Nach-vorne-Songs – Worship-Remix

6 Sep

Als wir vor 2 Jahren an den Mixes für The Favor of God rumgeschraubt haben, war ein Song enorm stark. Sing on the Battlefield von Kathryn Scott ging unter die Haut. Ich war nicht an der Konferenz. Die Aufnahme hatte was Rasierklingenartiges. Und die Message war demütig und mutig. Guter Song.

Jetzt hat Kathryn in endlich in der Tüte und ist dabei, ihn zu veröffentlichen. Ich habe beim Emailschreiben gesabbert und ihn an meine Worshipper-Kollegen in der Mosaik gebeamt. Ein paar Minuten später war die Antwort da und wirkte mehr wie wenn ich Leuten von meinem heiß geliebten Bayer Leverkusen erzähle. Naja, geht so. Gibt bessers. Der alte Stiefel.

Dennoch, Killersong – in meiner Meinung.

 

Hier war James Antwort. Brooke Fraser in Hillsong. Hillsong? dachte ich mir. Ich muss anerkennen: smoother Song, schöne Aussage und natürlich gesungen wie eine von den Besten.

 

Ed meinte, Bethel sei stark im Moment. OK, das ist ungefähr so wie Bayern München als Deutschen Meister zu tippen. Und auch hier muss ich sagen: gesungen wie Arjen Robben spielt. Konstant, stark, Zug zum Tor. Die Lyrics sind etwas platt. Und bei Bethel frage ich mich immer wie einer wie ich das singen würde mit einem Gesangshandicap von 35. Aber egal.

 

James schickte noch einen Link zu Steffany Gerzinger. Das zählt aber hier in die Youtube-Liste nicht. Daher: stimm du mal ab. Was ist der beste Nach-Vorne-Song im Moment?

Wortkunst – missional habits

5 Sep

Schöne Umsetzung von Alan Hirsch’s BELLS Idee.

3 Sahnetage in Karlsruhe – Weitwinkel

18 Aug

Ende Juli öffnete Mark die Türen seines Haus Betanien am Karlsruher Stadtrand für 3 Tage voller Ungewissheit. Es waren neue Leute, ein neues Format, ein neues Ziel. Wie sollte das werden? Vor meinem inneren Auge war kein Kino am Laufen. Nur die Hoffnung, dass sich hier ein paar Wege kreuzen und vielleicht ein Funke für etwas Neues entsteht. Und so fuhr ich mit einem Gefühl wie beim WM-Auftakt gegen Portugal am Freitagmittag nach Karlsruhe. Hoffungsvoll und angespannt, ob sich ein Sahnetag ergibt oder nicht. Das Ende sollte superhappy werden. Es fühlte sich an wie ein 5-0.

müller

1-0 – Breite – Mit Weitwinkel wollten wir deutsche missionale Macher zusammen bringen. Leute mit Leidenschaft für ihren Ort und mit einer Sehnsucht für Veränderung. Als Novavox und Mosaik Heidelberg haben wir eingeladen, und wollten sowohl breite Gedanken hören, als auch Geschichten von Veränderung und neue Wege sehen. Martin Robinson war unser Hauptredner mit 4 Sessions über Evangelium und Kultur. Er sprach überzeugend über die Herausforderung in unserem Zeitalter (Individualismus) und wie Kirche häufig ahnungslos daneben steht. Dabei ist Gemeinschaft und das Lösen von Fragen in unsere Nachbarschaft der Weg für uns heute. Kristian Reschke sprach über Gottes Stimme hören, Roger über Family on Mission, und Eddy über Vorwärtscheitern. Dazu kam Dave Schmelzer über Video. Sein Input zu „Glaube als Reise“ war Weltklasse und bewegte uns sehr.

2-0 – Leute – zwar waren wir mit 50 Personen an der unteren Grenze der Erwartungen. Aber die Teilnehmer hatten es in sich. Jeder hatte was beizutragen. Die Connection untereinander waren Hammer. Mit langen Pausen und viel Begegnungen war das Gespräch neben den Sessions fast noch wichtiger als das Thema selbst. Dazu hatten wir auch 10 Personen besonders gebeten, ihre Geschichte zu erzählen. Als Pecha Kuchas haben sie von Firmengründung und Familientreffen erzählt, von Gemeinde und Gottes Führung. Es hatte so ein Feeling von permanenten High-5 Klatschen, das Weitwinkel wirklich ungewöhnlich machte.

steffenglimpse markus

3- 0 – Raum – Mark führte die Feder im Programmdesign. Trotz 10 Hauptsessions, 12 Veränderungsgeschichten, Kunst und Worship, hatten wir mächtig viel Zeit. Jeder kennt die Konferenz mit dem „Grand Theory“ Ansatz. Alle sitzen für Stunden in der Reihe, hören sich den Redner an und versuchen dann den neuen Input umzusetzen. Wir setzten auf Kürze (15 Minuten Hauptinputs) und Breite (Missional, Spiritualität und Kultur). Und das ging auf wie Philip Lahm hinten rechts. Abends wurde der Flammkuchenofen im Garten angeheizt, Alex öffnete eine Wein Bar und stellt 6 rote und 6 weiße Weine vor, und jeden Abend gab es ein Konzert. Viel Platz. Weiter Blick. Was für die Seele. Wunderbar!

konzert weinbar flammkuchen

4-0 – Schönheit – Weitwinkel sollte nicht nur Theorie sein, sondern ein Modell von unseren Idealen. Und Genuss und Bewunderung spielt da eine große Rolle. Der Meditationsraum von Micha und die Impuls von Mark (unterlegt von einem Sigur Ros Song) waren ein Beispiel von einer dieser Einladungen zur Schönheit. Wortkunst von Ruth und Mark waren es auch. Genauso wie die Deko, und das Arrangement zum Essen.

raum session

micha

 

5-0 Wahrheit – als wir Anfang Juni Thomas Müller zum dritten Tor gegen Portugal feierten, waren wir über die Massen froh und fast schon peinlich glücklich. Mit dem 4-0 war es auch gut. Weitwinkel war für mich noch ein Stück mehr. Nicht nur gab es diese klasse Momente und dieses über-den-Erwartungen-liegen vom ganzen Flow. Es war eine Connection zu spüren, die was in Bewegung gebracht hat. Als ich am Sonntag nach Hause fuhr, hatte ich das Gefühl wie zwei Wochen in einem neuen Land gewesen zu sein. Es ist was passiert. Und das war wahr! Irgendwie haben sich da Wege gekreuzt und in diesem Kreuzen hat mein Herz in mir gebrannt. Ich kann noch nicht alles in Wort fassen, aber ich habe etwas Neues gesehen. Und das hat mich auf eine Reise eingeladen, die ich gerne antreten will. Wer mit diesen Leuten unterwegs ist, kann am Ende vielleicht was ganz Großes erleben. So ein 5-0 zum Auftakt ist mal eine gute Ansage zum Anfang. Schauen wir, was kommt!

mark roger

 

Mein 3. Buch kommt…

26 Jun

 

 

Dieser Tage sitze ich am Laptop und drehe die letzten Runden über mein drittes Buch. Nach dem vielgeachteten Natürlich Übernatürlich folgte mit START ein Leidenschaftsprojekt, das zum ewigen Geheimtipp mutierte. Eigentlich hat es mich danach gar nicht mehr gereizt noch mehr zu Schreiben. Zu schmerzhaft ist der Prozess, zu wenig geht durch Bücher. Bloggen genügt und macht mir Spass.

Aber… Ich habe einen Traum. Und den lebe ich seit 10 Jahren. Und ich frage mich immer wieder, wie wir unsere Träume noch weiterträumen können. Und über die letzten 10 Jahre bin ich auch zum semi-professionellen Kinderbuch vorleser geworden. Meine drei Kinder haben jedenfalls nie gesagt, dass ich jetzt aufhören soll. Und mir ist aufgefallen, dass die meisten Kindergeschichten eine Moral haben. Wenn Kinder etwas verstehen, dann ist es für alle verträglich.

Daher ist über die letzten 3 Jahre ein Skript für ein Kinderbuch gewachsen. Aber! Kinderbücher brauchen mehr als Text. Also habe ich lange, lange nach einem Zeichner gesucht. Kürzlich bin ich dann auf die 13-jährige Clara aus Speyer getroffen, die schon seit Jahren Mangas malt. Und schwuppdiwupp sind wir Parnter geworden.

Jetzt ist “Felix und der Traum” kurz vor dem Launch. Ein Kinderbuch, wer hätte das gedacht. Verfügbar wird ist ab September in unseren tollen Gottesdiensten in Heidelberg sein. Also, sitzt still und spitzt eure Ohren…

comic_szene1

5 Freunde beim Träumen beobachtet

27 Mai

Bild

Die Kirche von heute braucht Träumer. Die Kirche von heute braucht Praktiker. Ergo, die Kirche von heute braucht träumende Praktiker? Auf jeden Fall!

Fünf davon kamen letzte Woche im zum Träumen einladenden Kreuzlingen am Bodensee zusammen um herauszufinden: Zu wem hat Gott uns gemeinsam gesandt? Um was geht es dabei? Was wir bisher sehen: Es geht um Gemeindegründungen und deren Förderung im deutschsprachigen Europa. Es geht um frische, praxiserprobte Impulse für den Alltag als Nachfolger Jesu und als Gemeinde. Es geht um Gemeinschaft, Gerechtigkeit, Jüngerschaft und die Schönheit & Tiefe des Glaubens. Es geht um die Erneuerung der Welt. Es geht um die Ausbreitung des Reiche Gottes.

Bild

Wie das mit dem träumen so ist, plötzlich wacht man auf und fragt sich, wie die Geschichte, die man da vor dem inneren Auge gesehen hat, wohl weitergeht. Wir wissen es noch nicht. Aber eins ist klar: Wenn sie weiter geht dann brauchen die fünf Freunde unbedingt einen Timmi den Hund.

 

God sees diamonds

21 Mai

Ein schönes Gedicht, eine Art Manifest. Habe ich kürzlich gefunden und hat mich inspiriert. Unten ist Gerard Kelly – mit einem Talk über Tables. Sehr cool.

We believe…
…every human being
has a worth worth seeing
Every name is a sound worth saying
Your potential a prayer worth praying
You see coals – God sees diamonds

We believe in the grace
Of the gifts God gives
His breath in everything that lives
Greater gifts to be discovered
Deep in you, disguised, dust-covered
You see coal – God sees diamonds

We see traces of truth
In the yearnings of youth
God’s image in imagination
We crave a community
that will honour audacity
And cherish the dreams of its children
You see coal – God sees diamonds

We see God seeking
A servant generation
Kindness as the kindling
To Kick-start transformation
Love as liberation
Of a captive creation
We are digging
for the diamonds God sees

written by Gerard Kelly
godseesdiamonds.tumblr.com

brauchen wir schnellere Pferde?

19 Mai

Dieser Tage hecken wir ein Treffen aus, das bewegen kann. WEITWINKEL heißt das Teil und soll Leute sammeln rund um das missionale Gedankenexperiement. Es wird bunt, es wird neu und ich bin mit super Leuten am Start. Hier ist ein kleiner Teaser, was mich dabei bewegt:

W E I T W I N K E L – Frische Perspektiven auf Kultur, Spiritualität und Mission

Datum: 27. – 29. Juni 2014

Ort: Haus Bethanien, Karlsruhe-Durlach
Preis: 60 €, inkl. Verpflegung, ohne Unterkunft
Veranstalter: Novavox & Mosaik Heidelberg
Teilnehmerzahl: Auf 70 begrenzt
Unterkünfte: Kostenlos zelten, oder uns anschreiben mit Tipps zu Unterkünften

mit dabei sein

 

10370697_10203651880194911_1847511563_n

Folgen

Erhalte jeden neuen Beitrag in deinen Posteingang.

Schließe dich 33 Followern an

%d Bloggern gefällt das: