aussehen kann, die jeder von uns gründen und leiten kann: leicht multiplizierbar, natürlich und authentisch, einfach und organisch wachsend.

Follow

Erhalte jeden neuen Beitrag in deinen Posteingang.

%d Bloggern gefällt das: